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Erft News Nr. 38 (Oktober 2007)

MEDIEN-WORKSHOP DER KREISSPARKASSE KÖLN IN ZUSAMMENARBEIT MIT RTL

EXKLUSIV FÜR SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DES ERFTGYMNASIUMS

Leif Kothe von der Kreissparkasse Köln überreicht die Urkunden

MITWIRKUNGSGREMIEN AM ERFTGYMNASIUM

 

Auf vielfachen Wunsch werden hier noch einmal die wichtigsten Mitwirkungsgremien vorgestellt.

Schulkonferenz

Aufgaben der Schulkonferenz

(1) An jeder Schule ist eine Schulkonferenz einzurichten. Sie ist das oberste Mitwirkungsgremium der Schule, in dem alle an der Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule Beteiligten zusammenwirken. Sie berät in grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule. Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten.

(2) Die Schulkonferenz entscheidet im Rahmen der Rechts- und Verwaltungsvorschriften in folgenden Angelegenheiten:

  • -Schulprogramm (§ 3 Abs. 2 ),
  • Maßnahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung (§ 3 Abs. 3),
  • Abschluss von Vereinbarungen über die Kooperation von Schulen und die Zusammenarbeit mit anderen Partnern (§ 4 Abs. 3, § 5, § 9 Abs. 3),
  • Festlegung der beweglichen Ferientage (§ 7 Abs. 2),
  • Unterrichtsverteilung auf sechs Wochentage (§ 8 Abs. 1),
  • Einrichtung außerunterrichtlicher Ganztags- und Betreuungsangebote (§ 9 Abs. 2) sowie die Rahmenplanung von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts,
  • Organisation der Schuleingangsphase (§ 11 Abs. 2 und 3),
  • Vorschlag zur Einrichtung des Gemeinsamen Unterrichts (§ 20 Abs. 7 und 8),
  • Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen (§ 29 Abs. 2),
  • Einführung von Lernmitteln (§ 30 Abs. 3) und Bestimmung der Lernmittel, die im - Rahmen des Eigenanteils zu beschaffen sind (§ 96),
  • Grundsätze für Umfang und Verteilung der Hausaufgaben und Klassenarbeiten,
  • Grundsätze zum Umgang mit allgemeinen Erziehungsschwierigkeiten sowie zum Abschluss von Bildungs- und Erziehungsvereinbarungen (§ 42 Abs. 5),
  • Information und Beratung (§ 44),
  • Grundsätze für die Betätigung von Schülergruppen (§ 45 Abs. 4),
  • Grundsätze über Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten in Zeugnissen (§ 49 Abs. 2),
  • Wirtschaftliche Betätigung, Geldsammlungen (§ 55) und Sponsoring (§ 99 Abs. 1),
  • Schulhaushalt (§ 59 Abs. 9),
  • Wahl der Schulleiterin oder des Schulleiters (§ 61 Abs. 1 und 2),
  • ergänzende Verfahrens- und Wahlvorschriften (§ 63 Abs. 6 und § 64 Abs. 5),
  • Einrichtung und Zusammensetzung von Fachkonferenzen oder Bestellung einer Vertrauensperson (§ 70 Abs. 5 ), Teilkonferenzen und des Vertrauensausschusses (§ 67 Abs. 1 und 2),
  • besondere Formen der Mitwirkung (§ 75),
  • Mitwirkung beim Schulträger (§ 76),
  • Erlass einer Schulordnung,
  • Ausnahmen vom Alkohol- und Rauchverbot (§ 54 Abs. 5).
  • Erhöhung der Zahl der Vertretungen der Eltern in Fachkonferenzen und - Bildungsgangkonferenzen (§ 70 Abs. 1).
  • Empfehlung zum Tragen einheitlicher Schulkleidung (§ 42 Abs. 8).


Die Schulkonferenz hat einen „Feuerwehrausschuss“ für dringende Entscheidungen außerhalb der Sitzungen der Schulkonferenz bestimmt. Ihm gehören neben dem Schulleiter der Vorsitzende des Lehrerrats (Herr Freihals), der Schulpflegschaftsvorsitzende (Herr Kempkens) und die Schülersprecherin an (in diesem Schuljahr: Janine Fröhlich).

Fachkonferenzen

(1) Mitglieder der Fachkonferenz sind die Lehrerinnen und Lehrer, die die Lehrbefähigung für das entsprechende Fach besitzen oder darin unterrichten. Die Fachkonferenz wählt aus ihrer Mitte eine Person für den Vorsitz. Je zwei Vertretungen der Eltern und der Schülerinnen und Schüler, an Berufskollegs zusätzlich je zwei Vertretungen der Ausbildenden und Auszubildenden, können als Mitglieder mit beratender Stimme teilnehmen.. Die Schulkonferenz kann eine höhere Zahl von Vertretungen der Eltern beschließen……

(3) Die Fachkonferenz berät über alle das Fach oder die Fachrichtung betreffenden Angelegenheiten einschließlich der Zusammenarbeit mit anderen Fächern. Sie trägt Verantwortung für die schulinterne Qualitätssicherung und -entwicklung der fachlichen Arbeit und berät über Ziele, Arbeitspläne, Evaluationsmaßnahmen und -ergebnisse und Rechenschaftslegung.

(4) Die Fachkonferenz entscheidet in ihrem Fach insbesondere über Grundsätze zur fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit, Grundsätze zur Leistungsbewertung,

Vorschläge an die Lehrerkonferenz zur Einführung von Lernmitteln.

 

Außerhalb der vorgeschriebenen Mitwirkungsgremien entsendet die Schulpflegschaft Vertreter in den sog. Elternbeirat, der zusammen mit der Schulleitung Anregungen aus der Elternschaft aufnimmt und besondere Informationsveranstaltungen für Eltern plant und vorbereitet.

Elternvertreter in der Schulkonferenz: Herr Bettmer, Frau Hermes, Herr Kempkens, Frau Michalak, Frau Schreiber.

Stellvertreter/innen: Frau Janetzki, Herr Krause, Frau Winters-Reusch, Frau Gietzold, Herr Pütz

Elternvertreter in den Fachkonferenzen: BI: Herr Reif; CH: Herr Eckert; D: Frau Junggeburth, Frau Isbann; E: Frau Livora, Frau Kirschbaum; EK: Herr Rovers; PA: Frau Schiffer; F: Frau Stettner, Frau Walisch-Vetter; GE: Frau Türnich; IF: Herr Reinhardt; KU: Frau Kauffels, Frau Schiffer; L: Frau Ziemann; M: Herr Kirschbaum, Frau Raczeck; MU: Frau Doepke, Frau Kaiser; PH: Frau Butzküven, Herr Wachendorf; PK/SW: Frau Raczeck; PL: Frau Griffiths; KR/ER: Herr Böcker, Herr Held, Herr Steege; S: Frau Köcher, Frau Schreiber

 

MOBILTELEFONE

Das Mitführen von Mobiltelefonen ist am Erftgymnasium zwar erlaubt, jedoch müssen sie im Unterricht ausgeschaltet bleiben. Die Schulkonferenz befasst sich in ihrer nächsten Sitzung mit der Aufnahme fester Regeln in die Hausordnung.

 

VIDEOSEQUENZEN IM INTERNET

Aus gegebenem Anlass sei noch einmal darauf hingewiesen, dass jegliche Mitschnitte aus dem Unterricht, insbesondere auch, wenn sie ins Internet eingestellt werden, massiv gegen Persönlichkeitsrechte verstoßen und mit Ordnungsmaßnahmen geahndet werden und eine Anzeige nach sich ziehen können.

Mit Besorgnis ist immer wieder festzustellen, in welcher Freizügigkeit Schülerinnen und Schüler auf den einschlägigen Plattformen private Informationen und Fotos einstellen. Auch die durch Passwort geschützten Seiten sind nach entsprechender Anmeldung weltweit einzusehen. Bedenklich ist auch, wenn diese privaten Daten und Videoclips unter der Suchhilfe „Erftgymnasium“ eingestellt werden. Hier entsteht der Eindruck, als seien die Veröffentlichungen durch die Schule autorisiert. Aber noch weit erschreckender ist die Vorstellung von der Weiterverwendung solcher Infos, Fotos und Videos. Der Missbrauch solcher Daten ist weit verbreitet. Trotz der Hinweise verschiedener Stellen missachten viele Schülerinnen und Schüler den Schutz ihrer Persönlichkeit. Darüber hinaus werden vielfach auch andere Personen gedankenlos ohne deren Zustimmung fotografiert oder filmisch aufgenommen und die Produkte anschließend im Internet veröffentlicht.

SPONSORED RUN BRICHT ALLE REKORDE

„Offen für die Welt – Afrika erleben“

 Workshopwoche mit Sponsored Run vom 10. – 15.09.2007

„Schoko-lade-schmeckt-furcht-bar-gut“ – dieser Satz bzw. der Rhythmus, der darin steckt, wird vielen Schülerinnen und Schüler noch lange im Gedächtnis bleiben,  so begeisternd  waren die Trommelworkshops mit Michael Kofi Mensah während der Afrikawoche vom 10. – 15.09.2007. „Kofi ist der Beste“, dieser Kommentar eines Schülers zu den Workshops sagt alles aus oder doch nicht ganz, denn das Spektrum der Angebote reichte viel weiter. Mit African Gospel und afrikanischer Literatur wurde sich in Musik, Deutsch, Englisch oder Französisch beschäftigt. Im Geschichtsunterricht kam es zur Begegnung der Schüler mit der afrikanischen Sicht auf die Koloniali-sierung des schwar-zen Kontinentes. Im Kunstunterricht wur-den afrikanische Masken hergestellt,  deren Bedeutung den Schülern durch die Referenten des deutsch-afrikanischen Chores und Vereins KINDUKU erschlossen wurde.

Ein Höhepunkt war bestimmt auch das afrikanische Kochen mit Alphonsine Kayinamura. Frau Schwarz verband das Kochen mit der Einführung von französischen Mengenbegriffen und der Übersetzung von Kochrezepten, da die Referentin aus dem französischsprachigen Teil Afrikas stammt. Im Physik- und Erdkundeunterricht griffen die Schüler das Thema „Energieversorgung in Afrika“ am Beispiel der Solarenergie und des Anbaus von Jatropha zur Gewinnung von Biodiesel auf.

Die Anbindung an den Unterricht gelang in vielfältiger Weise, was zum einen der Kompetenz der Referenten Georg Wißkirchen und Rigobert Aiwanou und zum anderen der Kooperationsbereitschaft und dem großen Interesse der beteiligten Kolleginnen und Kollegen zu verdanken war. 

Astrid Toda, deren diesjähriger Besuch  in unserer Schule mit der Afrikawoche zusammenfiel, vermittelte den Schülerinnen und Schülern ein lebendiges Bild ihres Lebens und ihrer Arbeit mit den Menschen im Benin. Die Lesung mit ihr am 13. September, bei der sie aus ihren Büchern „Benin mit Familienanschluss“ und „Marcel und ich oder ein  Engel mit langen Ohren“ vortrug, wurde musikalisch von der neu gegründeten Trommelgruppe des Erftgymnasiums unter Leitung von Herrn Reinkens untermalt.

Die fröhliche Stimmung der Workshops war auch beim Abschluss der Woche am Samstag überall spürbar. Bei strahlendem Sonnenschein drehten unsere Schüler eine Runde nach der anderen auf der Laufstrecke. Die bis dahin magische Grenze von 25 km wurde gleich mehrfach übertroffen. Die Begeisterung für Afrika zeigte sich aber nicht nur beim Laufen, sondern auch bei dem Versuch im PZ einen der begehrten Plätze hinter einer Trommel zu bekommen, um die Kenntnisse aus den Workshops zu vertiefen. Aber auch beim Adinkra-Workshop herrschte großer Andrang. Den bedruckten, bunten Taschen mit afrikanischen Symbolen konnte man überall auf dem Schulhof begegnen. Viele Schülerinnen und Schüler ließen sich wieder afrikanische Frisuren knüpfen und auch Herr Wieland hatte den Mut, sich zwei Zöpfe in den Bart knüpfen zu lassen. Den Abschluss des Tages bildete das Konzert des KINDUKU-Chores. Es gelang den Sängerinnen und Sängern um Georg Wißkirchen und Kofi Mensah spielend, die Zuhörer zum Mitsingen und Mittanzen zu bewegen.

Eine genaue Spendensumme steht noch nicht fest, aber erste Hochrechnungen deuten darauf hin, dass das Ergebnis des 3. Laufes von vor zwei Jahren (27.000 Euro) noch übertroffen wird.

Ich möchte mich bei allen Spendern, Helfern – besonders bei Frau Dulle und den Mitgliedern der AG Agenda 21 - und  bei Herrn Clemm für die gute Zusammenarbeit bei der Organisation des Laufes herzlich bedanken.

Christoph Freihals, Leiter des Beninprojektes

1. NOTEBOOK-KLASSE IM RHEIN-ERFT-KREIS

Erftgymnasium erntet viel Lob für Pilotprojekt „Mobiles Lernen“

Zur Präsentation der 1. Notebook-Klasse des Rhein-Erft-Kreises hatten sich prominente Gäste angesagt. Die Verwaltungsspitze der Stadt ließ es sich nicht nehmen sich einen Einblick in die innovative Unterrichtsarbeit zu verschaffen. Voller Stolz konnte Schulleiter Dr. Franz-Josef Hummelsheim neben der Bürgermeisterin MARIA PFORDT auch die Beigeordneten PETER LUDES und NORBERT FEITH begrüßen. Er stellte die außerordentlich erfolgreiche Betreuung durch die EDV-Abteilung der Stadt und dankte deren Leiter THEO KRATZ und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Einrichtung der Notebooks und die fachliche Betreuung. Der Dank des Schulleiters ging aber auch ganz besonders an seinen Kollegen PETER KESSEL, dem Leiter des Projektes im Erftgymnasium, ohne dessen aufopferungsvolle Arbeit dieser Schritt in die Zukunft nicht hätte vollzogen werden können.

In seiner bekannten humorvollen Art ließ THEO KRATZ in einem Kurzvortrag die Herausforderung an die EDV-Abteilung der Stadt, ein solch komplizierets Netzwerk am Erftgymansium zu installieren, Revue passieren.

Projektentwicklung und -beschreibung

Das Erftgymnasium beobachtet bereits seit einigen Jahren die Entwicklung im Bereich des mobilen Lernens und hat u.a. Kontakte zu anderen Schulen sowie „Schulen ans Netz“ aufgebaut. Im Frühjahr 2006 haben wir das Projekt in ausführlicher Schriftform und auf einem Informationsabend mit Präsentationen und Videos den Eltern und interessierten Kindern der damaligen Klassen 6 näher zu bringen versucht. Überzeugt von den Zielsetzungen und bereit für eine Finanzierung haben so viele Eltern unseren Ideen zugestimmt, dass wir „durchstarten“ konnten. Bei Bedarf und nach Prüfung der finanziellen Verhältnisse werden (in gewissen Grenzen) Zuschüsse durch die Schule gewährt, damit auch Kinder aus einkommensschwächeren Familien eine Teilnahmemöglichkeit erhalten. Dieser soziale Anspruch ist uns sehr wichtig.

Nach einem Vorlauf von einem weiteren halben Jahr für die organisatorische, technische und finanzielle Umsetzung konnten wir pünktlich zum 2. Halbjahr im Januar 2007 den Unterricht mit 28 Schüler- und einigen Lehrer-Notebooks aufnehmen.

Die Anschaffung und Organisation erfolgt durch die Schulleitung bzw. Projektleitung, die technische Betreuung übernimmt die EDV-Abteilung unseres Schulträgers, die Kosten werden von den Eltern getragen. Pro Jahrgang ist in den nächsten Jahren die Einrichtung jeweils einer weiteren Klasse angestrebt. Das Notebook wird in Klasse 7 in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Erdkunde und Musik regelmäßig, in Biologie, Chemie, Geschichte sporadisch eingesetzt, z.B. zur Anfertigung von Protokollen, zur Recherche und deren Zusammenfassung. Je nach Projekt- und Klassenleitung ist ein Hauptfach Schwerpunktfach, in dem auch Klassenarbeiten digital geschrieben werden. Kein Einsatz erfolgt im kombinierten Unterricht in der 2. Fremdsprache sowie in Religion.

Die durchschnittliche Nutzung beläuft sich auf wöchentlich ca. 10-12 Unterrichtsstunden einschließlich Internetrecherchen. Es gibt einen notebookfreien Tag. Hinzu kommt täglich ca. 1 Stunde für Hausaufgaben.
Für das Schuljahr 2007/08 haben wir eine weitere Notebook-Klasse einrichten können. Die Arbeit an den Geräten möchten wir nach den Herbstferien starten.

Ausstattung

Zur Grundausstattung im Klassenraum gehört ein fest installierter leistungsfähiger Beamer mit direkter Anschlussverbindung zum Lehrer-Notebook, ein Access Point für die WLAN-Verbindung zum Server mit Netzlaufwerken und Internet sowie Notebook-Schränke für die sichere Unterbringung der Geräte, wenn sie nicht benötigt werden, z.B. während des Sportunterrichts. Der Schulträger hat für jeden Arbeitsplatz einen Einzeltisch geordert, der etwas breiter und tiefer ist als ein halber Zweiertisch. Um Haltungsschäden vorzubeugen und zur Einrichtung der optimalen Arbeitsposition verfügen alle Plätze über einen höhenverstellbaren Schreibtischstuhl, der von den Eltern finanziert wurde.

Voll  des Lobes für die Initiative des Erftgymnasiums zeigte sich Kreisschuldezernent ANTON JOSEF CREMER, dem es sichtlich Freude machte, seiner ehemaligen Schule zu diesem mutigen Schritt zu gratulieren.