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Erftnews Nr. 45 (August 2009)

Personalien

In jedem neuen Schuljahr gibt es personelle Veränderungen in der Schule zu vermelden; daran haben wir uns schon längst gewöhnt. Auf einige kann sich die Schulleitung einstellen, andere treffen ganz plötzlich und kaum vorhersehbar ein. Im Schuljahr 2009/2010 haben wir wieder eine solide Basis geschaffen, um den regelrechten Unterricht gewährleisten zu können. Aber zunächst einmal mussten wir uns von drei Lehrern verabschieden, nämlich von Studiendirektor WERNER HIPPMANN, Oberstudienrat PETER CLEMM und unserer spanischen Gastlehrerin ANA SALDANA.

Seit vielen Jahren unterrichtete Herr Hippmann Deutsch und Geschichte und war allseits beliebter Pädagoge, der so manche wichtige Aufgabe am Erftgymnasium übernommen hat. Als Beratungslehrer in der Oberstufe konnte er zum Beispiel vielen jungen Menschen die Wege durch die komplizierte Schullaufbahn weisen. Aber auch in der Musik setzte er als Leiter des Juniororchesters Akzente und konnte das Ensemble als leistungsstarke Musikgruppe etablieren. Nicht zuletzt übernahm er wichtige Funktionen im Schulleitungsteam, wo er als erfahrener Berater geschätzt war. Wir danken ihm für seine großartige Leistung für die Schule und wünschen ihm einen angenehmen Ruhestand.

Englisch- und Geschichtslehrer Peter Clemm wechselt zu einem Gymnasium in seinem Wohnort Köln. Mit seinem Namen sind viele Projekte des Erftgymnasiums verbunden, denken wir nur an den regen Schüleraustausch mit England oder an die Comenius-Partnerschaft, die er initiiert und zum Erfolg geführt hat. Ebenso hat er den Europaschulgedanken erfolgreich unterstützt. In der Oberstufe fungierte er als Beratungslehrer. Viel Glück in der neuen Schule!

Auf der Grundlage eines Abkommens zwischen dem Königreich Spanien und dem Land Nordrhein-Westfalen war Ana Saldana als Gastlehrerin auf Zeit an das Erftgymnasium gekommen. Als Muttersprachlerin konnte sie den Schülerinnen und Schülern in den Spanisch-Kursen wertvolle Impulse verleihen. Außerdem profitierten sie von authentischem Arbeitsmaterial für den Unterricht. Wir freuen uns, dass sie in der Region verblieben ist und so ihre Arbeit in Deutschland fortsetzen kann.

Vier neue Lehrer haben ihren Dienst am Erftgymnasium angetreten. Herr BÜHNER (Englisch/Geschichte) ist im Rahmen einer Beförderungsstelle von einem Kölner Gymnasium zu uns gekommen. Über ein schulscharfes Auswahlverfahren konnten wir Herrn BLATT (Deutsch/Geschichte/Latein) und Herrn DR. VON KUK (Biologie/Sport) gewinnen. Zusätzlich verstärkt uns im Mangelfach Mathematik Herr ROENTGEN (Diplom-Mathematiker).

 

 

Minister empfängt Europaschulen

Europaminister Andreas Krautscheid hatte Vertreter der neuen Eurpaschulen am 18. August 2009 in die Staatskanzlei nach Düsseldorf eingeladen. Der Schulleiter und vier weitere Schüler (DANA BERTRAM, JUDITH MANDERLA, STEFAN LANDMANN, CHRISTOPH SCHMITZ) vertraten das Erftgymnasium. Europaschulen zeichnen sich u. a. durch ein erweitertes Fremdsprachenangebot aus, bilinguale Unterrichtsmodule und Kooperationen mit europäischen Partnerschulen. Die besonderen Kenntnisse, die durch Europaschulen vermittelt würden, seien von großem Vorteil, sagte Europaminister Krautscheid bei seiner Begrüßung zu den Schülerinnen und Schülern. „Sie erhalten das Rüstzeug, um später in Studium und Beruf erfolgreich an den Start zu gehen. Mit Ihrer besonderen Europafähigkeit werden Sie sich in einem immer enger zusammenwachsenden Europa bestens zu Recht finden“, so der Minister weiter.

 

Europaminister besuchte Erftgymnasium

Zu einem kleinen Festakt hatte das Erftgymnasium am 28.08.2009 geladen, um sich als Europaschule der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit großer Freude konnte Schulleiter Dr. Franz-Josef Hummelsheim Europaminister Andreas Krautscheid als Ehrengast des Abends willkommen heißen, der allerdings zunächst eine handwerkliche Aufgabe zu erfüllen hatte, indem er unter den kritischen Augen von Bürgermeisterin Maria Pfordt und Stefan Sieprath, Leitender Regierungsschuldirektor in der Bezirksregierung Köln, am Haupteingang das Türschild mit der Aufschrift „Europaschule in Nordrhein-Westfalen“ anbringen musste.

In der Aula, die von Frau Knapp-Trauzettel künstlerisch mit einem bunten Mobile ausgestaltet war, dessen Einzelteile die europäischen Staaten darstellten, erwartete den Minister und die Besucher eine Demonstration von „Europa-Projekten“, mit denen die Schule die Zertifizierung erreicht hatte. Zu Beginn der Veranstaltung wurde unter den Klängen der Europahymne von Vertretern der SV die Europaflagge hereingetragen. Der Chor der 5a unter der Leitung von Musiklehrer Helmut Jäger ließ dann „Freude schöner Götterfunken“ mit Klavierbegleitung erklingen.

In seiner Begrüßungsansprache erinnerte der Schulleiter an den über 40 Jahre bestehenden Schüleraustausch zwischen dem Erftgymnasium und der französischen Partnerschule in Chauny und die Kontakte mit einer polnischen und einer englischen Schule. Überdies sei durch das Comenius-Projekt „welcome to my life“ ein Netzwerk mit englischen, spanischen und italienischen Schulen entstanden.

Das Motto des Schulfestes 2006 „Wir am Erftgymnasium – offen für die Welt“ untermauerte die Zielsetzung der Schule. Der Ministerpräsident, der damals unser Gast war, schrieb auf unsere Kommunikationswand: „Wer offen ist für die Welt, hat die Zukunft vor sich.“ Das Motto unseres Schulfestes 2008 nahm dann eindeutig Kurs auf Europa. Es lautete: „Wir am Erftgymnasium – zu Hause in Europa“. Mit diesem Leitziel haben wir unsere Arbeit für die Zukunft beschrieben. Wir wollen als Europaschule in unterrichtlichen Zusammenhängen wie bilingualen Angeboten, Schulprojekten und Begegnungen einerseits zur Verständigung in Europa beitragen, andererseits aber auch die Chancen unserer Schülerinnen und Schüler auf dem Arbeitsmarkt Europa mehren helfen.

Durch den kurzweiligen Abend führte humorvoll gekonnt Frau Julia Wehner, die als ersten Programmpunkt das Interview von Dana Bertram, Jahrgangsstufe 12, mit Minister Krautscheid ankündigte. Man merkte, dass die Oberstufenschülerin sich auf das Gespräch gut vorbreitet hatte. Neben persönlichen Fragen, etwa, wie er zu seinem Amt gekommen sei, zielte die Interviewerin auf den Europaschulgedanken und die Sichtweise des zuständigen Ministers. Dieser erwies sich als äußerst eloquenter Partner, der sichtlich Spaß daran fand, die europäische Idee mit Leben zu erfüllen. Schüler einer Europaschule, so der Minister, müssten ein besonderes Gefühl entwickeln. Sein Wunsch sei es, in jedem größeren Ort eine Europaschule zu haben. Es sei wichtig, Begegnungen mit Menschen zu organisieren, weil solche Erlebnisse wacher in Erinnerung blieben als etwa nur die Behandlung von Unter-richtsstoffen. Angetan zeigte sich der Minister von den vielen Aktivitäten des Erftgymnasiums und von dem Enthusiasmus der Schülerinnen und Schüler.

Eine gelungene Begrüßung in französischer Sprache trugen Schülerinnen und Schüler aus der 6. Jahrgangsstufe mit ihrer Lehrerin Anne Vosen in Liedform vor und wurden dafür mit großem Applaus bedacht.

In Gesprächsrunden gewannen die Besucher Einblicke in die schulische Arbeit. Aus erster Hand erfuhren sie von den Bedingungen und Erfahrungen der Auslandspraktika, aber auch von den vielfältigen Begegnungen mit den Partnerschulen. Wie intensiv sich die Schüler mit den Gegebenheiten der europäischen Partnerländer auseinandersetzen, wurde in einem auf Englisch gehaltenen Vortrag der Teilnehmer am Comenius-Projekt deutlich, eine von der EU geförderte Form der Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg, in der mehrere europäische Schulen miteinander kooperieren. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Big Band des Erftgymnasiums. Sie gefiel dem Minister so gut, dass er sie spontan zur nächsten Zertifizierungsveranstaltung von Europaschulen einlud.

Zum Ausklang der gelungenen Feier präsentierte Französischlehrerin Ingeborg Schwarz gekühlte Getränke und einen selbst hergerichteten Imbiss.

 

Cambridge Zertifikate am Erftgymnasium

Auch weiterhin darf das Erftgymnasium, autorisiert durch das Englische Institut in Köln, auf Cambridge-Zertifikate vorbereiten. Davon können unsere Schülerinnen und Schüler profitieren, wie auch die hervorragenden Ergebnisse der vergangenen Jahre deutlich zeigen.

 

Unsere Preisträger beim "Chemie-entdecken-Wettbewerb" 2009

Rund 9.000 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen in NRW waren bei den beiden Wettbewerbsrunden „Chemie entdecken“ des Schuljahres 2008/2009 dabei. Der Arbeitskreis „Chemie entdecken“ im Kölner Modell an der Universität zu Köln ehrte zusammen mit Günter Winands, Staatssekretär des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Mittwoch, dem 10. Juni 2009, um 15.30 Uhr im Kurt-Alder-Hörsaal der Chemischen Institute der Universität zu Köln. Eingeladen waren 368 Preisträger aus ganz NRW im Alter von 11 bis 16 Jahren. Darunter waren 2 Schüler vom Erftgymnasium, die von Studiendirektorin Cäcilia Sauer bestens vorbereitet waren:

Dominik Baumgart und Conrad Szczuka
(beide Klasse 9b im Schuljahr 2008/09)

Worum ging es bei den Arbeiten der erfolgreichen Teilnehmer?
„Cent unter Strom“ war das Thema des Frühjahrswettbewerbs 2009. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich aus 5 Cent-Münzen kupferhaltige Lösungen her, mit denen sie Zink oder Eisen mit einem Kupferüberzug versahen. Sie setzten Batterien zum Verzinken und Verkupfern verschiedener Gegenstände ein und bauten sich selbst Batterien aus 5 Cent-Stücken und verzinkten Unterlegscheiben. Bei geschicktem Vorgehen ließen sich mit den so gebastelten BatterienGlückwunschkarten zum Abspielen oder Leuchtdioden zum Leuchten bringen.

Die Fachschaft Chemie und die gesamte Schulgemeinde beglückwünschen die erfolgreichen Schüler.

 

Gymnasien der Stadt Bergheim vereinbaren KURS-Lernpartnerschaften mit der Kreissparkasse Köln

Informationen für Jugendliche zur Berufs- und Arbeitswelt aus erster Hand

Das Erftgymnasium Bergheim, das Gutenberg-Gymnasium und die Kreissparkasse Köln, Geschäftsstelle Bergheim, werden Lernpartner: Dazu wurde jetzt (24. August 2009) eine Kooperationsvereinbarung im Rahmen von KURS (Kooperation Unternehmen und Schulen in der Region) vereinbart.
„Es wird immer wichtiger, außerschulische Partner zu haben und sich nach außen zu vernetzen“, begründet Dr. Franz-Josef Hummelsheim, Schulleiter des Erftgymnasiums die Partnerschaft. „Für die Zukunft auszubilden heißt, am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Daher muss sich die Schule gegenüber der Wirtschaft öffnen und den Schülerinnen und Schülern Praxisnähe und Einblicke in konkrete Berufsmöglichkeiten bieten.“

Auch Stephan Thies, Schulleiter des Gutenberg-Gymnasiums, begrüßt die Kooperation: „Es wird immer wichtiger, Netzwerke mitaußerschulischen Partnern zu bilden. Für Schulabsolventen mit Abitur oder Fachhochschulreife bietet die Kreissparkasse Köln neben der klassischen Ausbildung die Möglichkeit für ein duales Studium. Dies ist eine hervorragende Alternative für unsere Schülerinnen und Schüler."

Für Gerd Roß, Direktor der Regionaldirektion Erft der Kreissparkasse Köln, ist es ein "zentrales Anliegen" seines Hauses im Rhein-Erft-Kreis, "die Schulen in Rhein-Erft im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Köln eng zu begleiten und zu unterstützen. Denn Studien belegen, dass der frühzeitige Erwerb der Finanzkompetenz sowie das Wissen um wirtschaftliche Zusammenhänge die beste Schuldenprävention für junge Menschen sind. Aus diesem Grund werden sich auch zukünftig verstärkt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Geschäftsstellen vor Ort in den hiesigen Schulen engagieren und dort den jungen Menschen Kenntnisse zu vielen unterschiedlichen Themen rund ums Geld vermitteln.“ Darüber hinaus, so Gerd Roß weiter, sei es das "Ziel der Kreissparkasse Köln, Kinder und Jugendliche an einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld heranzuführen. Daher unterstützen wir sehr gerne die KURS-Initiative mit dem Erftgymnasium und dem Gutenberg-Gymnasium. Weitere Lernpartnerschaften zwischen der Kreissparkasse Köln und Schulen im Kreisgebiet seien bereits in Vorbereitung.“

„Von der Zusammenarbeit profitieren beide Seiten, die Schule und die Unternehmen“, unterstrich Saskia Niemann, Leiterin der Zweigstelle Rhein-Erft der Industrie- und Handelskammer zu Köln den Wert solcher Kooperationen. „Schulischer Unterricht richtet sich näher an der Praxis aus, ökonomische Bildung erhält praxisnahe Inhalte und Schülerinnen und Schüler werden für die Ausbildung und das Studium fit gemacht. Die Unternehmen ihrerseits präsentieren sich als interessante Arbeitgeber mit Perspektiven für die Zukunft“, soNiemann weiter.

Die Kreissparkasse Köln und die Gymnasien der Stadt Bergheim verständigten sich im Rahmen der Partnerschaften auf ein nachhaltiges Kooperationskonzept, das auf mehrere Jahre angelegt ist. Dazu zählen Betriebserkundungen sowie berufsbezogene Vorträge von Unternehmensvertretern in der Schule und Praktika.

Unterzeichnung der Kooperationsverträge: von links: LRSD Stefan Sieprath (Bezirksregierung Köln), Dr. Franz-Josef Hummelsheim (Erftgymnasium), Stephan Thies (Gutenberg-Gymnasium), Landrat Werner Stump, Bürgermeisterin Maria Pfordt, Regionaldirektor Gerd Roß (Kreissparkasse Köln), Saskia Niemann (Industrie– und Handelskammer Köln)

Neben den Partnern waren auch die Bürgermeisterin der Stadt Bergheim, Maria Pfordt, Mitglieder der Elternvertretung und Lehrerinnen und Lehrer zur Ratifizierungsveranstaltung eingeladen.

Die musikalische Umrahmung oblag Schülerinnen und Schülern beider Gymnasien. Anika Hasse (Gesang) und Dennis Berrendorf (Klavierbegleitung), beide Erftgymnasium, erhielten für ihren Vortrag lang anhaltenden Applaus.

57 Lernpartnerschaften engagieren sich inzwischen im Rhein-Erft-Kreis. Sie werden begleitet durch das zuständige KURS-Basisbüro. Das KURS-Konzept wurde Mitte der 90er Jahre vom Institut Unternehmen & Schule, Bonn, entwickelt und 1999 von den Industrie- und Handelskammern Aachen, Bonn und Köln in Kooperation mit der Be-zirksregierung Köln übernommen. Seit 2005 ist auch die Handwerkskammer zu Köln mit im Boot. KURS-Basisbüros, angesiedelt bei den 12 Schulämtern im Regierungsbezirk Köln, unterstützen interes-sierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwick-lung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften. Weitere Informationen zu KURS und den bestehenden Partnerschaften finden Sie im Internet unter www.kurs-koeln.de.

 

10 Jahre Benin-Projekt am Erftgymnasium Bergheim

In diesem Jahr feiert das Entwicklungshilfeprojekt „Schulen für den Benin“ am Erftgymnasium sein 10-jähriges Bestehen. Das Erftgymnasium unterstützt seit zehn Jahren die Arbeit der Diplomatengattin Astrid Toda, die mit Hilfe von Spenden aus ganz Europa Schulen in der Republik Benin baut. Die Errichtung von Schulgebäuden als Garantie für eine Grundausbildung ist die Voraussetzung dafür, dass die Kinder eine Zukunftsperspektive haben und weitere Projekte greifen können. Dabei wird nur das Material über Spenden finanziert, die Arbeit leisten die Einwohner selbst. Gemäß der Idee Hilfe zur Selbsthilfe wurden so bisher sieben Grundschulen errichtet. Das gegenwärtige Projekt ist das erste Gymnasium Asohoue-Cada in Satre, Landkreis Tori. Es wird das erste Gymnasium von Benin außerhalb einer Stadt sein. Durch seine Lage ermöglicht es besonders Mädchen den Zugang zu einer weiterführenden Schulbildung.

Aus Anlass dieses Jubiläums werden im September und Oktober verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Schwerpunkt wird die 2. Workshopwoche „Afrika@Erftgymnasium“ vom 14. bis zum 19.09.2009 sein.

 Nach dem großen Erfolg der ersten Workshopwoche 2007 findet in diesem Jahr erneut eine Woche voller Aktionen rund um den afrikanischen Kontinent statt. In Zusammenarbeit mit dem Verein „Kinduku – Kulturen begegnen sich“ aus Köln werden neben den schon bewährten Workshops - wie z.B. Trommeln mit Michael Kofi Mensah, afrikanische Gospel mit KINDUKU, afrikanische Literatur, Geschichte und Philosophie – einige neue interessante Themen behandelt. So werden die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte sich mit der Rolle afrikanischer Soldaten im II. Weltkrieg beschäftigen, ein Thema, das vor allen Dingen von den ehemaligen Kolonialmächten lange Zeit verschwiegen und verdrängt wurde. Es wird einen Workshop mit afrikanischem Tanz geben. Die katholische Bildungsstätte Anton-Heinen-Haus stellt dem Erftgymnasium ihre Küche zur Verfügung, damit die Schüler lernen können, afrikanisch zu kochen.

 Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem afrikanischen Film. Filme afrikanischer Regisseure werden gezeigt. In Zusammenarbeit mit FilmInitiativ.köln wird es eine Vorstellung des Films „ouaga saga“ geben. Der Film Hyenes, die afrikanische Adaption von Dürrenmatts Bühnenstück „Der Besuch der alten Dame“, wird gezeigt und im Deutschunterricht begleitend besprochen.

Des Weiteren stellt der Filmregisseur Steffen Duevel seinen Film über den Genozid in Ruanda vor und berichtet dabei im Erftgymnasium über seine Arbeit. Die Medienwissenschaftlerinnen Julia Rieve und Patricia Eckermann werden zusammen mit den Schülern Stereotype von Schwarzen in deutschen Filmen untersuchen und sich mit dem Thema Rassismus in der Alltagskultur beschäftigen.

Am Freitag, dem 18.09., um 7.50 Uhr feiern die Schüler in St. Remigius im Rahmen des wöchentlichen Schulgottesdienstes einen afrikanischen Gottesdienst.

Frau Toda, die das Entwicklungshilfeprojekt im Benin leitet, wird in diesem Jahr während der ganzen Woche anwesend sein und den Schülern einen vertiefenden Einblick in ihre Arbeit im Benin und ihre Erfahrungen ermöglichen.
Am 15.09. um 19.00 Uhr wird im Medio Rhein/Erft in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Bergheim im dortigen Vortragssaal eine Lesung mit Frau Toda stattfinden. Sie liest aus ihren Büchern, die ihre Erfahrungen in über zehn Jahren Entwicklungsarbeit beinhalten.

 Der 5. Wohltätigkeitslauf im Rahmen eines afrikanischen Festes am Samstag, dem 19.09. 2009, ab 10.00 Uhr bildet den Abschluss der diesjährigen Projektwoche. An diesem Tag können auch Gäste Einblick in die Kultur Afrikas gewinnen und an Workshops teilnehmen. Außerdem wird es ein Konzert mit dem deutsch-afrikanischen Chor Kinduku geben. Für das leibliche Wohl sorgen der Förderverein und die Schulpflegschaft.

Am 30. Oktober sind dann alle Interessierten zu einer Jubiläumsveranstaltung in das Pädagogische Zentrum des Erftgymnasiums eingeladen, bei der mit einem afrikanischen Abend ein Rückblick auf 10 Jahre Projektarbeit geboten wird.
Weitere Informationen unter entwicklungshilfe-westafrika.de.

 

 

Manege frei - Schule macht Zirkus

Auf Scherben gehen, Feuer spucken, am Trapez schwingen, auf dem Seil tanzen, Zaubertricks, Jonglage und Akrobatik – all das können die Schüler unserer 5. Klassen zwischen dem 14. und 18. September ausprobieren, wenn sie im großen Zirkuszelt auf dem Remigiusschulhof Zirkusluft schnuppern. Auf Einladung der Remigiusschule beteiligen wir uns am Zirkusprojekt in Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Kinder- und Jugendzirkus ZappZarap. Eine Woche lang werden die Remigiusschüler und unsere 5. Klassen (getrennt vormittags bzw. über Mittag) Zirkusnummern trainieren und am Freitag, den 18. September (Erftgymnasiasten) bzw. am Samstag, den 19. September (Remigiusschule), in jeweils zwei Vorstellungen vorführen. Nach dem Motto von Zirkus ZappZarap – Kannst Du nicht war gestern! – werden die Schüler sich und uns mit alld em überraschen, was sie von den Zirkusprofis lernen. Seien Sie herzlich eingeladen, am Freitag, den 18. September, um 16.00 oder um 18.00 Uhr ins Zirkuszelt zu kommen und über unsere neuen Schüler zu staunen. Karten (Erwachsene 5 €, Kinder bis 13 Jahre 3 €) sind ab sofort im Sekretariat erhältlich.

 

Offener Ganztag am Erftgymnasium im Schuljahr 2009/10

Auch in diesem Schuljahr: Kostenlos und freiwillig

Das Erftgymnasium bietet allen Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-8 auch im neuen Schuljahr ein kostenloses Nachmittagsangebot, das sich aus Hausaufgabenbetreuung, Förderunterricht und Arbeitsgemeinschaften (AG) zusammensetzt. Schülerinnen und Schüler, vor allem der Klassen 5 und 6, haben keine Pflichtganztage, sondern die Familien entscheiden selbst, wie oft oder wie lange pro Tag sie das offene Ganztagsangebot nutzen möchten. Für die Klassen 7 und 8 ergänzt es die verpflichtenden Unterrichtsveranstaltungen am Nachmittag.

Nach Unterrichtsende (nach der 6., 7. oder 8. Stunde) können Schüler/innen in die Hausaufgabenbetreuung gehen. Für Schülerinnen und Schüler, deren Unterricht nach der 6. Stunde endet, besteht ein Mittagstischangebot in der nahen Kantine des Finanzamtes (pro Essen bitte 2,75 € mitgeben).

Schüler/innen können jederzeit vom Förderunterricht oder einer AG zur Hausaufgabenbetreuung wechseln und umgekehrt. Bei der Anmeldung legen die Eltern fest, wie lange die Schüler/innen am jeweiligen Wochentag bleiben sollen. Da die Schule Planungssicherheit braucht, sind Anmeldungen zur Nachmittagsbetreuung für ein Halbjahr verpflichtend. Unter Leitung von Marga Pracht stehen Lehrer, qualifizierte Eltern und Oberstufenschüler/innen den Kindern zur Seite.

Die Hausaufgabenbetreuung findet als durchgängiges Angebot Montag bis Donnerstag von 13.15 bis 15.45 Uhr (7.–9. Stunde) im neuen Pavillon statt. Nach Erledigung der Aufgaben können die Schüler/innen im Aufenthaltsraum oder auf dem Schulhof das reichhaltige Spielangebot der Hausaufgabenbetreuung nutzen. Zusätzlich steht uns im alten Pavillon Raum PV2 zur Verfügung, den wir frisch renoviert haben.

Unser Büro (zwischen PV4 und PV5) ist Montag bis Donnerstag von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.

Jeden Mittwoch bieten wir von 12 bis 13 Uhr eine Sprechstunde (persönlich oder telefonisch) an.

An den drei Elternsprechtagen pro Schuljahr sind wir die gesamte Zeit im Büro erreichbar.

Sie erreichen uns telefonisch :
02271/997335
oder per E-Mail: ganztag-eg@netcologne.de

Wir können Sie gern in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen und Ihnen jeweils unsere aktuellen Mitteilungen zukommen lassen.