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Erft-News Nr. 47 (April 2010)

Baumaßnahme hat begonnen

Inzwischen haben die Erdarbeiten für den Erweiterungsbau am Erftgymnasium begonnen. Die Verrohrung für die Nutzung der Erdwärme ist eingebracht und nun werden die Fundamente für die Betonpfahlkonstruktion eingebracht.
Trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt Bergheim hat der Schulträger am Erweiterungsbau festgehalten und keine Kürzungen vorgenommen. Damit wird ein deutliches Zeichen für den Vorrang der Bildung am Schulstandort Bergheim gesetzt und die Zukunftsfähigkeit der städtischen Schulen unterstrichen.

Mit Beginn der Baumaßnahmen hat sich auch eine Verschlechterung der Parkmöglichkeiten im Umfeld der Schule ergeben. Da es keine Ausgleichsflächen gibt, wird der Parkplatz an der Commerstraße nun auch von den Lehrerinnen und Lehrern des Erftgymnasiums genutzt. Wie in einem Zeitungsartikel in der Lokalpresse zu lesen war, beschweren sich Anwohner über die Überlastung der Parkflächen in der Nähe der Wohnhäuser. Wenn der Engpass auch nur vorübergehend herrschen wird, sei noch einmal auf die entlastende Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs hingewiesen. Außerdem könnten über sinnvolle Fahrgemeinschaften Parkflächen eingespart werden.

Wir sind uns durchaus bewusst, dass eine derartige Großbaustelle die Wohnqualität der Anlieger für eine absehbare Zeit beeinträchtigen wird. Deswegen bitten wir, Schülerinnen und Schüler, Lehrerkollegium und die Eltern um Verständnis, denn es ist gerade auch ein Standortvorteil für unser Traditionsgymnasium in einem geschützten Wohnumfeld zu liegen.

 

Anmeldezahlen übersteigen die Kapazität

Wie die überraschend hohe Zahl der Anmeldewünsche zur Klasse 5 an unserer Schule dokumentieren, erfreut sich das Erftgymnasium mit seinem pädagogischen Konzept großer Beliebtheit. Insgesamt 133 Eltern hatten in der Zeit vom 02. Februar bis 05. März 2010 ihre Kinder angemeldet. Da uns der Schulträger wegen der räumlichen Enge auf vier Züge (= 120 Schülerinnen und Schüler) beschränkt hat, konnten 13 Grundschülerinnen und -schüler nicht aufgenommen werden. Für dieses Verfahren sind nur solche Kriterien zulässig, die in der Ausbildungs– und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO-SI) in § 1 (2) abschließend niedergelegt sind. Auf der Basis der Gleichbehandlung aller angemeldeter Kinder wurde als erstes Kriterium für die Nichtaufnahme die Nähe der abgebenden Grundschule zur weiterführenden Schule ausgewählt. Es betraf die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, die in naher Entfernung zum Gutenberg-Gymnasium gelegen sind. Das betraf zunächst zwei Grundschulen. Darüber hinaus mussten für die dritte einzubeziehende Grundschule noch andere Kriterien hinzugezogen werden um die Kapazität am Erftgymnasium auszuschöpfen.

Die notwendige Abweisung kam insbesondere aufgrund der auskömmlichen Anmeldezahlen der letzten Jahre für alle Beteiligten völlig überraschend.

 

"No Comment" - Neue Schülerzeitung

Mit Freude haben wir die Kunde vernommen, dass sich Schülerinnen und Schüler um Frau Reichartz geschart haben, die eine neue Schülerzeitung am Erftgymnasium herausgeben wollen. In einer Konzeptmappe stellt sich das Team mit seinen Ideen vor. Hier ein informativer Ausschnitt:

„Grundgedanken
Heutzutage verfügt fast jede Schule über eine eigene Schülerzeitung oder ein von Schülern gepflegtes Internetportal. Hier finden sich kritische Stimmen, konträre Meinungen sowie Änderungs- und Verbesserungsvorschläge ebenso wieder wie amüsante Ereignisse und Berichte aus den Klassenverbänden. Der Schulleiter und das Lehrerkollegium erhalten wertvolle Hinweise auf die Befindlichkeiten der Schüler, der Hausmeister hin und wieder einmal einen Tipp für eine notwendige Reparatur. Eine Schülerzeitung ist stets nahe am Geschehen, kritisch gegenüber allen Quellen und um objektive Berichterstattung bemüht. Sie soll auch Eltern einen besseren Einblick in das Schulgeschehen vermitteln und zu deren Meinungsbildung beitragen. Daher gründete sich im 2. Halbjahr 2010 die AG Schülerzeitung des Erftgymnasiums Bergheim mit zunächst fünf Schülern unter Leitung der Deutsch- und Geschichtslehrerin Frau Katja Reichartz. Primäres Ziel ist es, möglichst viele Schüler zu erreichen und ein zu gegenseitiger Toleranz anregendes Medium zu schaffen. Das durchgestrichene NO im Schriftzug von NO COMMENT soll vermitteln, dass wir kein Gefälligkeitsmagazin sein wollen und werden. Wir fordern dazu heraus, den Mund aufzumachen, sehen es aber als unsere journalistische Pflicht an, solide zu recherchieren und objektiv zu berichten. Alle zur Veröffentlichung anstehenden Beiträge werden abschließend in einer Redaktionskonferenz geprüft und zum Druck freigegeben.“

Neben Chefredakteur Matthias Scheible gehören der Redaktion an: Julia Naundorf (Fotoredakteurin/Fotografin, Stellvertr. Chefredakteurin, Verwaltung, Bunte Seiten), Pauline Ollik (Klassenreportage & Medien), Manuela Hammel (Klassenreportage & Medien), Denise Knour (Bunte Seiten, Schreibkunst), Barbara Türnich (Schulleben), Tanja Reiss (Schulleben), Frederieke Kulik (Mode und Stars) und Anna Doepke (Mode und Stars).

 

Doppeljahrgang in der Oberstufe

Die Schulzeitverkürzung an nordrhein-westfälischen Gymnasien auf acht Jahre (G8) betrifft in erster Linie die Sekundarstufe I, da an der dreijährigen Oberstufe festgehalten worden ist. Diese Entscheidung zieht im Schuljahr 2010/11 den „Doppeljahrgang“ in der Einführungsphase der Sekundarstufe II nach sich, in der die derzeitigen Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen zusammengeführt werden. Diese Nahtstelle erfordert von den Schulen ein Höchstmaß an Sensibilität und konkreter Information für Schüler und Eltern. Am Erftgymnasium wurde diese Situation sorgfältig vorbereitet, sodass auch die Kurswahlen für die Einführungsphase problemlos bewältigt wurden. Hilfreich war hier auch das kleine Programmtool „LUPO“, mit dem die Korrektheit der Fächerwahl überprüft werden kann. Natürlich war auch ein erhöhter Beratungsaufwand notwendig. Oberstufenkoordinator Dr. Großmann und sein Beratungslehrerteam standen unseren Gymnasiasten und den Schulformwechslern, die an unserer Schule seit Jahrzehnten professionelle Betreuung in der Sekundarstufe II erwarten dürfen, mit Expertenwissen zur Seite.

Hilfestellung zur neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung in der gymnasialen Oberstufe erhalten alle Interessierten über das Internetportal des Schulministeriums. Hier ein (leicht angepasster) Auszug, der Antworten zu immer wieder gestellten wichtigen Fragen enthält:

„Wochenstunden
Insgesamt sind 102 Wochenstunden für die drei Jahre der gymnasialen Oberstufe vorgesehen. Im Durchschnitt entfallen auf jede Jahrgangsstufe somit 34 Wochenstunden. Dabei soll eine Bandbreite von 32 – 36 Wochenstunden je Jahrgangsstufe eingehalten werden.

Eine Unterschreitung um bis zu insgesamt 2 Stunden ist noch zulässig. Schülerinnen und Schüler können die 102 Wochenstunden durch die Belegung weiterer Kurse mit Zustimmung der Eltern überschreiten…

Was sind Vertiefungsfächer?
Vertiefungsunterricht dient der Sicherung und fachlichen Vertiefung der in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und fortgeführten Fremdsprachen zu vermittelnden Kompetenzen für Schülerinnen und Schüler, die zur Angleichung von Lernvoraussetzungen oder zum Ausgleich von Defiziten individuell gefördert werden müssen. […]Die Schule legt Kriterien für die Teilnahme fest. Sie kann Schülerinnen und Schüler ggf. auch zur Teilnahme verpflichten. Somit liegt die Entscheidung über eine Teilnahme bzw. die Zulassung zu einem Vertiefungsfach letztendlich bei der Schulleitung.

Welche Regelungen bezüglich der Teilnahme an der zentralen Prüfung sind vorgesehen?
Hier muss in der Übergangsphase zwischen den einzelnen Bildungsgängen unterschieden werden.


1. Jahrgang, der nach sechsjähriger Sekundarstufe I zum Schuljahr 2010/11 in die gymnasiale Oberstufe an Gesamtschulen und Gymnasien eintritt (letzter neunjähriger Bildungsgang am Gymnasium): Diese Schülerinnen und Schüler nehmen im Frühjahr 2010 an den zentralen Prüfungen am Ende der Klasse 10 (Sekundarstufe I) zum Erwerb des mittleren Schulabschlusses teil (ZP 10).
2. Jahrgang, der nach fünfjähriger Sekundarstufe I zum Schuljahr 2010/11 in die gymnasiale Oberstufe an Gymnasien eintritt (erster Jahrgang mit Schulzeitverkürzung): Für diese Schülerinnen und Schüler gibt es keine zentralen Prüfungen am Ende der Sekundarstufe I mehr (ZP 10), verpflichtend ist jedoch die Teilnahme an den zentralen Klausuren am Ende der Einführungsphase (Frühjahr 2011).
Ab dem Schuljahr 2011/12 ist die Teilnahme an den zentralen Prüfungen für alle Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase an Gymnasien und Gesamtschulen verpflichtend. Aufgrund der Schulzeitverkürzung gibt es zu diesem Zeitpunkt am Gymnasium keine zentralen Prüfungen am Ende der Sekundarstufe I mehr, an Gesamtschulen, Realschulen und Hauptschulen bleiben diese Prüfungen (ZP 10) weiterhin bestehen (Erwerb des mittleren Schulabschlusses)...

Abschlüsse
Wann erwerben Gymnasiasten den mittleren Schulabschluss?
Am Ende der Einführungsphase, i.d.R. mit Versetzung in die Qualifikationsphase.

Wie erwerben Schülerinnen und Schüler, die am Gymnasium nicht in die Einführungsphase versetzt werden, ihren mittleren Schulabschluss?
Dieser Schülergruppe steht, wenn sie von der Möglichkeit der Wiederholung keinen Gebrauch machen möchte, der Übergang in einen entsprechenden Bildungsgang des Berufskollegs offen, wo sie auch den mittleren Schulabschluss erwerben können.

Welchen Abschluss haben nicht versetzte Gymnasiasten am Ende der Einführungsphase?
Es werden „gleichwertige Abschlüsse“ verliehen: Sofern die Versetzungsbedingungen der Realschule erfüllt werden, wird der Mittlere Schulabschluss verliehen, ansonsten – nach Maßgabe der Bestimmungen für den Hauptschulabschluss Klasse 10 - ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss. Der einfache Hauptschulabschluss wurde schon nach Klasse 9 erworben (nach den Versetzungsbestimmungen der Hauptschule).

Welche Regelungen sind zu Auslandsaufenthalten vorgesehen?
Auslandsaufenthalte (APO GOSt § 4) können - wie bisher üblich - in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe stattfinden. Ein Antrag auf Beurlaubung ist bei der Schulleitung zu stellen. Bei entsprechenden Leistungen kann nach Rückkehr der Einstieg in die Qualifikationsphase erfolgen. Der mittlere Schulabschluss wird in diesem Fall nach erfolgreichem Durchgang durch das erste Jahr der Qualifikationsphase erworben. Ein Auslandsaufenthalt kann ebenso im Anschluss an die Einführungsphase erfolgen. In diesem Fall wird das Jahr eingeschoben, d.h., nach Rückkehr erfolgt der Eintritt in das erste Jahr der Qualifikationsphase.“

(Quelle: www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Schulformen/Gymnasium/faq_Gymnasium_SII/)

 

Europatag 2010

Jedes Jahr feiert die Europäische Union am 9. Mai ihren Europatag. Manch einer stellt sich vielleicht die Frage, warum gerade am 9. Mai. Tatsächlich wissen nur wenige, dass am 9. Mai 1950 die Europäische Union geboren wurde. Alles hat also an diesem denkwürdigen 9. Mai begonnen. Deshalb haben die Staats- und Regierungschefs 1985 auf ihrem Gipfeltreffen von Mailand beschlossen, künftig den 9. Mai als "Europatag" zu feiern. In Nordrhein-Westfalen sind die Schulen aufgerufen durch geeignete Veranstaltungen die europäische Idee zu unterstützen.

Als Europaschule fühlen wir uns am Erftgymnasium ganz besonders verpflichtet, den Europatag, den wir am 10. Mai mit möglichst vielen Besuchern feiern wollen, in diesem Sinne zu begehen. Folgende Schwerpunkte planen wir:

Veranstaltungen zu dem Thema 'Die Bedeutung Europas und der EU für unser aller Alltagsleben':

- Quiz unter dem Motto: 'Wie funktioniert die EU?'
- Ausstellungen zu den Schüleraustauschen mit Polen und Frankreich
- Erfahrungsberichte unserer Schüler mit Auslandspraktika
- Fach Geschichte: 'Diktaturen in Europa' und 'Das Rheinland unter Napoleon'
- Irland wird vorgestellt: Irish history, famous Irish writers, Ireland's role in the European Union, traditions
- Von der traditionellen türkischen Volksmusik bis zur modernen türkischen Schlagermusik

Neues Logo Europaschule Erftgymnasium

Am Europatag wollen wir auch unseren neuen Briefkopf der Öffentlichkeit vorstellen und uns bei denjenigen, die mit dem Entwurf und der Ausführung betraut waren, bedanken. Einige Standardbriefe sind bereits probeweise mit dem neuen Schullogo verschickt worden und haben eine ausgesprochen positive Resonanz erzielt.

 

Erftgymnasium Standort für Begabtenkurse

Alle Schülerinnen und Schüler, die die 5. oder 6. Klasse eines Gymnasiums im Rhein-Erft-Kreis besuchen, haben die Möglichkeit am Erftgymnasium (einer von drei Standorten) Förderkurse begabter Gymnasiasten zu besuchen. Dahinter steht das in Brühl beheimatete Hoch-Begabten-Zentrum Rheinland, das mit diesem Angebot das kognitive Potential der teilnehmenden Kinder anregen will. Damit leistet das Institut in Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe von Lehrkräften und Hochschuldozenten nach achtjähriger erfolgreichen Tätigkeit an Grundschulen unter dem Motto „Erkennen - Entfalten - Fördern“ nun auch einen Beitrag zur Begabungsentfaltung in der Erprobungsstufe des Gymnasiums. Das Kursangebot umfasst folgende Bereiche:

Chinesisch (Kursleiterin: Frau Xu-Heinrich)
Montags: 15.45 Uhr im Erftgymnasium

Den im Westen verbreiteten Ruf als angeblich schwerste Sprache der Welt hat Chinesisch seiner phonetischen Andersartigkeit und vor allem seinen komplexen Schriftzeichen zu verdanken. Dabei ist Chinesisch wegen des geringen Umfangs an Grammatikregeln gerade für Kinder recht einfach zu lernen. Auch Neulinge können schon früh ganze Sätze bilden und sich auf Chinesisch miteinander unterhalten. Dieser Kurs soll den Schülerinnen und Schülern sowohl die Grundstrukturen der chinesischen Sprache als auch ein tieferes Verständnis der Lebensweise im Reich der Mitte nahebringen. Neben dem Sprechen wird auch das Lesen und Schreiben einfacher Texte eingeübt. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass Kinder chinesische Schriftzeichen sehr gerne lernen, weil das Malen der Piktogramme ihnen Freude bereitet. Die bildhaften Schriftzeichen sowie das melodiöse Tonsystem fördern zudem das genaue Hinschauen und Hinhören.

Mathematik (Kursleiter: Herr Roentgen)
Mittwochs: 14.30 Uhr im Erftgymnasium

Keine Angst vor harten Nüssen!
Die Entwicklung effizienter Strategien zum Lösen mathematischer Knobelaufgaben.

Informatik (Kursleiter: Herr Krug)
Montags: 14.30 Uhr im Erftgymnasium

In diesem Kurs werden die Schülerinnen und Schüler den Computer als sinnvolles Lernwerkzeug kennen lernen, mit dem sie verschiedenste Aufgaben und Problemstellungen zu lösen vermögen. Neben dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel werden die Geometrieprogramme Dynageo, Geonext und Geogebra behandelt.

Naturwissenschaften und Technik (Kursleiter: Herr Hütz)
Mittwochs: 14.30 Uhr im Erftgymnasium
Was ist drin?
In diesem Kurs werden Schülerinnen und Schüler das Innere von Geräten des täglichen Gebrauchs erkunden. Dazu müssen sie die Geräte öffnen und stellen dabei fest, welches Werkzeug dazu nötig ist und welche Funktionen das Befestigungsmaterial hat. Die beim öffnen der Geräte sichtbar werdenden Getriebe werden nicht nur in ihrer Wirkungsweise beschrieben, sondern können auch mit LEGO oder Fischertechnik nachgebaut werden.

Weitere Informationen (auch über noch freie Plätze) erhalten Sie vom Hoch-Begabten-Zentrum Rheinland in 50321 Brühl, Schützenstraße 25, Tel. 02232/501010, Telefax 02232/5050120, www.hoch-begabten-zentrum.de

Beschlüsse der Schulkonferenz

In der Schulkonferenz vom 25. Februar 2010 standen wichtige Themen auf der Tagesordnung: Ergebnisse, Pläne und Beschlussfassung aus der SEIS-Umfrage, Bericht des Schulpflegschaftsvorsitzenden, Beschlussfassung zur Fortsetzung des Konzeptes zur Nachmittagsbetreuung, Entwicklung eines Ganztagskonzepts, Beschlussfassung über ein Fahrtenkonzept am Erftgymnasium, Beschlussfassung zur Aufhebung der Erlaubnis des Trinkens im Unterricht, Beschlussfassung zur Aufhebung der Pflichtbelegung des Faches Englisch in der Oberstufe.

Hier erfolgt nun eine Information über wichtige Entscheidungen, die an diesem Abend getroffen wurden:

Beschlussfassung aus der SEIS-Umfrage: Es sei noch einmal kurz daran erinnert, dass die SEIS-Umfrage, eine anerkannte Evaluation von Schulen, im Auftrag der Schulkonferenz im vergangenen Schuljahr in den Jahrgangsstufen 6 und 8 am Erftgymnasium durchgeführt wurde. Systematisch befragt wurden Schüler, Lehrer und Eltern. Insgesamt war das Ergebnis durchaus positiv, weil eine hohe Zufriedenheit mit der Schule dokumentiert wurde. Dennoch haben wir einzelne Aspekte mit weniger zufriedenstellenden Ergebnissen zum Anlass genommen, eine Reihe von Verbesserungen auf den Weg zu bringen. So wurde etwa die Informationsdichte zu Bewertungskriterien im Unterricht von einer Teilmenge der Befragten als optimierungsbedürftig angesehen. Auf Antrag der Lehrerkonferenz beschloss nun die Schulkonferenz die Einführung eines Jahreskalenders mit Hinweisen zur Heftführung, zur sonstigen Mitarbeit und zur äußeren Form von Klassenarbeiten sowie mit einem Abschnitt für die Korrespondenz mit den Eltern, zunächst für Klasse 5.

Beschlussfassung zur Fortsetzung der Nachmittagsbetreuung: Das Mandat für die Fortsetzung der Nachmittagsbetreuung in der jetzigen Form wurde für ein Jahr verlängert, sodass der Trägerverein „Ganztag“ seine Arbeit fortsetzen kann.

Entwicklung eines Ganztagskonzepts: Auf Initiative des Schulpflegschaftsvorsitzenden wird der Arbeitskreis Ganztag, der sich aus Lehrern, Eltern und Schülern zusammensetzt, seine Arbeit mit dem Ziel fortsetzen, ein Ganztagskonzept für die Zeit nach der Erstellung der Mensa zu entwickeln.

Fahrtenkonzept am Erftgymnasium: Die Schulkonferenz befürwortet das im Hinblick auf die Schulzeitverkürzung und zur Vermeidung von Unterrichtsausfällen vorgelegte Fahrtenkonzept des Erftgymnasiums, das alle mehrtägigen Fahrten mit Ausnahme der Schüleraustausche und der Fahrt der Musikgruppen nach Blankenheim zeitlich in einer Projekt- und Fahrtenwoche konzentriert. Das Konzept wird auf der Homepage der Schule veröffentlicht.
Außerdem wurde die Kostenobergrenze für Studienfahrten von 450 auf 400 € abgesenkt.

Trinken im Unterricht: Der geltende Beschluss, den Schülern das Trinken im Unterricht zu erlauben, wird von der Schulkonferenz aufgehoben.

Englisch in der Oberstufe: Die Schulkonferenz hat die im Schulprogramm verankerte Pflicht, die Fremdsprache Englisch in der Oberstufe fortsetzen zu müssen, ab dem kommenden Schuljahr aufgehoben.

 

Parkplatzsituation verbessert

Zur Entschärfung der Parkplatznot am Erftgymnasium wurde für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung eine Alternative im Parkhaus Marienstraße geschaffen mit der Maßgabe, dass der Parkplatz Commerstraße/Ecke Heerstraße an Schultagen von 7.00-14.00 Uhr für das Erftgymnasium zur Verfügung stehen soll. Die Stadt bittet Lehrer und Schüler, bevorzugt diesen Parkraum zu nutzen.