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Erft News 48 (Juli 2010)

Europatag 2010

Herr Bittner im passenden Outfit

Ansprache des Schulleiters zum Europatag 2010

Verehrte Gäste, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,

wer wollte - auch angesichts der aktuellen Ereignisse - bestreiten, dass dem europäischen Gedanken eine wesentliche Bedeutung zukommt. Mit dem Vertrag von Maastricht, der für das Schaffen eines „Europäischen Hauses" eintritt, begann eine neue Denkrichtung in der Entwicklung Europas, in der nationale kulturelle Eigenarten der einzelnen Hausbewohner erhalten bleiben sollen. Aber wenn wir unter einem europäischen Dach leben, wenn wir Bewohner eines Zimmers im Haus Europa sind, tragen wir eine besondere Mitverantwortung für das Gebäude. Diese drückt sich aus in Solidarität und Toleranz. Die Europaschulen stellen sich dieser Aufgabe und tragen den Namen mit Stolz.

Das Erftgymnasium hat sich das Ziel gesetzt, Einsicht in die Notwendigkeit eines friedlichen Zusammenlebens der Völker zu fördern. Dabei wollen wir in unserer Europaschule, in der Schülerinnen und Schüler zwanzig verschiedener Nationalitäten friedlich zusammenleben, ein Ort der Integration sein. In unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Tätigkeiten sollen Schülerinnen und Schüler auf ein Leben in einem geeinten Europa vorbereitet werden, sie sollen aber auch erkennen, dass die anspruchsvolle Idee vom europäischen Haus nur über eine aktive Beteiligung an Entwicklungsprozessen realisiert werden kann.

Sehr geehrte Gäste,

wir wollen Ihnen heute am Europatag einen Einblick in das lebendige Europa geben. Wir haben uns vorgenommen, in jedem Jahr ein europäisches Land in den Mittelpunkt zu rücken. In diesem Jahr wollen wir die Reise nach Irland antreten, und dies tun wir ganz bewusst, weil wir einen irischen Assistenzlehrer in unserem Kollegium haben, der uns wertvolle Einblicke in sein Land vermitteln kann.

 

 Eindrücke vom Europafest:


Erftgymnasiasten nahmen am Bonner Marathon teil

200.000 Zuschauer und 11.000 Läufer legten am Sonntag, den 25. April 2010, fast die komplette Bonner Innenstadt lahm. Zum 10. Male gaben die Läufer alles und liefen sich die Seele aus dem Leib.

Auch einige Schüler unseres Gymnasiums waren mit dabei, jedoch „nur" im Staffelwettbewerb, auch Ekidenlauf genannt. Zwei Staffeln traten an den Start, eine gemischte Staffel und eine reine Herrenstaffel, die von Herrn Dr. von Kuk, Herrn Heimann und Frau Köhlen betreut wurden.

Das Wetter war perfekt, es war warm und herrlich sonnig und so verdienten wir uns alle ein wenig Bräune hinzu. Direkt am Start dabei zu sein ist sehr aufregend, da super Musik läuft und eine tolle Stimmung herrscht. Auch über die gesamte Strecke ist eine schöne Atmosphäre vorhanden, man wird überall angefeuert und motiviert, noch mehr Gas zu geben. Uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht mit so vielen Leuten gemeinsam zu laufen und einfach alles dort zu genießen.

Man wird zudem vor, nach und während den Läufen sehr gut versorgt; vor allem im Rewe-Dorf konnten wir unseren Hunger und Durst stillen. Letztlich wurde die gemischte Staffel (Sheila Moradian, Felix Wolf, Soraya Moradian, Karim Zidi, Michelle Krahnenfeld, Nicolas Riensch) mit 3:28:47 h 10. von insgesamt fast 50 gemischten Staffeln. Die reine Herrenstaffel belegte mit 3:44:45h Position 25. Unser Resümee: Ein anstrengender, aber insgesamt wunderschöner und auch erfolgreicher Tag, den wir in dieser Art hoffentlich nochmals erleben können. Die nächste Marathonteilnahme ist am 3. Oktober in Köln!

(Bericht: Soraya u. Sheila Moradian)

Urkunde für das Erftgymnasium

Ferientermine 2010-2016

National Geographie

169 Schüler der Klassen 8 und 9 haben im Februar die erste Runde des geographischen Wettbewerbs National Geographie bestritten. Es galt 20 Fragen zu beantworten.

Für viele war die deutsche Landeshauptstadt mit einem Brandenburger Tor, die auf „dam" endet (Potsdam), nicht so bekannt. Offenbach, Würzburg und Schweinfurt wurden nicht immer am Main lokalisiert. Der Fö(h)n, ob nun mit oder ohne h, als Fallwind bzw. Haushaltsgerät war allgemein bekannt. Leipzig, Berlin, Dresden, Bonn, Harz und Elbe in einer Deutschlandkarte zu lokalisieren, gelang ebenso.

An der zweiten Runde waren dann nur noch die sieben Klassensieger beteiligt. Dass „The Palm Jumeira" in Dubai zu finden ist, konnten einige Schüler beantworten. Die Flüsse Dnjepr, Don, Donau und Elbe nach der Länge zu ordnen, war für viele eher schwierig. Luxemburg, Karpaten, Litauen, Plattensee, Istanbul und Ruhrgebiet in eine Europakarte einzuzeichnen, gelang einigen.

Die Entscheidung über den Schulsieger fiel dann in einer Schätzfrage, da auch nach den Zusatzfragen noch zwei Schüler einen Gleichstand erzielten: Wie groß ist die mittlere Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne pro Sekunde? Wer hätte die 30 km/sec richtig getippt oder gewusst?

Im Rahmen des Europatages am 10. Mai 2010 wurden folgende Schüler geehrt:

Lukas Schumacher 8a
Max Lappé 9b
Christina Lüders 9a
Frederic Ferocino 8d
Philipp Orfey 8c
Leonie Kulik 9c
Hanna Schilbert 8b

 

Kraig Ennis zurück nach Irland

Eine kleine Abschiedsfeier bereitete das Lehrerkollegium Kraig Ennis, der in diesem Schuljahr als Assistant Teacher am Erftgymnasium unterrichtete. Dabei war er als „native speaker" eine wichtige Unterstützung für unsere Englischlehrerinnen und -lehrer in der Förderung der Sprachkompetenz. Am Europatag stellte Mr. Ennis zusammen mit Schülern und Kollegen seine Heimat Irland vor.

Als Abschiedsgeschenk hatte die Fachschaft Englisch eine „Provianttasche" gepackt, die wichtige deutsche Utensilien enthielt, die noch lange die Erinnerung an das Gastland wach halten dürften.

 

Berücksichtigung von Minderleistungen am Ende der Klasse 9 und am Ende der Klasse 10 als Einführungsphase im verkürzten Bildungsgang

Unsere Schulaufsicht hat noch einmal auf die geltenden Versetzungsregelungen aus der Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Sekundarstufe (APO-SI) bzw. aus der Ausbildungs- und Prüfungsordnung der gymnasialen Oberstufe hingewiesen:

Für die Versetzung am Ende der Klasse 9 gilt unverändert § 7 Abs. 5 APO-SI:

„Ist mit der Versetzung der Erwerb eines Abschlusses oder einer Berechtigung verbunden, werden bei der Entscheidung über die Versetzung und die Vergabe des Abschlusses oder der Berechtigung auch

Die Verordnung ist in diesem Fall eindeutig: Minderleistungen sind in jedem Fall zu berücksichtigen.

Für die Versetzung am Ende Klasse 10 als Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe gilt § 50 Schulgesetz:

§ 9 Abs. 1 APO-GOSt: „Die Versetzung in die Qualifikationsphase richtet sich nach § 50 Schulgesetz."

§ 50 Abs. 4 SchG: „Unterbleibt die Benachrichtigung, obwohl ein Fach oder mehrere Fächer hätten abgemahnt werden müssen, werden Minderleistungen in einem Fach bei der Versetzungsentscheidung nicht berücksichtigt."

Da die APO-GOSt für die Versetzung keine Sonderregelungen über die Bestimmungen des Schulgesetzes hinaus vorsieht, muss bei Nichtabmahnung eine der nicht gemahnten Minderleistungen unberücksichtigt bleiben.

§ 40 Abs. 2 APO-GOSt: „Schülerinnen und Schüler, die nicht über einen entsprechenden Abschluss verfügen, erwerben am Ende der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss, wenn die Voraussetzungen gemäß Â§Â§ 21 Abs. 1, 24 Abs. 1 und 2 APO-SI erfüllt sind. Der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) wird ihnen zuerkannt, wenn sie am Ende der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe die Versetzungsanforderungen gemäß Â§Â§ 21 Abs. 1, 25 APO-SI erfüllen."

An dieser Stelle werden Bedingungen für die Vergabe des mittleren Abschlusses über die Bestimmungen des Schulgesetzes hinaus definiert. Die hier genannten Bezugsparagraphen sehen für die Vergabe des mittleren Abschlusses keine Sonderregelungen bei nicht gemahnten Minderleistungen vor. Damit bleibt es bei dem Prinzip, dass bei der Vergabe von Abschlüssen auch nicht gemahnte Minderleistungen zu berücksichtigen sind.

Minderleistungen berücksichtigt, die nicht abgemahnt worden sind.

 

Cambridge Zertifikate für Erftgymnasiasten

Mehr als 1,75 Millionen Kandidatinnen und Kandidaten legen jährlich Cambridge-Prüfungen in „Englisch als Fremdsprache" ab.

Die Cambridge-Prüfungen sind weltweit bekannt und werden in vielen Ländern von Firmen und Bildungseinrichtungen als Nachweis englischer Sprachkenntnisse anerkannt. Sie werden vom University of Cambridge Local Examinations Syndicate (UCLES), der für Prüfungen zuständigen Abteilung der Universität von Cambridge, durchgeführt. Zu den Cambridge-Prüfungen gehören unter anderem auch spezifische Tests für Wirtschaftsenglisch (BEC), Englisch für akademische Zwecke (IELTS), Prüfungen für junge Lerner (YLE) sowie eine Reihe verschiedener Zertifikate und Diplome für Sprachlehrkräfte. Alle Prüfungen testen die vier Sprachfähigkeiten:

Hörverstehen, Leseverstehen, mündlicher und schriftlicher Ausdruck.

Die Niveaustufen der Cambridge-Zertifikate entsprechen denen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER/CEF).

Seit vielen Jahren nehmen viele Schülerinnen und Schüler des Erftgymnasiums an diesen Sprachprüfungen erfolgreich teil, nicht zuletzt aufgrund der intensiven und kompetenten Vorbereitung durch unsere Englischlehrerinnen und -lehrer. In diesem Schuljahr unterzogen sich insgesamt 58 Schülerinnen und Schüler den B- und C-Prüfungen. Alle 33 Schüler der Jahrgangsstufe 10, die an der B1-Prüfung teilgenom-men haben, konnten mit dem Zertifikat abschließen. Die B2-Prüfung absolvierten 13 Teilnehmer aus der Jahrgangsstufe 12 mit gutem, und z. T. sogar mit sehr gutem Erfolg. Genauso positiv schlossen auch 10 Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 im Level C1 ab. Dem Schüler Elias Ridha gelang sogar der Vorstoß in die höchste Kategorie C2 (Certificate of Proficiency in English).

 

Erfolge beim Wettbewerb "Chemie entdecken"

Betreuende Lehrerin: Frau Sauer