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Erft News 49 (November 2010)

Sportlerinnen des Erftgymnasiums belegen den vierten Platz bei den deutschen Tennisschulmeisterschaften

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Die ganze Schule fieberte mit ihnen: Im Rahmen des bundesweiten Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia" schaffte es unsere Mädchen-Tennismannschaft unter der Leitung von Herrn Heidemann im westfälischen Emstetten zum NRW-Meister. Mit diesem großartigen Erfolg qualifizierten sich die Mädchen für das Bundesfinale in Berlin – und erzielten einen hervorragenden vierten Platz. Über die außerordentlichen Erfahrungen in Berlin berichtet Friederike Kulik, Schülerin der Klasse 8c und Mitglied der Tennismannschaft.

Am 19. September 2010 ging es los. Wir: Anna Lena Müller, Sylvia Hanusek, Friederike Kulik, Lea Junggeburth, Leonie Riensch, Franziska Schuster, Dieter Müller vom hiesigen Tennisverein und Reinhard Heidemann fuhren als beste Tennisschulmannschaft von NRW nach Berlin zu den deutschen Meisterschaften. Die Reise ging an dem Kölner Hauptbahnhof los. Wir waren alle tierisch aufgeregt. Fünf Stunden fuhren wir mit dem Zug. Als wir dann endlich ankamen, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Berliner Bahnhof war riesig und überall waren Menschen. Dort bekamen wir dann unsere Akkreditierung, mit der wir U-Bahn, S-Bahn und Bus fahren konnten. Noch an demselben Abend gingen wir zum schön beleuchteten Brandenburger Tor, zum Reichstag und wir irrten durch das als Labyrinth angelegte Holocaust-Mahnmal.

Am nächsten Tag standen zwei Spiele an, die wir beide gewannen. Am Abend war dann wieder Sightseeing angesagt. Wir fuhren zum Ku’damm und zu einem Einkaufszentrum, in dem die verrückteste Uhr der Welt steht. Alle freuten sich auf den nächsten Tag, weil dort das Halbfinale gegen Bayern anstand. Leider verloren wir dieses in der zweiten Entscheidung, da wir unentschieden spielten. Jetzt machten wir uns auf und fuhren zum großen Alexanderplatz, auf dem der riesige Fernsehturm steht. Anschließend gingen wir noch zum Berliner Dom und sahen die Reste der Berliner Mauer. Der Mittwoch war gekommen und unser letztes Spiel stand an, das Spiel um den 3. Platz, gegen die Berliner. Nach den Einzeln stand es 2:2, jetzt entschieden die Doppel. Eins gewannen wir und eins verloren wir. In der zweiten Entscheidung gewannen wieder unsere Gegner. Doch dadurch wurde unsere Mannschaft stärker zusammen geschweißt und unser Teamgeist wuchs. Am Ende waren wir alle glücklich, denn wer hätte gedacht, dass wir den 4. Platz erreichen würden. Zum Abschluss war noch eine große Feier in der Max-Schmeling-Halle. Dort ehrte unser Bundespräsident, Herr Wulff, alle 1.-3. Platzierten. Außerdem sang noch der Hauptdarsteller aus dem Musical „We will rock you" und andere Aufführungen wurden gezeigt. In der großen Halle waren weit über 5.000 Personen. Am Ende dieser Veranstaltung war dort noch eine Party, auf der fast alle Teilnehmer noch mal zusammen tanzten. Am nächsten Morgen hieß es dann „Auf Wiedersehen" Berlin. Alle waren traurig, dass es so schnell vorbeiging, doch wir wussten dass wir durch diese Reise nicht nur unser Tennis verbessert und die Stadt Berlin besser kennen gelernt hatten. Nein, wir konnten uns auch mit den Schülern aus anderen Bundesländern unterhalten und vieles von ihnen lernen. Und außerdem noch ein ganz großes Dankeschön an Dieter Müller und Reinhard Heidemann, ohne die wir nicht diese tolle Erfahrung hätten machen können.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Urkunde für selbstgebaute Radios und Thermometer

Schüler des Erftgymnasiums erzielen große Erfolge bei der „Intel Leibniz Challenge"

Mathematik, Physik und Informatik – interessierte Schüler statten der Leibniz Universität in Hannover einen Besuch ab und erhalten Urkunden für den souveränen Umgang mit moderner Technik und Themen der Informatik. Von der Teilnahme an dem naturwissenschaftlichen Wettbewerb unter der Leitung von Herrn Krug berichtet Jannik Ehlert, Teilnehmer am bundesweiten Wettbewerb und Schüler des Leistungskurses Physik der jetzigen Jahrgangsstufe 13.

Es dämmert langsam, während wir im leichten Schauer auf dem harten Steinboden des Erftgymnasiums stehen. Das einzige, was die Stille durchbricht, ist das leise Krachen und Krächzen von dem von uns selbst konstruierten Modell. Was sich wie eine 08/15 Scify-Geschichte, in der im All Verwirrte den Geräuschen der unendlichen Weiten lauschen, anhört, war unsere Realität – nur dass unser Funkgerät ein aus Aluminiumfolie und Kleber bestehendes Radio war.

Dieser Augenblick wurde von Felix Wolf literarisch eingefangen, der zusammen mit Niklas Wischkony, Stephan Pollak, Maximilian Schweren und Jannik Ehlert (Schüler des Leistungskurses Physik) die „Intel Leibniz Challenge" bestritten hat.

In Nordrhein-Westfalen gehören wir mit zu den besten Teilnehmern der „Intel Leibniz Challenge", einem Wettbewerb für interessierte Schüler in den Bereichen Physik, Mathematik, Technik und Informatik. Mit Engagement wurden dieses Jahr sehr gute Erfolge erzielt. Dazu wurden wir eingeladen, persönlich unsere Urkunden auf der Preisverleihung am 22. Juni 2010 entgegenzunehmen. Diese fand Ende letzten Schuljahres in der Leibniz-Universität in Hannover statt.

Die zu bewältigenden Aufgaben wurden intensiv in Gruppen von drei bis fünf Personen über einen Zeitraum von vier Monaten gelöst. Die „Aufgaben" waren jedoch nicht nur einfache Rechenaufgaben, sondern deckten Felder der Produktion von Mikroprozessoren, der Wirtschaftlichkeit, den Schaltungen und vielem mehr ab. Außerdem wurde (unter Anleitung) verlangt, ein eigenes Radio und sogar ein eigenes Thermometer zu bauen. Der gesamte Wettbewerb war Internet basiert. Die am Ende des Monats erstellten Lösungen wurden im Internet eingereicht bzw. hochgeladen; manche Aufgaben mussten sogar mit Simulationsprogrammen, wie sie tatsächlich von Ingenieuren genutzt werden, am PC erledigt werden. Insgesamt ist dies ein Wettbewerb, bei dem man richtig etwas lernen kann, da er weit über die schulischen Bereiche hinausgeht. Gleichzeitig ist er anspruchsvoll und bundesweit, deswegen darf man nicht erwarten, mit der Maximalpunktzahl abzuschließen. Unser Ziel, nach Hannover zu fahren, haben wir trotzdem erreicht und den Wettbewerb so mit insgesamt 125,3 von 136 maximal möglichen Punkten also mit „sehr gutem Erfolg" abgeschlossen.

(Beim Wettbewerb mit dabei waren auch Schüler der Jahrgangsstufe 12, die bereits letztes Jahr am Wettbewerb teilnahmen: Karsten Kausch, Bastian Lorek, Sebastian Malinowski, Oliver Blättler und Thomas Rahimi. Anm. d. Red.)

 

Spaß an Wissen, Sport, Musik und netten Menschen

Schülerin besucht Jugendakademie

Elf Tage lernen, musizieren, trainieren – und das, ohne die Schulbank zu drücken und freiwillig in den Ferien? Leonie Kulik, Schülerin der Einführungsphase, hat in den Sommerferien die Jugendakademie im westfälischen Ostbevern besucht und dabei neben viel Wissensvermittlung auch jede Menge Spaß erlebt.

Freitags ging es los. Meine Eltern und meine Schwester haben mich mit dem Auto nach Ostbevern gebracht. Ostbevern ist ein kleiner Ort in der Nähe von Münster. Außerhalb von dort liegt das Gelände des Schlosses Loburg, auf dem die Veranstaltungen der Akademie stattfanden. Nachdem wir alle unsere Zimmer bezogen hatten, gab es eine kleine Veranstaltung in der Aula, die als Eröffnung diente. Anschließend reisten die Eltern ab und die tolle Akademiezeit lief langsam an.

An das frühe Aufstehen und den Frühsport um halb sieben gewöhnte ich mich sehr schnell. Es machte sehr viel Spaß morgens zu schwimmen oder zu joggen. Daraufhin folgte das Frühstück um halb acht. Um halb neun ging es dann zum Plenum und um neun Uhr fing der Unterricht an. In meinem Kurs „Global Warming and Climate Change" brachten uns Pete und Verena, unsere Kursleiter, eine Menge bei. Von den notwendigen Definitionen und Erklärungen, über Katastrophen, die unterschiedlichen Meinungen zu dem Thema, die Photosynthese bis hin zu aktuellen Themen, wie zum Beispiel die Flut in Pakistan. Das alles fand in englischer Sprache statt. Um halb eins begann die Mittagspause. Um zwei Uhr gab es die Orchesterprobe, doch ich bevorzugte den Chor um viertel nach drei. Um vier Uhr hieß es noch mal für zwei Stunden Neues zu lernen und danach ging es zum Abendessen. Zwischen halb acht und halb elf konnten wir verschiedene Sportarten, Sprachen oder Spiele ausprobieren. Bei mir war das Sportprogramm ganz vorne mit dabei.

Ich genoss es mit vielen anderen netten Menschen Dinge zusammen zu tun. Am letzten Tag gab es eine zweistündige Abschlussfeier, in der wir unsere Projekte vorstellten, ebenso das, was wir mit dem Chor, der Band, dem Orchester und anderen Gruppen erarbeitet hatten. Daraufhin folgte der Abschied, der allen nach elf Tagen sehr schwer fiel. Es war eine super schöne Zeit und es hat sich für mich sehr gelohnt teilzunehmen. Ich habe in einer sehr netten Atmosphäre viel über das Thema Klimawandel und globale Erwärmung gelernt, viele Vokabel mitgenommen und viele Freundschaften geschlossen.

Hummis Big Band rockt den Landtag

Ein Auftritt im Landtag ist nichts Alltägliches. Dort kann man viele wichtige Menschen aus der Politik antreffen. Wen man hingegen nicht so häufig antrifft, sind wir, die Big Band des Erftgymnasiums.

Am Montag, den 15.11.2010, machten wir uns auf den Weg dorthin. Bewaffnet mit Lautsprechern, Instrumenten und weiteren technischen Utensilien marschierten wir entschlossenen Schrittes unter den kritischen Augen des Wachpersonals in das Gebäude des Landtages. Schon die Eingangshalle war ziemlich kunstvoll gestaltet. Immer wieder trafen uns die verwunderten Blicke von den gut gekleideten Politikern und Schulvertretern, als wir im Big-Band-Shirt den Landtag unsicher machten. Aber nach unseren beiden Auftritten mit den berühmten Stücken „Johnny B. Good", „Hit the Road Jack", „Powerplay", und zum Ausklang „Birdland" verwandelte sich die Skepsis in den Blicken in Bewunderung. Auch die Europaministerin und der Vizelandtagspräsident applaudierten stürmisch und die Moderatoren der Veranstaltung lobten die Big Band und die Europaschule Erftgymnasium.

Es war eine interessante Erfahrung für uns, solch eine Sitzung über Europa und die zertifizierten Europaschulen live mitzuerleben. Auch unsere Schule war mit Frau Schwarz, der die Europaidee sehr am Herzen liegt, vertreten. Sie half uns sogar beim Auf- und Abbau.

Nach der Vorstellung der neuen Website der Europaschulen, die zwei Schüler aus Bornheim gestaltet haben, nahmen wir das leckere Mittagsessen ein.

Danach verließen wir den Landtag. Die Begeisterung, die wir zurückließen, beweist, dass die Big Band des Erftgymnasiums es sogar schafft, den Plenarsaal des Landtages zu rocken.

[Von den Big-Band-Mitgliedern und Nachwuchsjournalistinnen: Christina Ullrich und Natalie Malucha (Klasse 8d)]

Berg(heimisch) am Erftgymnasium

Schüler, Eltern und Lehrer feiern gemeinsam am Erftgymnasium – das diesjährige Schulfest am Samstag, den 25. September 2010, war ein voller Erfolg. Von dem Fest, das unter dem Motto „Berg(heimisch) am Erftgymnasium" stand, berichtet uns Leonie Kulik, Schülerin der Einführungsphase.

Auf dem diesjährigen Schulfest wurde gelacht, gerappt, gesungen, musiziert, gespielt, gelernt, gemalt, gegessen und geehrt. Unter besten Bedingungen fand am Samstag, den 25.September 2010, das Schulfest statt.

Die Schüler und Lehrer bereiteten ein sehr großes Angebot für die Besucher vor. Es war für jeden etwas dabei. Unter anderem haben auch die Big Band und der Schulchor mit wunderbarer Musik überzeugt. Zusätzlich wurden auf der Bühne auf dem großen Schulhof auch Irische Tänze unter der Leitung von Kraig Ennis, unser Fremdsprachenassistent aus Dublin, und Frau Dollinger präsentiert. Das spanische Lied, sowie die Rap-Songs und die neue Schulband brachten das Publikum ebenfalls zum Staunen.

Jedoch konnten wir alle auch etwas über Bergheim und unsere Schule herausfinden. Die 8c hat zum Beispiel unter der Leitung von Frau Wehner und Frau Heckers etwas zum Thema „Lyrik in Bergheim" veranschaulicht. Darunter waren tolle Videos sowie Texte und selbst geschriebene Gedichte rund um dieses Thema zu finden.

Nur eine Treppe weit davon entfernt spielten Erwachsene, Kinder, Jugendliche und Lehrer Schach, solange bis die Köpfe qualmten.

Eine Etage darüber konnten alle Besucher ihr Können bei einem „Wer wird Millionär"-Quiz der 6. Klasse unter der Leitung von Frau Röderer beweisen.

Ebenso interessant war es zu versuchen, die Geheimschrift zu entschlüsseln, die die Klasse 5a mit Frau Reichartz, Frau Braun und Frau Hempel entwickelt hat. Auf dem Schulhof konnte jeder, der wollte, ein Bild für unsere Litfasssäule zeichnen. Diese Aktion fand ebenfalls großen Andrang.

Zum Schluss überreichte man Schülern, die eine Sprachprüfung abgelegt hatten, die Sprachzertifikate in den Bereichen Englisch und Französisch. Außerdem wurden die sehr guten Schüler, sowie die erfolgreiche Tennis- Schulmannschaft geehrt.

Redaktion der Erft-News

An dieser Ausgabe der Erft-News hat erstmalig Frau Wehner mitgear-beitet, die seit kurzer Zeit das Ressort „Öffentlichkeitsarbeit" am Erft-gymnasium übernommen hat. Sie wird sich in Zukunft noch intensiver um die Schulzeitung kümmern. Dafür sei ihr schon jetzt herzlich ge-dankt.

Wir freuen uns sehr über die Gestaltung der Texte durch Schülerinnen und Schüler und rufen alle Interessenten auf Beiträge von schulischen Veranstaltungen (gern auch mit verwertbaren digitalisierten Fotos)Frau Wehner zukommen zu lassen.