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Erft News 50 (April 2011)

 

Erweiterungsbau mit Mensa, Selbstlernzentrum, Schülerbücherei und Klassenräumen fertiggestellt


Conrad Szczuka gehört zu Deutschlands besten Chemieschülern

Exzellente Erfolge erzielte Conrad Szczuka, Schüler der Jahrgansstufe 11 des Erftgymnasiums, bei den bundesweit durchgeführten Auswahlrunden zur 43. Internationalen Chemie-Olympiade. Mit viel Engagement, hoher Fachkompetenz und Spaß an der Chemie gelang es Conrad, von 215 Teilnehmern aus Nordrhein-Westfalen zu den besten 20 zu gehören. Mittlerweile hat Conrad an weiteren Auswahlrunden teilgenommen und gehört nun zu den vier besten Schülern.

 


Basketballer des Erftgymnasiums auf „Korbjagd“

Begeistert dabei - mit viel Spiellaune, Teamwork und hohem Engagement bestritten die Schülerinnen und Schüler des Erftgymnasiums die diesjährigen Basketball-Schulmeisterschaften. Vom Turnier berichtet Herr Heimann, Lehrer und Trainer der Basketball-AG.

Auch bei den diesjährigen Basketball-Schulmeisterschaften schickten sich Teams des Erftgymnasiums an, Ruhm und Ehre und vielleicht sogar den lang ersehnten ersten Titel (nach drei Finalniederlagen in den letzten drei Jahren) auf Kreisebene zu ergattern.

Den Anfang machten die Mädchen der WKII (bis Jahrgang 1994), die in der Vorrunde zunächst die Mater-Salvatoris Realschule aus Kerpen relativ deutlich bezwingen konnten, sich aber gegen das Abtei-Gymnasium Brauweiler geschlagen geben mussten. Auch wenn der haushohe Favorit, und immerhin NRW-Finalist des Vorjahres, sich als eine Nummer zu groß erwies, zeigte das überwiegend aus Hobbyspielerinnen bestehende Bergheimer Team eine kämpferisch und spielerisch beachtliche Leistung.

Die Jungen der WKII konnten sich in spannenden, spielerisch teilweise hochklassigen Spielen knapp gegen das Gymnasium Frechen und Abtei-Gymnasium Brauweiler durchsetzen und somit den Vorrundensieg erlangen. Ein besonderer Dank geht dabei an das junge Frechener Publikum, das sich gegen den Gegner aus Brauweiler auf die Seite des Erftgymnasiums schlug und lauthals anfeuerte. Ja, es wird sogar von anschließenden Autogrammwünschen weiblicher Anhänger berichtet.

Im Finale gegen das Europa-Gymnasium Kerpen kam das Team zunächst nicht mit der Zonenverteidigung der Gegner zurecht, konnte sich jedoch nach 10:2 Rückstand zur Halbzeitpause einen 31:30 Vorsprung erkämpfen. Nach diesem Kraftakt schwanden in der 2. Halbzeit jedoch etwas die Kräfte und Konzentration (oder waren es die fehlenden weiblichen Fans aus Frechen?), sodass man dem Gegner am Ende mit 61:75 unterlag.

Revanche nehmen konnten dafür die Jungen der WKI, die das gegnerische Team aus Kerpen durch einen in letzter Sekunde verwandelten Freiwurf mit 21:20 besiegen konnten. Durch zwei knappe, etwas unglückliche Niederlagen gegen das gastgebende Team vom Max-Ernst-Gymnasium Brühl sowie das Silverberg-Gymnasium Bedburg reichte es am Ende nur für einen etwas undankbaren 4. Platz.

Auch wenn letztlich erneut kein Titel gewonnen werden konnte (mitunter wird schon vom „Vizekusen" des Erftkreises gewitzelt), haben alle Beteiligten das Beste aus sich herausgeholt und (hoffentlich) viel Spaß gehabt: und das sollte schließlich immer noch die Hauptsache sein!

Auf „Korbjagd" gingen dieses Jahr:

Johanna Armlich, Julia Frimmersdorf, Elif Gülali, Leonie Kulik, Janina Nier, Pia Reif, Ulrike Schmidt.

Halid Altunay, Martin Commer, Christian Esser, Patrick Hermes, Maurice Krüger, André Nahapetian, Ricardo Reidick, Nazim Sangaré, Jonathan Zinser.

Kai Altwicker, Christian Frank, Artur Preis, Nazim Sangaré, Andreas Sporn, Felix Wolf.

 

Ehrung und Musical-Besuch als Belohnung

Eigentlich hätte ihnen der hervorragende vierte Platz des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia" schon als Belohnung gereicht – begeistert folgte die Mädchen-Tennismannschaft des Erftgymnasiums unter der Leitung von Herrn Heidemann aber natürlich der Einladung nach Düsseldorf, um dort für ihre beeindruckende Leistung und ihr sportliches Engagement geehrt zu werden. Von dem aufregenden Tag berichtet Friederike Kulik, Schülerin der Klasse 8c und Mitglied der Tennismannschaft.

Am Mittwoch, den 8. Dezember 2010, fuhren wir mit unserer Tennismannschaft in das Musical Grease nach Düsseldorf. Die Zugfahrt dauerte eine Stunde, die aber wie im Flug verging. Wir freuten uns alle riesig. Als wir schließlich ankamen, trafen wir auf unseren Schulleiter, Herrn Dr. Hummelsheim, unseren Trainer, Herrn Heidemann, und Britta Heidemann, Olympiasiegerin 2008 im Fechten, die uns begrüßten. Die Halle war voll. Es waren ungefähr 900 Personen gekommen, die alle bei „Jugend trainiert für Olympia" teilgenommen hatten. Bevor aber das Musical begann, gab es eine Ehrung. Durch diese Ehrung wurden wir von Britta Heidemann geführt. Alle 1.- bis 3.-Platzierten Nordrhein-Westfalens im Bundesfinale durften auf die Bühne. Im Anschluss schauten wir uns dann das Musical an. Alle waren begeistert. In der Pause bekamen wir dann Getränke, Brezeln und Baguettes. Nach diesem schönen Tag ließen wir den Abend noch bei Mc Donalds ausklingen und dann mussten wir auch schon wieder in den Zug, der uns wieder zurückbrachte.


Ein Blick in die Zukunft - der Berufsfeldtag

Um bei der beruflichen Orientierung zu helfen, bietet das Erftgymnasium Bergheim den Schülerinnen und Schülern neben den Berufsorientierungswochen, die derzeit stattfinden, einen Berufsfeldtag an. Unter der organisatorischen Leitung von Herrn Wiedemann hatten die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase und der Jahrgangsstufe 11 die Möglichkeit, sich über rund 40 verschiedene Berufe zu informieren. Von dem Tag berichtet Leonie Bohmann, Schülerin der Einführungsphase.

Die Oberstufenschüler sind auf dem Endspurt ihrer Schullaufbahn und der Ernst des Lebens rückt immer näher.

Unter diesen Schülern befinden sich wenige, die schon genau wissen, was sie werden wollen und wie sie ihren Berufswunsch verwirklichen können. Der Großteil weiß aber eben noch nicht so recht, wie der eigene Lebensweg nach der Schule aussehen wird.

Deswegen findet für alle 11er-Schüler bzw. Schüler der Einführungsphase, egal, ob schon entschlossen oder noch unsicher, ein Berufsfeldtag am Erftgymnasium statt.

Dieser Orientierungstag war in diesem Schuljahr am 4. Dezember 2010. Für einen Samstagvormittag wurden über 40 Dozenten - vom Arzt über den Polizisten bis zum Vermessungstechniker - engagiert, die den 250 Schülerinnen und Schülern ihren Beruf vorstellten. Viele dieser Dozenten haben oder hatten selber Kinder an unserer Schule.

Hierbei wurde Wert darauf gelegt, den Schülern den Werdegang der einzelnen Berufsfelder und deren Alltag nahe zu bringen.

Die Anschaulichkeit dieser Vorträge wurde durch verschiedene Materialien unterstützt und somit für die angehenden Abiturienten so interessant wie möglich gestaltet.

Alle Schüler haben aus dem Tag etwas für sich geschöpft. Die wild Entschlossenen wurden vermutlich in ihren Berufsvorstellungen gestärkt oder haben eine neue Idee gefunden. Vielleicht hat ein Beruf das Interesse der bisher noch Unsicheren geweckt, die jetzt gewisse Vorstellungen haben und sich einen Praktikumsplatz für das bald anstehende Schulpraktikum in dieser Richtung suchen.

Wenn jemand mit dem gleichen Gefühl nach Hause gekommen ist, das er schon beim Verlassen des Hauses am Morgen hatte und somit nichts Bedeutenderes von dem Tag mitgenommen hat, dann hat er wenigstens Kaffee und Kuchen bei weihnachtlicher Atmosphäre in der Cafeteria genießen können.

 

Standing Ovations für Musiker des Erftgymnasiums

Bereits zum 128. Mal fand am Freitag, den 25. März 2001, der traditionelle Musikabend am Erftgymnasium statt. Die Aula war bis auf den letzten Platz ausverkauft und so spielten die Flöten- und Gitarren-AG, genauso wie das Junior-Orchester, der Chor, das Orchester und die Big Band vor voll besetztem Haus. Highlights diesmal: Das Orchester, bestehend aus Schülern, Eltern und Lehrern, bot unter der Leitung von Manfred Hettinger-Kupprat, die beeindruckende Vorstellung der Symphonie „Aus der neuen Welt" von Antonin Dvorak – und erntete standing ovations. Der Chor zeigte sich vielseitig – Balladen, Musical-Hits und Gospel-Werke begeisterten das Publikum. Der Leiter der Big Band, Schulleiter Dr. Franz-Josef Hummelsheim, gab den Dirigentenstab diesmal an die Schüler weiter und so dirigierten zukünftige Abiturienten der jetzigen Stufe 13 mitreißende Stücke von Neil Diamond, Michael Jackson oder Pur in Big Band-Arrangements.

„Blankenheim ist kein Ort, Blankenheim ist ein Gefühl"

Das alles wäre nicht möglich, wenn sich nicht jedes Jahr musikbegeisterte Schüler und Lehrer zusammentun würden, um bei der alljährlichen Musischen Woche in Blankenheim an den Musikdarbietungen zu arbeiten und zu feilen. Von der 49. Musischen Woche 2010 berichtet Robert Kempkens, Schüler der Jahrgangsstufe 11 und Mitglied des Chores.

Tja, und da stehe ich vor der Herausforderung, die so eben vergangene 49. Musische Woche in Worte zu fassen, eine Woche, die vielseitiger kaum sein könnte. Ich beginne einfach mal im Dezember 2010, also drei Monate vor der eigentlichen Fahrt, denn seit Dezember gibt es kaum ein anderes Thema unter den Musikerinnen und Musikern des Erftgymnasiums: „Was nehme ich alles mit? Was spielen/singen wir bloß? Und was wird das Motto im Jahr 2011 sein?" Und dann vergingen die Tage immer schneller und Blankenheim kam näher, die Begeisterung wurde spürbar und die Erwartungen größer. Plötzlich war es endlich soweit. An einem bewölkten Tag, wie er für Bergheim üblich ist, ging es in die Eifel. Dort angekommen, empfing uns die Jahrgangsstufe 13 mit dem Motto „FBI Blankenheim". Nachdem wir uns durch die mit Absperrband blockierten Gängen zu den Zimmern durchgekämpft hatten, packten wir erst einmal aus (wie für Schüler üblich – entstand ein riesiges Chaos). Und dann kamen schon die ersten Proben. Der ein oder andere stöhnte über die Vorstellung, sechs Stunden täglich proben zu müssen, aber man gewöhnte sich schnell daran. Nach einigen Tagen zeigte sich im Chor ein weiteres Phänomen: Die allgemeine Heiserkeit machte sich breit – was dazu führte, dass wir stets eine Tee-Infusion dabei hatten. Die Proben verliefen, wie bereits auch in den letzten Jahren, sehr intensiv und mit typischen Höhen und Tiefen. Dabei wurden gerade im Chor ungeahnte (Gesangs-) Höhen erreicht. Unser Chorprogramm 2011 war sehr vielfältig, was auch gut beim Abschlusskonzert ankam. So sangen wir zum Beispiel „Gimme, Gimme, Gimme" und „Mama Mia" von Abba, aber auch den Rockklassiker „Tears in Heaven" und das Chorflaggschiff „I will follow him" aus dem Film „Sister Act".

Als Neuheit präsentierten wir einen Song aus dem Film „Cabaret", der vor allem in gesonderten Registerproben einstudiert wurde. Neben den Proben sorgte vor allem die Jahrgangsstufe 13 für ein stets unterhaltsames Abendprogramm, beginnend mit der Taufe der Blankenheim-Neulinge - vor der sich auch der begleitende Lehrer Herr Wolfgang Bittner nicht drücken konnte. Es folgte eine wie jedes Jahr sehr alternative Hausrallye und eine Disco am Montag. Zudem bekamen wir die Aufgabe, in Gruppen möglichst lustige und kreative Rollenspiele einzustudieren, die dann am Soloabend (Mittwoch) aufgeführt wurden. Man mag jetzt sagen: Wie einfach! Aber bringen Sie erstmal den vorgegebenen Begriff „Lorentztransformation" (und viele Weitere) in ein Rollenspiel zum Thema Kinderfilm oder Tanzfilm.

Auch in anderen Bereichen bildeten wir uns weiter. So fanden einige Schülerinnen und Schüler heraus, wie viel Wasser in einen Latexhandschuh passen. Als fünf Schüler (!) diesen jedoch tragen wollten, passierte es. Er platzte und es ergossen sich sintflutartige Wassermassen durch das Treppenhaus. Doch der beruhigenden Wirkung des Wasserfalles, konnte sich selbst das Lehrerteam nicht entziehen.

Und dann war es auch schon Mittwoch, Solo-Abend. Und wie auch in den vergangenen Jahren präsentierten die Schülerinnen und Schüler die verschiedensten Dinge. Vom klassischen Werk bis zum modernen Improvisieren in einer Band war alles dabei. Die Teilnehmer überzeugten sowohl durch bemerkenswertes Können als auch durch Kreativität und Witz. Zwischen den Solo-Werken wurden die Rollenspiele präsentiert, die mal kritisch, mal dramatisch aber stets humorvoll waren.

Am Donnerstag bereiteten wir uns dann alle auf das Konzert vor. Nach einem gemeinsamen Cafébesuch mit dem Chor und dem Orchester im Ort machten wir uns und die Aula bereit für das Abschlusskonzert. Dank großer Unterstützung aus der „Heimat" war dieses ein voller Erfolg.

Wir freuen uns schon auf das große Konzert am 25. März in Bergheim, bei dem wir dann alle in voller Besetzung unsere Stücke präsentieren können. Und dann war die Musische Woche schon wieder fast vorbei. Die melancholische Fahnenübergabe an die nächste Jahrgangsstufe 13 brachte viele Tränen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch zur Fahne, Kai! Am nächsten Morgen fuhren wir dann alle müde zurück nach Bergheim.

Abschließend vielleicht noch ein paar persönliche Worte: Für mich ist die Musische Woche ein Ort, an dem ich mich intensiv mit der Musik, aber auch mit den Menschen hinter den Instrumenten auseinandersetzte. Die Kombination aus Spaß an der Gemeinschaft und der Musik macht die Musische Woche zu etwas Einzigartigem und Besonderem.

Zu guter Letzt möchte ich allen danken, die die musische Woche ermöglichen. Ihr/Sie seid/sind es, die die Musische Woche zu dem gemacht haben, was sie ist : Ein Aushängeschild unserer Schule!

Zum Schluss noch ein Zitat: „Blankenheim ist kein Ort, Blankenheim ist ein Gefühl." Das sagt alles aus! Und ab jetzt läuft schon wieder der Countdown für die Jubiläumswoche, die 50. Musische Woche, natürlich in Blankenheim.