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Ein Wochenende in London: 35 Schülerinnen und Schüler der Q2 auf Shakespeares Spuren

Am Abend des 24. Januar 2019 brachen 35 Schülerinnen und Schüler der Q2 mit Frau Nascimento, ihrem Ehemann und Frau Rabeler an der Schule auf, um gemeinsam ein Wochenende in London zu verbringen. Nach einer Runde Schlaf im Bus und auf der Fähre erreichten wir gegen elf Uhr am Freitagmorgen unser Hostel, das zentral im Stadtteil Camden gelegen war.

Nachdem wir uns dort alle kurz frisch gemacht hatten, fuhren wir gemeinsam mit der U-Bahn zum Treffpunkt Embankment Square, wo wir nach einem Mittags-Snack schon von unseren beiden Touristenführerinnen erwartet wurden, die uns auf einem dreistündigen guided walk, einem Spaziergang in englischer Sprache, durch Westminster führen sollten.

Dabei machten wir natürlich an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, wie Buckingham Palace und Westminster Abbey halt. Big Ben war hinter einem Gerüst leider nur zu erahnen, weil der Turm in den kommenden fünf Jahren renoviert wird. Die Houses of Parliament waren glücklicherweise jedoch zu sehen.

Wir spazierten anschließend durch den St. James‘s Park, wo uns neugierige und handzahme Grauhörnchen immer wieder von der Führung ablenkten.

Wir wurden über den Trafalgar Square und zur National Gallery geführt, um später das berühmte Haus des Premierministers in der Downing Street No. 10 bewundern zu können.

Auf dem Weg dorthin trafen wir zwei Polizeibeamte, in London „Bobbies“ genannt. Auffällig war, dass beide keine Waffen trugen. Da uns dies aus Deutschland nicht vertraut ist, fragten wir nach und die Beamten gaben sehr bereitwillig Auskunft, dass es ihre Aufgabe sei, gefährliche Situationen durch Kommunikation zu entschärfen, was ohne Waffen besser gelänge. Der Endpunkt der Führung war die berühmte Kirche Westminster Abbey, die bereits von außen einen sehr beeindruckenden Anblick bot. Nach der Führung wurde von den Lehrpersonen ein Ausflug nach Chinatown angeboten. Gemeinsam spazierten wir von Westminster nach Chinatown, einem sehr beeindruckenden Stadtviertel Londons mit vielen asiatischen Restaurants und geprägt von multikulturellen Einflüssen. Wir entschieden uns zum Abendessen aber nicht für Dim Sum, sondern für klassische Fish’n’Chips in einem kleinen Restaurant, womit wir den ersten Tag ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen fanden sich alle beim Continental Breakfast im Hostel ein, bevor wir zu einem Shakespeare-Workshop aufbrachen. Dieser Workshop erwies sich als eine energiegeladene Runde voller Improvisationsübungen und Schauspiel unter der Leitung einer professionellen Schauspielerin, die bereits die Regie einiger Shakespeare-Inszenierungen innehatte. Nach einigen kommunikativen Eisbrecher-Aufgaben konnten wir alle unsere Hemmungen ablegen und der Kreativität freien Lauf lassen, um anschließend in Gruppen eine Szene aus Shakespeares Drama „Macbeth“ zu inszenieren.Am Nachmittag besuchten wir den Stadtteil Victoria, um dort Souvernirs und die Verpflegung für die Heimreise zu kaufen. Von dort aus spazierten wir zu einem Aussichtspunkt am Themse-Ufer, von wo wir die bekannte Tower Bridge bestens sehen konnten.

Anschließend besuchten wir Camden Lock Market, eine alte Industrielage mit großen Markthallen voller Souvenirshops, Street-Food und Antiquitätenläden. Bis 18:30 Uhr konnten wir dort das alternative Londonerfahren, wobei deutlich wurde, dass „typisch britisch“ zugleich „multi-kulti“ bedeutet. Leider holte uns dort das typisch britische Wetter ein, das zum Abschluss einer Londonfahrt natürlich nicht fehlen durfte. Plötzlich regnete es aus Eimern, wodurch wir die Redensart „It´s raining cats and dogs“ am eigenen Leib erfahren konnten.

So endete unsere Fahrt am Sonntagvormittag mit vielen neuen Eindrücken, von beispielsweise der äußerst abwechslungsreichen Architektur der Stadt, und einem gestärkten Teamgeist zwischen den Mitreisenden. Als kleines Andenken an eine schöne Fahrt winkt uns morgens im Sekretariat nun ein kleiner Bobby zu, den Frau Rabeler den Sekretärinnen aus London mitgebracht hat.