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Erft News 55 (April 2013)

Erftgymnasium gehört zu den 15 Nominierten für den Deutschen Schulpreis 2013

Wir haben es geschafft. Am 1. Tag der Osterferien erhielten wir telefonisch die gute Nachricht, dass wir zu den 15 nominierten Schulen gehören, die in der Berliner Parochialkirche von der Bundeskanzlerin ausgezeichnet werden. Wir alle freuen uns sehr auf dieses große Ereignis. Unsere 10-köpfige Abordnung, bestehend aus dem Schulleiter, der stellvertretenden Schulleiterin, den Lehrervertreterinnen Frau Lehmann-Kempkens und Frau Preuß, den Schülervertretern Friederike Kulik, Jan Hostettler, Simon Manderla und Malwinka Czajkowska sowie den Elternvertreterinnen Judith Schmitz und Stefanie Parpart, wird am 2. Juni an der Vorstellung der Schulen zu einem Empfang der Stiftung und der Familie Bosch teilnehmen. Am 3. Juni findet dann die Preisverleihung statt, die auf dem Fernsehsender Phoenix ab ca. 14.00 Uhr live übertragen wird.

Zur Nominierung ließ die Robert Bosch Stiftung folgende Pressemitteilung veröffentlichen:

Stuttgart, 26. März 2013 – In Deutschland gibt es hervorragende Schulen. 15 von ihnen haben es jetzt in die Endausscheidung um den Deutschen Schulpreis geschafft. Die Jury hat sie auf ihrer Sitzung am 21. März 2013 für die diesjährige Preisverleihung in Berlin nominiert. Die Schulen kommen aus NRW (4), Schleswig Holstein (3), Niedersachsen (2), Baden-Württemberg (1), Berlin (1), Bremen (1), Rheinland-Pfalz (1), Sachsen (1) und Thüringen (1).

Mit einer Delegation aus Schülern und Lehrern reisen sie am 3. Juni 2013 zur Verleihung des Deutschen Schulpreises nach Berlin. Bei der festlichen Veranstaltung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel werden die Preisträger bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Die 15 nominierten Schulen haben ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen und zuvor oft jahrelang an der Qualität ihrer Schulentwicklung gearbeitet. Auf Basis der Bewerbungsunterlagen hatte die Jury zunächst 20 Schulen ausgewählt, die im Januar und Februar von Juryteams vor Ort besucht und geprüft wurden. Nach den Schulbesuchen wurden jetzt die 15 Nominierten ausgewählt.

Von den 15 nominierten Schulen werden insgesamt sechs mit Preisen ausgezeichnet. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, vier weitere Preise mit je 25.000 Euro. Außerdem wird der „Preis der Jury" in Höhe von ebenfalls 25.000 Euro verliehen. Alle Nominierten, die nicht zu den Preisträgern gehören, erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 2.000 Euro.

Über 1.000 Schulen haben sich seit dem Start des Programms im Jahr 2006 am Wettbewerb beteiligt. Die besten von ihnen zeichnen die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung jährlich mit dem Deutschen Schulpreis aus.

Medienpartner sind der stern und die ARD. Grundlage des Wettbewerbs ist ein umfassendes Bildungsverständnis, das in sechs Qualitätsbereichen von der Jury geprüft wird: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Durch den Deutschen Schulpreis ist inzwischen eine Bewegung guter Schulen entstanden. Alle ausgezeichneten Schulen gehören der Akademie des Deutschen Schulpreises an. Um die Erfahrungen und Ideen der Preisträger für die Schulentwicklung in Deutschland zu nutzen, entwickelt die Akademie spezielle Angebote wie Werkstätten und Hospitationen für Schulen, die weiter an sich arbeiten wollen. An den Veranstaltungen der Akademie und der vier Regionalteams des Deutschen Schulpreises haben allein im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Vertreter von Schulen teilgenommen. www.deutscher- schulpreis.de

Filmteam in der Schule
Als nominierte Schule für den Deutschen Schulpreis 2013 wird über das Erftgymnasium im Auftrag der Robert Bosch Stiftung ein Filmbeitrag vom swr erstellt. Die Drehaufnahmen sind für Donnerstag, den 2. Mai 2013, ab 8.30 Uhr geplant. Die Erziehungsberechtigten von minderjährigen Schülerinnen und Schüler haben über die Klassenlehrer/Tutoren eine Erklärung zur Drehgenehmigung erhalten. Falls diese noch nicht abgegeben worden ist, bitten wir dies schnellstmöglich nachzuholen. Schülerinnen und Schüler, die nicht gefilmt werden dürfen, bitten wir an dem Vormittag die Pausen auf dem Remigiusschulhof zu verbringen und die Kamera zu meiden.

 

Schüler des Erftgymnasiums diskutieren mit Politikern

Politische Diskussionen fördern nicht nur Sachverständnis und die Ausbildung kritischen Denkens sondern – so konnten es Schülerinnen und Schüler erfahren - machen auch Spaß. Am Erftgymnasium hatte die Fachschaft Sozialwissenschaften zusammen mit den Schülern des aktuellen Abiturjahrganges die Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013 des hiesigen Wahlkreises eingeladen, um über die verschiedenen politischen Programme zu diskutieren. Von der engagierten Debatte berichtet Frau Lechner, Lehrerin am Erftgymnasium.

„Warum kandidieren Sie für den Bundestag?" „Welche Ziele verfolgen Sie in der Bildungspolitik?" und „Wie stehen Sie zum Thema Mindestlohn?" Dies waren einige der Fragen, die die Kandidaten für das Direktmandat bei der Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis Rhein-Erft I beantworten mussten.

Am Dienstag, 12.03.2013, hatte das Erftgymnasium Besuch von Dr. Georg Kippels (CDU), Prof. Dr. Martin Wortmann (FDP), Dierk Timm (SPD), Elmar Gillet (Grüne) und Ioannis Milios (Piratenpartei), die sich den Fragen von Schülerinnen und Schülern des aktuellen Abiturjahrganges sowie der beiden Lehrerinnen für Sozialwissenschaften, Frau Kranich und Frau Lechner, stellten.

Bildungspolitik, Mindestlohn und die „Homoehe" waren u.a. Themen, über die diskutiert wurde - für die Abiturientinnen und Abiturienten ein wichtiger Beitrag zur politischen Bildung, da die meisten von ihnen im September zum ersten Mal an einer Bundestagswahl teilnehmen werden.

Erster Weihnachtsball am Erftgymnasium feiert großen Erfolg

Die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe kamen in Scharen – der erste Weihnachtsball am Erftgymnasium im vergangenen Dezember scheint eine feste Institution werden zu können. Organisiert wurde der Ball von der Schülervertretung (SV) des Erftgymnasiums. Von dem Abend berichtet Schülersprecher Jan Hostettler.

Am 14.12.12 veranstaltete die SV in Kooperation mit der stellvertretenden Elternpflegschaftsvorsitzenden, Frau Schmitz, die erste Unterstufenparty am Erftgymnasium, die sehr gut besucht wurde - knapp 100 Schülerinnen und Schüler besuchten den Weihnachtsball im bunt geschmückten PZ des Erftgymnasium. Neben aktueller Musik und Weihnachtsliedern gab es verschiedene Spiele, vom Stopptanzen bis hin zum alt bekannten Luftballontanz.

Wie für einen richtigen Ball üblich wurden natürlich auch eine Ballkönigin und ein Ballkönig als Weihnachts-Paar des Abends gekürt.

Für das leibliche Wohl wurde mit Getränken, Würstchen und Käsebrötchen gesorgt. Die Resonanz auf den ersten Weihnachtsball fiel ausgesprochen positiv aus, alle Besucher schienen Spaß an dem Abend gehabt zu haben. Unterstützt wurde die SV mit ihren Mitgliedern Friederike Kulik, Jan Hostettler, Daniel Dickes, Suzana Gashi, Thomas Jansen an diesem Abend auch von dem SV-Verbindungslehrer Herrn Sievering. Die SV und Frau Schmitz waren besonders zufrieden, da die Kooperation zwischen Schülervertretung und Schulpflegschaft reibungslos funktionierte – deshalb sind auch weitere Veranstaltungen für das laufende Jahr 2013 in Planung.

 

Sonnenrap, Konfetti, Zeitreisen und ganz viel Musik

Blankenheim begeistert – bei der „Musischen Fahrt" in die Eifel werden nicht nur zahlreiche Musikdarbietungen einstudiert, die dann auf den beliebten Musikabenden und Solokonzerten präsentiert werden, die jungen Musiker haben auch jede Menge Spaß â€“ besonders wegen der ganz eigenen Atmosphäre während der Musikfahrt. Von der 51. Blankenheimfahrt berichtet der Abiturient Robert Kempkens, der nun zum letzten Mal mit nach Blankenheim gefahren ist.

Da stehe ich nun vor der Herausforderung, meine letzte Musische Woche, die ich mitgefahren bin, so zusammen zu fassen, dass die Leser wirklich verstehen, was diese Woche für mich und viele Teilnehmer bedeutet. Eine Woche, die so vielseitig ist wie die Musik, die in ihr einstudiert wird. Für mehr als 20 Schülerinnen und Schüler begann die 51. Musische Woche bereits viel früher als der eigentliche Abfahrtstermin, denn schon im Oktober starteten die Vorbereitungen der Jahrgangsstufe 13, die die Woche traditionell organisiert. Es wurde das Motto bestimmt, Dekoration gebastelt, Kostüme genäht, Fackeln, Konfetti und vieles mehr besorgt. Unter den Musikerinnen und Musikern gab es kaum mehr ein anderes Thema. Was spielen/singen wir bloß? Wie wird das Motto 2013 sein? Die Tage verflogen und die Vorfreude stieg, bis es endlich so weit war. Unter strahlend blauem Himmel und mit einem bis zum Rand bepackten Auto ging es für die 13er bereits einen Tag früher in die Eifel. In einer langen Nachtschicht wurde alles für eine gelungene Begrüßung und eine tolle Woche vorbereitet. Dieses Jahr stand die Woche unter dem Motto „Zeitreise", sodass die Flure im Jugendhof Finkenberg nach den Themen Mittelalter, Steinzeit, Flower-Power, Rom und Indianer geschmückt wurden. Nachdem dutzende Rollen von Klebeband aufgebraucht waren, wurde auch der Eingang in Form eines „Stargates" geschmückt.

Dann endlich rollte der Bus mit den Teilnehmern an. Mit bunten Kostümen passend zu den einzelnen Zeiten und dem Lied „Wer hat an der Uhr gedreht?" wurden die Ankömmlinge begrüßt. Vor allem die, die das erste Mal dabei waren, zeigten sich sichtlich erstaunt von diesem bunten Empfang. Nach dem Mittagessen begannen dann die ersten Proben. Wie auch in den letzten Jahren waren der Chor, die Big Band, das Orchester, die Flötengruppe und das Junior-Orchester dabei. Freuen konnten wir uns aber auch über zwei neue Gruppen, die Basic Big Band unter der Leitung von Marla Rovers und Simon Manderla und das Vocal Coaching, einem Projekt unserer Musikreferendarin Frau Kulischow. Nachdem sich das erste Anreise-Chaos etwas gelegt hatte, lernten sich die Teilnehmer am Abend in einigen zum Motto passenden Spielen erst einmal kennen und wurden, sofern sie Neulinge waren, durch eine Taufe in den Kreis der Blankenheimer aufgenommen. Dieser doch recht klebrigen Zeremonie konnte sich keiner entziehen, und so wurde auch Frau Kulischow nicht verschont.

Am nächsten Tag, Sonntag, setzte sich der Probenalltag fort. Auch wenn der ein oder andere über Proben von bis zu 6 Stunden täglich stöhnte, so gewöhnte man sich schnell daran. Und dank der motivierenden Worte unseres Bass-Sängers Herrn Bittner (Was für ein Bass!) gelangten wir zu ungeahnten Höhen (Wieso kann der Bass höher singen als der Alt?). Unser Chor-Programm war auch in diesem Jahr sehr vielfältig. Sowohl melancholische Lieder wie „Sorry Seems To Be The Hardest Word" oder „Ohrwürmer", die man einfach mitsingen musste, wie etwa „ The Way You Are" von Bruno Mars, kamen am Konzertabend sehr gut an. Ebenfalls gab es dieses Jahr wieder zahlreiche Solisten, die in besonderen Proben intensiv geschult wurden.

Auch unsere beliebte Hausrallye wurde wieder durchgeführt, bei der sowohl Kreativität, etwa beim Synchronisieren eines Filmes, aber auch Beweglichkeit, z.B. beim Wasserlaufen gefordert waren. Gleichzeitig erhielten die Gruppen die Aufgabe möglichst kreative und lustige Rollenspiele zum Motto einzustudieren. Scheinbar einfach, nicht aber wenn man Begriffe wie „Warum liegt hier Stroh?" oder „Sonnenrap" einbauen muss. Auch in anderen Bereichen erreichte die Kreativität neue Höhen, ob bei einer Schuhkette, Stuhlpyramiden oder Streichen mit Konfetti, das ich übrigens jetzt noch in einigen meiner Sachen finde. Und dann wurde es schon Montag, der Schnee begann zu schmelzen, was einige Schüler noch einmal veranlasste den Hang am Finkenberg mit dem Schlitten zu berodeln. Selbst der angrenzende Wald konnte sie bei ihrer Fahrt nicht bremsen. Aber auch die musikalischen Baustellen schmolzen langsam, es stellten sich erste sicht- und vor allem hörbare Erfolge ein. Am Abend wurde dann in einer Wahl die/der „Miss/Mr. Zeitreise" gekürt. Mit ausgefallenen Kostümen versuchten die Teilnehmer die knallharte Jury davon zu überzeugen, dass sie den Titel verdient haben. Die Gewinner waren letztendlich zwei Schüler aus der Oberstufe, die in einem gewagten Outfit, einen gekonnten Walk auf dem improvisierten Catwalk zeigten. Anschließend wurde die Wahl anständig gefeiert.

Das hielt uns aber nicht davon ab am nächsten Morgen, wenn auch leicht zerknittert und nicht ganz freiwillig, pünktlich aufzustehen. Nach weiteren Proben, in denen die Stücke zunehmend Gestalt annahmen, klang der Abend entspannt bei einem Film und einigen Spielen in der Turnhalle aus. Es folgte der Mittwoch und damit das erste große Highlight der Woche, der Solisten-Abend. Wie auch in den vergangenen Jahren präsentierten die Schülerinnen und Schüler die verschiedensten Dinge. Vom klassischen Werk bis zum Cover des Chart-Hits „Diamonds" war alles dabei. Die Teilnehmer überzeugen sowohl mit bemerkenswertem Können als auch mit Kreativität und Witz. Zwischen den Solo-Werken wurden die Rollenspiele präsentiert, die mal kritisch, mal dramatisch aber stets humorvoll waren. In großen Schritten näherte sich dann bereits der Donnerstag. Es wurden in letzten Generalproben die Stücke perfektioniert und die 90 Teilnehmer der Woche fieberten ihrem großen Auftritt entgegen. Nach einem Cafébesuch der Chormitglieder im Ort, machten wir uns, und die Aula, bereit für das Abschlusskonzert. Dank großer Unterstützung aus der „Heimat" war dieses ein voller Erfolg. Leider war mit dem Ende des Konzertes auch die Musische Woche so gut wie vorbei. In einer emotionalen und bewegenden Zeremonie, bei der auch zahlreiche Tränen flossen, wurden anschließend die 13er und andere Teilnehmer für ihr besonderes Engagement geehrt. Zudem wurde im Fackelschein, mit Wunderkerzen und einem großen Höhenfeuerwerk die Fahne an Philipp Hamer (Jahrgangsstufe Q1) und die nächste Jahrgangsstufe übergeben.

Abschließend möchte ich mich bei allen Teilnehmern und Lehrern, besonders aber bei allen 13ern bedanken, die diese Woche möglich gemacht haben. Die Musische Woche ist ein Ort, mit dem ich viele Erinnerungen verbinde, der mich lange Zeit begleitet und geprägt hat. Der Spaß an der Musik aber auch an der Gemeinschaft verbindet alle Blankenheimer und macht die Musische Woche zu einem Ort, der besonders und einzigartig ist. Für mich und viele andere ist Blankenheim daher nicht nur ein Ort sondern ein „Gefühl", das uns jedes Jahr begeistert und fasziniert. Danke für dieses tolle Zeit. Ich wünsche unseren „Blankenheimern" alles Gute für die Zukunft, und der Musischen Woche weiterhin viel Erfolg!

Sportlicher Erfolg beim Schulmarathon in Köln

Wiederholt zeigte die Schulmannschaft des Erftgymnasiums erfolgreiche Leistungen beim Schulmarathon im Rahmen des großen RheinEnergie Marathons Köln am 14. Oktober dieses Jahres. Unter der Leitung von Carsten von Kuk, Lehrer für Sport und Biologie sowie Trainer der Laufgruppe an unserer Schule, errangen die jungen Läuferinnen und Läufer mit einer Zeit von 3:24:11 einen hervorragenden 30. Platz (von 85) in ihrer Altersklasse und den insgesamt 64. Platz (von 202) in der Gesamtwertung des Schulmarathons. Wir gratulieren den Sportlern zu ihrem großen Erfolg.

Teilgenommen haben: Rocky Lee (Q2), Robert Kempkens (Q2), Lukas Michelis (Q2), Jannik Bickendorf (Q2), Marla Rovers (Q2), Tanja Reiß (Q2) sowie Niclas Olker (Q1), Lena Wagner (Q1), Anika Blum (7) und Carolin Hövelmann (7).

Junge Philosophen am Erftgymnasium

Lust an Philosophie und kritischem Schreiben – drei Schülerinnen und Schüler des Erftgymnasiums nahmen im vergangenen Dezember am alljährlichen Bundes- und Landeswettbewerb „Philosophischer Essay" teil. Der Wettbewerb, bei dem zu ebenso spannenden wie wichtigen Themen der Gegenwart und prinzipiellen Fragestellungen der Philosophie kritische Essays angefertigt werden sollen, ist für Oberstufenschüler angelegt. Diesmal konnten die Schüler Stellung nehmen zu Themen und Fragen wie etwa „Darf Kunst alles?" oder „Ist die aus religiösen Traditionen begründete Beschneidung von Jungen, die aufgrund ihres Alters nicht einwilligen können, unmoralisch?" Wir gratulieren, Julia Sobetzko (EF), Johanna Broich (EF) und Christoph Schwarz (Q1) zu der erfolgreichen Teilnahme.

Beschwerdemanagement bei Alltagskonflikten am Erftgymnasium

Ziel dieser Vereinbarung, die von der Schulkonferenz einstimmig beschlossen wurde, ist es, mit vorgetragenen Beschwerden sachlich und angemessen umzugehen. Die Einhaltung des festgelegten Instanzenweges kann zur Problemlösung und gleichzeitig Entlastung aller Beteiligten beitragen.

1. Für Schülerinnen und Schüler bzw. Eltern:

1.1 Bei Problemen mit Mitschülerinnen bzw. Mitschülern:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Klassensprecher/in bzw. Jahrgangsstufensprecher/in versucht eine Vermittlung im Konflikt.

Stufe 3: Streitschlichter/innen werden eingeschaltet (Raum 034) und bemühen sich um eine Lösung.

Stufe 4: Klassenlehrer/in bzw. Beratungslehrer/in wird ins Vertrauen gezogen und versucht zu vermitteln.

Stufe 5: Eine Vertrauenslehrerin bzw. ein Vertrauenslehrer wird eingeschaltet und schlägt weitergehende Maßnahmen vor.

Stufe 6: Die Koordinatoren der Erprobungsstufe/der Mittelstufe bzw. der Oberstufe können ihre Erfahrungen weitergeben.

Stufe 7: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Schulleitung informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden

1.2 Bei Problemen mit Lehrerinnen bzw. Lehrern:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Lehrperson den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Klassenlehrer/in wird ins Vertrauen gezogen und versucht zu vermitteln, sofern nicht selbst betroffen.

Stufe 3: Eine Vertrauenslehrerin bzw. ein Vertrauenslehrer wird eingeschaltet und schlägt weitergehende Maßnahmen vor.

Stufe 4: Die Koordinatoren der Erprobungsstufe/der Mittelstufe bzw. der Oberstufe versuchen als erweiterte Schulleitung eine Problemlösung.

Stufe 5: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Schulleitung informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden.

1.3 Bei Problemen mit der Benotung:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Lehrperson den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Vertrauenslehrer/innen beraten ggf. über weitergehende Vermittlungsmöglichkeiten.

Stufe 3: Die Koordinatoren der Erprobungsstufe/der Mittelstufe bzw. der Oberstufe versuchen als erweiterte Schulleitung eine Problemlösung.

Stufe 4: Die Schulleitung steht zu einem Beratungsgespräch zur Verfügung und kann ggf. Fachkoordinatoren oder andere Fachlehrer/innen aus dem Hause zu Rate ziehen.

Stufe 5: Die Benotung hat verwaltungsrechtliche Konsequenzen (wie z.B. die Nichtversetzung).

Stufe 6: Hat die Mediation keinen Erfolg gezeigt, dann kann über den Schulleiter Beschwerde bei der Oberen Schulaufsicht bei der Bezirksregierung eingelegt werden, die in solch seltenen Fällen gerichtsverwertbare Bescheide herausgibt.

2. Für das lehrende Personal:

2.1 Bei Problemen mit Schülerinnen bzw. Schülern:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Beratungslehrer/innen für SI bzw. SII beraten.

Stufe 3: Die Koordinatoren der Erprobungsstufe/der Mittelstufe bzw. der Oberstufe versuchen als erweiterte Schulleitung eine Problemlösung.

Stufe 4: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Schulleitung informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden.

2.2 Bei Problemen mit Eltern:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Die Koordinatoren der Erprobungsstufe/der Mittelstufe bzw. der Oberstufe versuchen als erweiterte Schulleitung eine Problemlösung.

Stufe 3: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Schulleitung informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden.

2.3 Bei Problemen mit Kolleginnen bzw. Kollegen:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Mitglieder des Lehrerrates beraten bzw. vermitteln.

Stufe 3: Ggf. wird die Gleichstellungsbeauftragte ins Vertrauen gezogen.

Stufe 4: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Schulleitung informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden.

2.4 Bei Problemen mit dem nichtlehrenden Personal:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Mitglieder des Lehrerrates beraten bzw. vermitteln.

Stufe 3: Ggf. wird die Gleichstellungsbeauftragte ins Vertrauen gezogen.

Stufe 4: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Schulleitung informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden

2.5 Bei Problemen mit der Schulleitung:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Eine andere Person der Schulleitung vermittelt.

Stufe 3: Mitglieder des Lehrerrates beraten bzw. vermitteln.

Stufe 4: Ggf. wird die Gleichstellungsbeauftragte ins Vertrauen gezogen.

Stufe 5: Mitglieder des Personalrates beraten bzw. vermitteln.

Stufe 6: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die/der für unsere Schule zuständige Dezernent/in bei der Oberen Schulaufsicht ins Vertrauen gezogen werden.

3. Für das nichtlehrende Personal:

3.1 Bei Problemen mit Schülerinnen bzw. Schülern:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Die/Der SV-Verbindungslehrer/in macht einen Vermittlungsversuch.

Stufe 3: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Schulleitung informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden.

3.2 Bei Problemen mit Eltern:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Die Schulleitung unternimmt einen Vermittlungsversuch.

Stufe 3: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Personalabteilung beim Schulträger informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden.

3.3 Bei Problemen mit Kolleginnen bzw. Kollegen:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Die Schulleitung unternimmt einen Vermittlungsversuch.

Stufe 3: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Personalabteilung beim Schulträger informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden.

3.4 Bei Problemen mit dem lehrenden Personal:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Mitglieder des Lehrerrates bzw. des Personalrates beim Schulträger beraten bzw. vermitteln.

Stufe 3: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Schulleitung informiert werden und ggf. externe Hilfe (z.B. beim Schulträger bzw. in der BR) herangezogen werden.

3.5 Bei Problemen mit der Schulleitung:

Stufe 1: Man versucht durch das direkte Gespräch mit der betreffenden Person den Konflikt zu lösen.

Stufe 2: Eine andere Person der Schulleitung vermittelt.

Stufe 3: Mitglieder des Lehrerrates bzw. des Personalrates beim Schulträger beraten bzw. vermitteln.

Stufe 4: Sind die ergriffenen Maßnahmen erfolglos, kann die Personalabteilung beim Schulträger informiert werden und ggf. externe Hilfe herangezogen werden.

Hinweis: Das Beschwerdemanagement gilt nicht für strafrechtlich relevante Konflikte (z. B. Diebstahl, Körperverletzung usw.), weil dafür Rechtswege vorgeschrieben sind.

 

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