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Erft News 57 (Dezember 2013)

Thank you for the music

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge – Freude und Melancholie am 136. Musikabend des Erftgymnasiums

Es war ein Abend der widerstreitenden Gefühle – eine enthusiastische musikalische Darbietung und die gleichzeitige Verabschiedung von Herrn Jäger, seit 34 Jahren Musiklehrer am Erftgymnasium. Herr Jäger geht im Februar in den wohlverdienten Ruhestand. Nicht nur deshalb herrschte eine besondere Stimmung in der Aula, die voll besetzt den musikalischen Vorführungen lauschte.

Ihre Premiere zeigte die neu gegründete Basic Big Band II, die jüngere Ausgabe der Basic Big Band I. Genau wie die schon etwas erfahreneren Big Bandler, lernen die Schüler im Einzelunterricht in der Bergheimer Musikschule "La Musica" ihr jeweiliges Instrument.

Samstags wird dann unter der Leitung von Schulleiter Dr. Franz-Josef Hummelsheim gemeinsam im Big Band Ensemble geprobt. Das Bandmaskottchen ist eine kleine Porzellankatze. „Wenn ein falscher Ton gespielt wird, springt sie auf und hüpft einem ins Gesicht. Das ist bis jetzt aber noch nie vorgekommen", scherzte Herr Dr. Hummelsheim. Und so präsentierten die Musizierenden aus der 5. Klasse nicht nur ein Kinderlied, sondern auch die „Morgen kommt der Weihnachtsmann" – Melodie, eigentlich ein Stück von Mozart. Der Applaus war den jungen Musikern sicher.  

Schon ein wenig erfahrener zeigte sich die Basic Big Band I, 6.- und 7.-Klässler, die schon seit einem Jahr zusammen spielen. Sie zeigten schon mehrstimmige Stücke und begeisterten die Zuschauer mit einem Menuett von Bach, dem englischen Volkslied Scarborough Fair und dann „Bottom Bass Boogie" im typischen Big Band Sound. Geleitet wird diese Musikgruppe von Dinah Altwicker und Niklas Knaak, Schüler der Jahrgangsstufe Q2.

Ebenso von engagierten Schülern geleitet wird das Junior-Orchester des Erftgymnasiums. Viktoria Lux und Philipp Hamer, ebenfalls Schüler der Q2, zeigten mit den Musizierenden einen präzise und sauber gespielten „Norwegischen Tanz" von Edward Krieg.

Die musikalische Bandbreite wurde weiter ergänzt von dem beliebten Chor des Erftgymnasiums, ein letztes Mal präsentiert von Herrn Jäger.

Jan Andreas leitete mit einem hervorragenden Solo aus Gesang und Gitarre den Song „Whatever" von Noel Gallagher ein. Ebenso überzeugend die Solisten Alexandra Bob, Anna Doepke, Aylin Dursun und Dana Lucerno mit „Rolling in the deep" von Adele und „Change the world" von Eric Clapton – eine gelungene und berührende Darbietung von Chor und Solisten. Begleitet wurde der Gesang von Christina Ullrich am Klavier. 

 

 

Abschließend begeisterte die Big Band mit gewohnt sattem Sound, diesmal unter anderem mit „Petite Fleur" von Bechet – besonders gelobt sei hier Adrian Krieger (Klasse 9),der ein sauber intoniertes und sehnsuchtsvolles Klarinettensolo zeigte. Mit einem mitreißenden Potpourri aus Melodien von Bert Kaempfert und dem Song „Lemontree" verabschiedeten die Musizierenden das Publikum in die Vorweihnachtszeit.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge nahm Herr Jäger Abschied von allen Musizierenden und den Zuschauern. Er habe das musische Profil des Erftgymnasiums maßgeblich geprägt, das mit Musik groß geworden sei, lobte Schulleiter Dr. Hummelsheim. Als Dank und zum Abschied nahmen Chor, Big Band und Kollegen Herrn Jäger in ihre Mitte und sangen zusammen mit dem Publikum „Thank you for the music" von Abba.

Na, was gibt’s Neues? – Der Förderverein berichtet

Gute Nachrichten: Der Förderverein unserer Schule, der uns in zahlreichen Bereichen tatkräftig unterstützt, zählt so viele neue Mitgliederzugänge wie schon lange nicht mehr. Ab dieser Ausgabe der Erftnews wird der Förderverein regelmäßig über seine Aktivitäten und Vorhaben berichten. Für diese Ausgabe schreibt Fördervereinsmitglied Annette Ullrich.

Kaum hat das Schuljahr begonnen, hat sich schon ganz schön viel ereignet. Zunächst dürfen wir 53 neue Mitglieder im Verein willkommen heißen, nachdem Mitglieder des Vorstandes sich und den Förderverein bei den Klassenpflegschaftssitzungen vorgestellt hatten. Danke für das Vertrauen und die Bereitschaft mitzuwirken.

Weiter ging es mit dem Fest der Begegnung und dem „Sponsored Run". Es ist schon zu einer Tradition geworden, dass wir als Förderverein bei Festen den Grillstand besetzen, um Schüler, Eltern und Gäste mit Grillsteaks und Würstchen zu versorgen. So war es auch in diesem Jahr. Erstmals haben wir unser Angebot um Geflügelwürstchen erweitert. Die Nachfrage war groß, so dass wir auch zur nächsten Gelegenheit separat zubereitete Geflügelsiedewürstchen anbieten werden. Das Team um den Vorsitzenden Herr Kauffels war jedenfalls sehr zufrieden. Der Gewinn geht wie immer zurück an die Schüler. So konnte z.B. ein Wassersprudler für die Nachmittagsbetreuung angeschafft, Zuschüsse zu Klassenfahrten gezahlt und die Musische Woche 2014 gefördert werden. Apropos 2014 – da feiern wir dann gemeinsam das 40-jährige Vereinsjubiläum. – Wir freuen uns schon darauf!

afrika@erftgymnasium - die Afrikawoche und der Wohltätigkeitslauf sind zur Tradition am Erftgymnasium geworden

Miteinander tanzen, gemeinsam trommeln, voneinander lernen, andere Kulturen verstehen - vom 23. September bis zum 29. September diesen Jahres fand im Erftgymnasium Bergheim nun schon zum vierten Mal eine Offene Projektwoche statt, um das Verständnis für afrikanisches Leben und Kultur zu vertiefen. Mit großer Begeisterung nahmen die Schüler und das Kollegium an der Projektwoche teil – das soziale Engagement der Schulgemeinschaft zeigte sich beim Spendenlauf, dem traditionellen Höhepunkt und Ende der Afrika-Woche, bei dem nach dem aktuellen Stand bereits 16.500 Euro gesammelt wurden, die einem Entwicklungshilfeprojekt im Benin/Westafrika zukommen.

Das Erftgymnasium Bergheim unterstützt seit 14 Jahren die Arbeit von Frau Astrid Toda in der Republik Benin/Westafrika, die dort mit Hilfe von Spenden aus ganz Europa Schulen baut. Die Errichtung von Schulgebäuden als Garantie für eine Grundausbildung ist die Voraussetzung dafür, dass die Kinder eine Zukunftsperspektive haben und weitere Projekte greifen können. Dabei wird nur das Material über Spenden finanziert, die Arbeit leisten die Einwohner selbst. Bisher konnten elf Grundschulen, ein Lernzentrum und ein Gymnasium errichtet werden. Durch seine Lage ermöglicht es besonders Mädchen den Zugang zu einer weiterführenden Schulbildung. So wurden insgesamt bisher 3880 Schulplätze geschaffen. (Weitere Informationen unter: www.entwicklungshilfe-westafrika.de)

In diesen 14 Jahren ist nicht nur im Benin viel geschehen, sondern auch am Erftgymnasium in Bergheim. Nach Präsentation des Entwicklungshilfeprojektes auf Schulfesten und bei dem Tagen der offenen Tür fand im Jahre 2001 der erste von bisher sieben Sponsorenläufen statt. Für die Schülerinnen und Schüler, für Lehrerinnen und Lehrer und für die Eltern ist die Solidarität mit den Menschen im Benin zu einem festen Bestandteil des Schullebens geworden.

Gerade deshalb kam es 2007 zu der Idee, sich noch intensiver mit dem Thema Afrika zu beschäftigen, und zwar in Form einer Projektwoche eingebettet in den Regelunterricht. Eine solche Woche mit der ganzen Schule zu einem speziellen Thema durchzuführen ist oft nicht ganz einfach. Häufig sind die Interessen aller Fachlehrer nicht ohne weiteres zu koordinieren. Außerdem ist der Zeitplan für die Lerninhalte immer dichter. Diese Rahmenbedingungen veranlassten den Projektleiter Christoph Freihals, Lehrer für Deutsch und Katholische Religion am Erftgymnasium, eine andere Art von Projektwoche zu entwickeln. Kern des Konzeptes ist, dass die Workshops von externen Referenten inhaltlich vorbereitet und durchgeführt werden. Die angebotenen Inhalte sollen sich möglichst organisch an die vorhandenen Unterrichtsfächer angliedern. Die teilnehmenden Lehrer melden sich „freiwillig" mit ihren Klassen zu den Workshops an und können sich auch weitergehend einbringen. Die Workshops finden in den regulären Stunden statt und der Stundenplan wird prinzipiell eingehalten.

Das breit gefächerte und hochkarätige Workshop-Angebot in diesem Jahr wurde von den Schülern wie auch Lehrern des Erftgymnasiums zahlreich und mit großem Interesse besucht. Themen, Vorträge und Kurse waren diesmal unter anderem: Die Darstellung von Stereotypen und Klischees Schwarzer in deutschen Medien; Menschenrechte und fairer Handel, eine von Schülern mitgestaltete Fotoausstellung zum Thema „Traum und Tradition im Benin und in Bergheim", Veranstaltungen mit der bekannten südafrikanischen Künstlerin Gcina Mhlophe, Trommel- und Gospelworkshops, afrikanische Gottesdienste, und vieles vieles mehr.

Abschluss und Höhepunkt der Projektwoche stellt regelmäßig der Wohltätigkeitslauf im Rahmen eines Festes der Begegnung für das Entwicklungshilfeprojekt im Benin/Westafrika dar. Dieses Schulfest der besonderen Art steht ganz im Zeichen der Begegnung. Alle Besucher hatten die Möglichkeit, die Ergebnisse der Projektwoche zu bestaunen und sich über das Projekt zu informieren. Unterstützt wurde die ausgelassene Stimmung durch die Bewirtung durch den Förderverein des Erftgymnasiums und zahlreiche Kuchenspenden.

Beim Wohltätigkeitslauf am Samstag, 29. September 2013, erliefen die Schüler und Lehrer mit Hilfe von zahlreichen engagierten Spendern rund 16.500 Euro. Allen Läufern und Spendern sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt auch im Namen von Frau Toda.

Weitere detaillierte Informationen zu den Projektwochen und zu allen bisherigen Veranstaltungen, sowie Texte, Bilder und Presseberichte finden Sie hier.

Culture Club macht die kulturelle Szene unsicher

Ob Kabarett, Ballett, nächtliche Flohmärkte, Theaterbesuche oder Poetry-Slams – die AG „Culture Club", geleitet von Frau Schmitt, Lehrerin am Erftgymnasium, bietet unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, kulturellen Veranstaltungen zu erleben, sich darüber auszutauschen und jede Menge Spaß zu haben. Von einem Culture Club – Ausflug berichtet Jan Hostettler, Schüler der Jahrgangsstufe Q1.

In gemütlicher Runde sitzen wir beim Mexikaner „Poncho" und warten auf unser Essen. Manch einer ließ sich überreden, „extra scharf" zu bestellen und weiß noch nicht, was ihm bevorsteht. Was wir hier machen? Wir planen unsere Veranstaltungen für die nächsten paar Wochen. Klar, Essen gehen werden wir sicherlich auch noch mal gerne aber hauptsächlich trifft sich der Culture Club, um kulturell orientierte Veranstaltungen in Köln und Umgebung zu besuchen. Frau Schmitt bittet uns Vorschläge zu machen, wo es hingehen soll. Die mexikanische Kultur hätten wir mit dem heutigen Tag zwar schon abgehakt, aber neben einem Besuch des Nachttrödelmarktes, Poetr-Slams, des Balletts „Schwanensee", des Improvisationstheaters „Springmaus" und einem Ausflug zum Weihnachtsmarkt in Köln, entscheiden wir uns für den Besuch des Theaters „Der nackte Wahnsinn". Es hört sich in der Beschreibung ganz lustig an, finden wir. „Genau das richtige, um was Kulturelles zu besuchen aber trotzdem eine Menge Spaß zu haben", denken wir uns. Am 23.11.13 treffen wir uns also vor dem Depot I in Köln und warten auf Frau Schmitt. Sie hat noch Frau Sommerhäuser eingeladen mitzukommen. Als die beiden ankommen, gehen wir auch direkt rein, da schon eine Glocke drauf aufmerksam macht, dass man bitte seine Plätze einnehmen möchte. Schließlich geht es los und wir werden alle ruhig. Plötzlich tönt jemand mitten aus dem Publikum und brüllt den Schauspielern irgendwas Unverständliches zu. Das ist aber keineswegs unangebracht. Es gehört zur Vorführung. Der Störenfried ist nämlich selbst Schauspieler und so langsam wird klar, dass hier ein Theater im Theater inszeniert wird. Was zunächst ein wenig verwirrend klingt, entpuppt sich mit der Zeit als gar nicht mehr so abwegig. Die Schauspieler spielen selbst Schauspieler, welche versuchen, aus dem gespielten Chaos ein Theaterstück im Theaterstück zu kreieren. Der cholerische Regisseur scheint mit zwei Frauen gleichzeitig ein Verhältnis zu haben und mit der Zeit tun sich immer mehr Beziehungsgeflechte auf. Zusammen mit den anderen Problemen und gespielten Ausfällen liefert das eine Menge an spaßigen Szenen, die vor allem im 2.Akt zahlreich vorhanden sind. Nachdem wir einen netten Abend zusammen hatten, stellt die Gruppe schon Überlegungen für die nächste Veranstaltung an. Zunächst einigen wir uns auf den Weihnachtsmarkt und dann schauen wir gemeinsam weiter. Wenn Du Lust hast, uns bei der nächsten Unternehmung zu begleiten, kannst du dich gerne bei Frau Schmitt melden.  

Quantenphysik und Photovoltaiktechnik in den Sommerferien

Sommerferienplanung der besonderen Art - sieben Schülerinnen und Schüler nehmen an Kursen der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln teil und sind begeistert. Auch über die Kurse hinaus bleibt der Kontakt zwischen den Jugendlichen bestehen.

Effekte von Kälte, Spannbogenberechnung, Leuchtstoffe, die chinesische Sprache und Gottesbeweise – die Kursangebote der Begabten-Akademie sind ebenso vielfältig wie die Interessen und Begabungen ihrer Teilnehmer. Jedes Jahr richtet die Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln auf Schloss Urfeld in Wesseling Seminare für ausgewählte Schüler aus. Dabei unterstützte das Erftgymnasium die Teilnahme an den Hochbegabtenkursen durch eine Teilübernahme der Gebühren. Vom Erftgymnasium waren diesmal dabei: Dinah Altwicker, Tobias Jung, Lucas Mödder, Christoph Schwarz, Jean-Pierre Poc, Linda Spingler und Timm Spork, Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgansstufe Q2.

„Jeden Tag von 8 bis 16 Uhr fanden die Kurse mit einer Stunde Mittagspause statt", erzählt Linda, die am Mathematik-Kurs teilnahm. Sie lernte nicht nur, wie man mit mathematischen Vorgängen Routen genau berechnet und so letztlich die Funktion eines Navigationsgerät bestimmt, sie beschäftigte sich unter anderem auch mit der Frage von Optimierungsprozessen, als z.B. wie man bestimmte Gesellschaftsspiele sicher oder sicherer gewinnt. „Beim Schachspiel ginge das theoretisch auch, aber das war dann doch zu kompliziert", berichtet sie. Doch mit den Kursen war es noch nicht genug. Angeboten wurden auch zahlreiche themenbezogene Ausflüge. Tobias, der am Physikkurs teilnahm: „Wir haben den Teilchenbeschleuniger in Bonn besucht, das war richtig interessant. Außerdem waren wir zu einer Live-Konferenz mit dem Cern in der Schweiz zugeschaltet." Das Cern ist der größte Teilchenbeschleuniger der Welt.

Für Lucas, Teilnehmer am Chemiekurs, ging es unter anderem an die Universität Köln: „Da haben wir selbst Photovolteikzellen gebaut." Das Oberthema seines Kurses: Licht und Fluoreszenzen.

Abends ging es für die Schülerinnen und Schüler weiter im Programm: Weitere wissenschaftliche Vorträge wie etwa über das Sonnensystem, aber auch Diskussionsrunden aus den Bereichen Politik oder auch Motivationstraining standen an. Und auch Musik und Sport kam nicht zu kurz. „Mit einigen treffe ich mich immer noch zum trainieren", so Tobias.

Überhaupt habe sie alle die Atmosphäre des Kurses sehr begeistert. „Ganz viele kluge Gespräche und jeder ist auf den anderen zugegangen und hat Kontakt zu den anderen gesucht", erinnern sich Linda, Tobias und Lucas gerne zurück.

Wie würden Jugendliche entscheiden? – Juniorwahlen 2013 am Erftgymnasium

Was wünschen sich Jugendliche für ihre Zukunft? Welches Parteiprogramm überzeugt sie? Wie hätten sie bei der diesjährigen Bundestagswahl entschieden? Die vom Fach Sozialwissenschaften durchgeführte simulierte Juniorwahl brachte nicht nur spannende Ergebnisse, sondern fördert gleichzeitig auch politisches Interesse und die Handlungskompetenz im Fach Sozialwissenschaften. Von der Juniorwahl berichtet Frau Lechner, Lehrerin am Erftgymnasium.

Bei der Bundestagswahl 2013 erzielten die Grünen 16,6%, die Piratenpartei 12,2% und die FDP schaffte es mit 5,7% knapp über die Fünf-Prozent-Hürde.

Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Fall von Wahlfälschung, sondern um die Ergebnisse der Juniorwahl, die parallel zur Bundestagswahl an hunderten Schulen in Deutschland durchgeführt wurde. Rund 500.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland haben in der Woche vor der Bundestagswahl ihre Stimmen abgegeben, darunter auch die SchülerInnen der Sozialwissenschaftskurse des Erftgymnasiums.

Das Wahlverhalten der SchülerInnen unterschied sich dabei bemerkbar vom tatsächlichen Ausgang der Bundestagswahl, wie der Blick auf die Juniorwahlergebnisse zeigt: CDU/CSU 26,6%, SPD 22,2%, FDP 5,7%, Linke 6,2%, Grüne 16,6%, Piraten 12,2%, Sonstige 10,9%.

Nachdem im Februar 2013 bereits die Direktkandidaten des Wahlkreises zu einer Podiumsdiskussion im Erftgymnasium zu Besuch waren, organisierte die Fachschaft Sozialwissenschaften im September die Teilnahme an der Juniorwahl, die online über das Internet durchgeführt wurde. Dem Prinzip der politischen Handlungskompetenz folgend, bot die Juniorwahl eine ausgezeichnete Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler Demokratie hautnah zu erleben und zu erlernen. Die Wahl wurde im Sozialwissenschaftsunterricht anhand aktueller Materialien vor- und nachbereitet.

Aktuell können SchülerInnen des Erftgymnasiums ihre ökonomische Handlungskompetenz durch die Teilnahme am Börsenspiel der Kreissparkasse Köln erweitern. Dabei schlüpfen sie in die Rolle von AktienhändlerInnen und können mit einem (fiktiven) Budget von 50.000 Euro mit Wertpapieren handeln. Zum Ende der Simulation winken den Gewinnern Preisgelder in Höhe von insgesamt 7.700 Euro.

Neue Schülervertretung am Erftgymnasium

Mit dem neuen Schuljahr 2013/2014 haben die Schülerinnen und Schüler eine neue Schülervertretung am Erftgymnasium gewählt.

Die Mitglieder der Schülervertreung (SV) sind: Nils Burgwinkel, Patrik Peffer, Jan Hostettler, Viola Hoffmann, Fabian Brinkhofer und Adriano Volpe.

Zu den neuen Schülersprechern am Erftgymnasium wurden Fabian Brinkhofer (Sprecher) und Viola Hoffmann (stellvertretende Sprecherin) gewählt.

Bei ihrer Arbeit wird die SV von den SV

-Verbindungslehrern, Frau Preuß und Herrn Sievering, begleitet.

Schülerwoche Mathematik 2013 in Bonn

Mathematik auf Universitätsniveau - seit einigen Jahren bereits nehmen interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an den Schülerwochen Mathematik der Universität Bonn teil. Von der diesjährigen Veranstaltung berichtet Viktoria Lux, Schülerin der Jahrgansstufe Q2, und berichtet uns von positiven Eindrücken aber auch von Verbesserungsmöglichkeiten.

Wie auch schon in den letzten Jahren ermöglichte die Universität Bonn den Schülern und Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe in der Zeit vom 11. bis zum 14. September 2013 den Einblick in den Alltag an der Universität im Bereich der Mathematik.

Die Vorlesungen während der Schülerwoche sind vielseitig und sehr interessant, jedoch gehen die dort behandelten Themen weit über die in der Schule erlernten Grundlagen hinaus. In zwei Vorlesungen täglich werden Themen wie z.B. „Schätze der Zahlentheorie" oder „Die optimale Partnerwahl" (Wahrscheinlichkeit) behandelt. Nach jeder Vorlesung findet eine Nachbesprechung der Themen in Kleingruppen statt, welche durch Mathematik-Studenten der Universität Bonn angeleitet werden.

Das Mittagessen findet in der Mensa statt. Die Kosten übernimmt die Universität Bonn.

Insgesamt kann ich sagen, dass es schwer ist, den Vorlesungen zu folgen, da oft die Grundlagen fehlen und zu viele Themen in zu knapper Zeit behandelt werden. Die Woche ist aber gut dazu geeignet im Hinblick auf ein Studium einen Einblick in Bereiche der Mathematik zu bekommen, den man in der Schule so nicht kennen lernt, jedoch sollte man sich von der Flut an neuen Themen nicht einschüchtern lassen. Wer jedoch kein Interesse an einem möglichen zukünftigen Mathematikstudium hat, ist auf dieser Veranstaltung eher falsch.

Elternvertretung am Erftgymnasium

Neben der Wahl der Schülervertretung tagten auch die Eltern zu Schuljahresbeginn und wählten ihre neuen Sprecher. Als Schulpflegschaftsvorsitzende wählten die Eltern Frau Judith Schmitz und als stellvertretende Vorsitzende Frau Stefanie Parpart. „Wir freuen uns, die gute Zusammenarbeit zwischen Schülern, Lehrern und Eltern auch in Zukunft fortzusetzen", betonte Frau Schmitz auf der ersten Schulkonferenz des neuen Schuljahres. Über die Vorhaben und Aktivitäten der Schulpflegschaft können Sie sich jederzeit auf der Internetseite des Erftgymnasiums informieren.

Großer Besucherandrang beim Tag der offenen Tür

Wissen Sie, dass man aus Gummibärchen Klebstoff herstellen kann? Oder wie man seine Schrift für einen geheimen Brief einfach verschwinden lässt? Wie repariere ich einen Toaster? Wie erwischt eine Katze genau eine Maus? Und überhaupt, wie lerne ich Trompete spielen und löse mathematische Zauberquadrate und was heißt Schmetterling auf Spanisch?

Fragen über Fragen wurden am diesjährigen Tag der offenen Tür am Samstag, 23. November, von Schülern und Lehrern des Erftgymnasiums beantwortet. Und das nutzen die Grundschulkinder und ihre Eltern in vollen Zügen, um sich das Erftgymnasium als weiterführende Schule anzuschauen. Schulleiter Dr. Franz-Josef Hummelsheim und Christoph Freihals, Unterstufenkoordinator und Organisator des Tages der offenen Tür, waren begeistert über den großen Besucherandrang von Groß und Klein und begrüßten die Gäste herzlich. „Erkundet unsere Schule, schaut in jeden Winkel, was ihr entdeckt und fragt nach", forderte der Schulleiter die Grundschüler auf.

Nachdem die jungen Musizierenden der Basic Big Band I einen musikalischen Einstieg zeigten und die Tanzgruppe der Nachmittagsbetreuung eine mitreißende Show präsentierte, strömten die Kinder mit ihren Eltern durch die Schulanlage, schauten sich die Schüler- und Elternvertretung an, setzten sich in der Mensa zusammen, absolvierten die Ralley durchs Schulgebäude, machten Pause bei der Übermittagsbetreuung oder schlenderten durch die Fachräume und befragten Lehrer, Schüler und Eltern. Ob die offene Probe des Junior-Orchesters und der Big Band, die Experimente in den Physik- und Chemieräumen sowie die künstlerischen Möglichkeiten am Erftgymnasium - die Grundschüler sausten weit vor ihren Eltern durch die Gänge und Räume und nahmen an den vielen Aktionen der einzelnen Fachgruppen teil, ganz nach dem Motto, dass selbst ausprobieren immer noch am meisten Spaß macht und man sich dann auch vieles besser merkt.

Starkes Interesse zeigten die Besucher auch an der Sprachenabteilung unserer Schule, an der Präsentation der Austauschprogramme und besonders auch an unserem hochmodern ausgestatteten Selbstlernzentrum sowie an den Laptop-Klassen. Beim Mathematik-Rätsel saßen sogar die Eltern am Tisch und grübelten über den Aufgaben, während ihre Kinder schon auf dem Weg zum Märchenquiz waren, wo sie bei richtiger Lösung der Aufgaben eine Burgfräulein- bzw. eine Ritter-Urkunde bekamen. Wer sich in unserem großen Schulgebäude noch nicht ganz auskannte und mitunter verirrte, dem half die Tutorengruppe der 5.-Klässler, Schüler aus der Mittel- und Oberstufe, die den Neuankömmlingen den Schuleinstieg am Erftgymnasium erleichtern, und führten die kleinen und großen Besucher durch die Gebäudetrakte.

Engagiert zeigten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule zusammen mit dem Lehrerkollegium die vielfältigen Möglichkeiten und Besonderheiten an unserer Schule. Auch dank unseres Hausmeisters, Herrn Möres, lief der Tag der offenen Tür ohne Komplikationen.

Conrad Szczuka errang Bronzemedaille in Moskau

Der ehemalige „Chemie entdecken" Preisträger Conrad Szczuka vom Erftgymnasium Bergheim hatte sich kurz nach seinem sehr erfolgreich bestandenen Abitur einer weiteren großen Herausforderung gestellt: Er kämpfte als Mitglied der vierköpfigen deutschen Mannschaft bei der Internationalen Chemie-Olympiade 2013 in Russland um eine Medaille. Dort wurde sein enormer Einsatz mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet.

Die Internationale Chemie-Olympiade fand in diesem Jahr vom 15. bis 24. Juli 2013 in Moskau statt. 291 Schülerinnen und Schüler aus 77 Ländern waren dort angetreten, um sich bei Klausuren im Wettstreit mit praktischer Laborarbeit und mit kniffligen theoretischen Aufgaben zu messen. Daneben gab es auch ein abwechslungsreiches, interessantes Freizeitprogramm mit vielen Möglichkeiten, bei der internationalen Begegnung neue Freundschaften zu schließen. Conrad nahm unvergessliche Eindrücke mit nach Hause „Die Tage in Moskau waren unglaublich und ich bin froh, dabei gewesen zu sein."

Conrad begeisterte sich schon früh für die Chemie. Bereits in der 7. Klasse war er Doppelpreisträger bei „Chemie entdecken" und wurde auch in den Klassenstufen 8 und 10 Preisträger. Ab der 11. Klasse nahm er jährlich am Wettbewerb "Chemie-Olympiade" teil, wo er stets bis zur 4. Runde, die in Kiel stattfand, durchstartete. Somit war er in den letzten drei Jahren jeweils einer der 15 besten Wettbewerbsteilnehmer von Deutschland. Kurz vor seinem Abitur konnte er sich dann für die internationale Runde qualifizieren.

Auch beim "Haribo"-Wettbewerb (Dr. Hans-Riegel-Fachpreis) war er im Jahre 2012 erfolgreich. Seine Facharbeit zum Thema "Analyse von Aktivkohlewärmer - Elektrochemische Korrosion als Wärmespender" erzielte den ersten Preis an der Universität zu Köln und wurde mit 600 Euro belohnt.

Und wie geht es weiter mit der Chemie? Die Chemie-Wettbewerbe sind an die Schulzeit gebunden und die Teilnahmemöglichkeit daher nun vorbei. Aber Conrad interessiert und engagiert sich weiterhin sehr für die Chemie und startet zum Wintersemester mit einem Studium der Chemie an der Universität Aachen. Wir wünschen ihm hierzu viel Freude und viel Erfolg!

Beschlüsse der Schulkonferenz vom 09.12.2013

Alkoholverbot auf Schulfahrten
Die Schulkonferenz hat in einem einstimmigen Beschluss die derzeit geltende Ausnahmeregelung des strikten Alkoholverbots aufgehoben. Auf allen schulischen Fahrten gilt das im Schulgesetz vorgesehene absolute Alkoholverbot.

Schulfest
Das Schulfest 2014 wurde auf Samstag, den 13. September, festgelegt.

Allen Lehrern, Schülern und Eltern eine frohe Weihnachtszeit und alles Gute im Jahr 2014

 

Lasst uns Weihnachten in unseren Herzen ehren und gemeinsam versuchen, es durch das ganze Jahr hindurch zu bewahren und aufzuheben.

 

 

 

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