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Erft News 58 (Juli 2014)

Lob der Qualitätsanalyse NRW für das Erftgymnasium

Im Januar 2014 besuchte ein achtköpfiges Prüfungsteam der Qualitätsanalyse NRW, die alle Schulen des Landes auf den Prüfstand stellt, das Erftgymnasium. Neben Prüferinnen und Prüfern der Bezirksregierung Köln waren auch Experten der Bezirksregierungen Düsseldorf und Arnsberg und des Schulministeriums angereist, die sich von der Güte unseres Gymnasiums einen Eindruck verschafften. Nun liegt der Bericht vor, der dem Erftgymnasium eine gute Arbeit bestätigt. Hier die ersten Sätze der Zusammenfassung. Im Sinnen der an unserer Schule gepflegten Transparenz finden Sie den kompletten Abschlussbericht hier.

„Das Erftgymnasium schenkt in seinem Leitbild, insbesondere in den Absätzen 1, 2 und 3, der Förderung personaler Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler besondere Beachtung. In Anlehnung an diesen programmatischen Anspruch gelingt dies der Schule umfassend: Das Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler, ihre Verantwortungsbereitschaft und Konfliktfähigkeit werden insbesondere in außerunterrichtlichen Zusammenhängen gestärkt. Vielfältige Projektanlässe und Gestaltungsräume geben ihnen Gelegenheit, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erproben und zu erfahren.“

Tanz-Castings, Nutella-Taufe, Super Mario und ganz viel Musik

Blankenheim begeistert – bei der musische Fahrt in die Eifel werden nicht nur zahlreiche Musikdarbietungen einstudiert, die dann auf den beliebten Musik-Abenden und Solokonzerten präsentiert werden, die jungen Musiker haben auch jede Menge Spaß â€“ besonders wegen der einzigartigen Atmosphäre während der Musik-Fahrt. Von der diesjährigen Fahrt berichtet Frau Julia Wehner, Lehrerin am Erftgymnasium.

Wenn sich die Busse voller Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 19 Jahren sowie Lehrern (Blankheim-Profis und Neulinge) dem Finkenhof in Blankenheim nähern, weiß man zunächst nicht ganz genau, welche Stimmung überwiegt, Spannung, pure Freude und eben auch dieses Schelmische in den Gesichtern der Blankenheim-Erfahrenen gegenüber denen, die das ersten Mal mitfahren bei der traditionellen und mittlerweile 52. Musikfreizeit des Erftgymnasiums in Blankenheim. Und tatsächlich: Die Programmgestalter der Blankenheim-Woche, traditionell die aktuellen Abiturienten aus den Musikgruppen, diesmal Dinah Altwicker, Niklas Knaak, Hannah Leberger, Viktoria Lux, Philipp Hamer und Anna Zimprich, warteten mit einem wahrhaft zauberhaften Empfang auf. „Super Mario Party“, bekannt als das berühmte Computerspiel, lautete das Motto und so warteten nicht nur die Abiturienten im passenden Verkleidungen von Prinzessin, Drache und Bauarbeiter, sondern auch der ganze Finkenhof war in mühsamer aber umso begeisternderer Arbeit geschmückt mit Pilzen, Münzen, kleinen Bomben, Wolken – eben alles, was einem im der Super Mario Welt begegnet. Beeindruckt stürmten Groß und Klein die Zimmer und schon begannen die Proben. Selten habe ich so ein Engagement und so harmonische Abläufe gesehen – in musikalischer wie auch in atmosphärischer Hinsicht. Außergewöhnlich selbständig, mit viel Spaß, Humor aber auch Fleiß und Experimentierfreude musizierten die Jugendlichen aller Altersstufen, auch mit den mitfahrenden Lehrern gemeinsam. Und nicht nur das: Bei allen abendlichen Spie-len, Ralleys und Wettbewerben – mit großem Erfindungsreichtum und Kreativität von den Abiturienten gestaltet – konnten sich einige bei den Darbietungen vor Lachen nicht mehr auf den Stühlen halten. Erinnern möchte ich hier an den Geschmackswettbewerb, bei dem man Zahnpasta mit Mais und Schokolade erschmecken musste, das Tanz-Casting für einen fiktiven Video-Dreh, das Theaterspiel rund um bizarre Wortvorgaben und die Nutella-Kakao-Pulver-Taufe der Blankenheim-Neulinge am ersten Abend. Über letztere, tatsächlich ein ausgesprochen witziges Ereignis, schweigen wir allerdings würdenvoll, ganz nach dem Motto: Was ist Blankenheim geschieht, bleibt auch in Blankenheim.

Musikalisch zeigten sich die Gruppen ausgesprochen vielseitig. Und so ernteten die Musiker auch bei dem traditionellen Abschlusskonzert großen Beifall aus dem voll besetzten Konzertsaal des Finkenhofs. Das Üben hatte sich gelohnt. Die Big Band unter der Leitung von Dinah Altwicker und Niklas Knaak zeigte unter anderem Big Band Klassiker, aber auch mitreißende Versionen der Melodien „Die Biene Maja“ oder „Die Muppet-Show“. Die kleineren Mitglieder der Big Band I und II überzeugten mit Big Band Arrangements zu Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven, spielten aber auch bekannte Volksweisen und Lieder, das Publikum trällerte begeistert mit. Das Juniororchester, unter der Leitung von Viktoria Lux und Philipp Hamer, zeigte die stimmungsvolle „Morgenstimmung“ von Edward Grieg und ein lebhaftes Rondo von Wolfgang Amadeus Mozart. Der neue Musiklehrer des Erftgymnasiums, Herr Stephan Giepner, zeigte seinen Einstand mit dem Chor und präsentierte ein schwedisches Volkslied.

Leider war mit dem Konzert auch die Musische Woche so gut wie vorbei. In einer bewegenden Zeremonie wurden anschließend die Q2er und anderer Teilnehmer für ihr besonderes Engagement geehrt. Außerdem wurde im Feuerschein und mit Wunderkerzen die Blankenheimfahne traditionell an die nächsten Gestalter der Musischen Woche übergeben – diesmal an Christina Ullrich aus der Q1.

Abschließend möchte ich mich, auch im Namen der mitfahrenden Lehrer Wolfgang Bittner, Stephan Giepner, Monika Lingen und Stefan Stroh, für die bleibenden Eindrücke aus der Blankenheim-Woche bedanken. Soviel Musikalität, Engagement und Spaß zwischen Schülern aller Altersstufen wünsche ich allen, die weiterhin oder zum ersten Mal an den Musischen Wochen teilnehmen.

Congratulations on Cambridge Certificates

Am Erftgymnasium – besonders als Europaschule – freuen wir uns, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern jedes Jahr ermöglichen können, an englischen und französischen Sprachkursen teilzunehmen, die später mit international anerkannten Zeugnissen abgeschlossen werden können. Frau Hempel, Lehrerin für Englisch und Französisch, berichtet über die diesjährigen „Camebridge Certificates“ und die großen Erfolge unserer Schüler.

Auch im Schuljahr 2013/2014 hat sich wieder eine Reihe von Schülerinnen und Schülern des Erftgymnasiums einem Sprachtest der Universität Cambridge gestellt und damit ein international anerkanntes Sprachzertifikat erworben. Die schriftlichen Arbeiten, die sich im Format deutlich von Klassenarbeiten unterscheiden, fanden an zwei Samstagen im März statt. Zu den mündlichen Tests kamen die englischen Prüfer am 12.03. 2014 eigens in unsere Schule.

Den Preliminary English Test (Niveau B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) legten 28 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse ab, ein First Certificate in English (Niveau B 2 des GER) erlangten 4 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q 1 und ein Certificate in Advanced English (Niveau C 1 des GER) erreichten 5 Abiturientinnen und Abiturienten.

Seit den Sommerferien 2013 bereiteten Frau Bartsch, Frau Hempel und Frau Preuß die Kandidatinnen und Kandidaten in Arbeitsgemeinschaften auf die Prüfungen vor und bald werden alle im Besitz eines wichtigen Dokumentes für Bewerbungen oder für das Anlegen ein persönlichen Sprachenportfolios sein. Wir freuen uns besonders darüber, dass etliche unserer Schülerinnen und Schüler die Prüfung sogar mit Auszeichnung bestanden haben.

 

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Basketballer des Erftgymnasiums werde Vize-Kreismeister

Die Schüler des Erftgymnasiums feiern weiterhin Erfolge im Sport. Von den Basketball-Kreismeisterschaften 2013/2014 berichtet Herr Heimann, Sportlehrer am Erftgymnasium.

Auch in diesem Jahr nahmen wieder zwei Teams des Erftgymnasiums an den Basketball-Kreismeisterschaften teil.

In der Vorrunde der WKI Jungen musste unser ersatzgeschwächtes Team leider zwei Niederlagen in den Prestigeduellen gegen das Gutenberg-Gymnasium sowie den späteren Kreismeister vom Silberberg-Gymnasium Bedburg einstecken.In der Finalrunde der WKIII Jungen wurde unsere Mannschaft Vize-Kreismeister. Vor toller Kulisse am Albert-Schweitzer-Gymnasium Hürth reichte eine gute zweite Halbzeit gegen ein beeindruckend aufspielendes, fast ausschließlich aus Vereinsspielern bestehendes, Heimteam leider nicht zum Sieg (33:62). Im anschließenden Spiel um Platz zwei wurde das Ville-Gymnasium Erftstadt deutlich mit 57:27 besiegt.

Es spielten (von links nach rechts):

WKI: Maurice Krüger, Lars Steuer, Justus Esser, Daniel Bursian, Tom Wagner
WKIII: Florian Luhr, Tobias Wagner, Niklas Hamacher, Niklas Rösch, Annika Blum, Bastian Rösch, Jost Petermann

Erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb "ChemieOlympiade"

Wiederholt haben Schülerinnen und Schüler der Erftgymnasiums – diesmal Sarah Kremers und Jan Hostettler aus der Jahrgangsstufe Q1 und Schüler des Chemie-Leistungskurses von Frau Sauer – erfolgreich an einem renommierten Wettbewerb, der Internationalen Chemie-Olympiade 2014, teilgenommen. Als Anerkennung für diese Leistungen durften Sie einen Praktikumstag in der Forschungsanlage Jülich absolvieren. Sarah und Jan berichten über ihre Erlebnisse.

Exkursion in das Forschungszentrum Jülich

Im Rahmen der Internationalen Chemieolympiade 2014 durften wir mit weiteren 23 Teilnehmern der zweiten Runde in NRW einen Tag auf dem Gelände des Forschungszentrums in Jülich verbringen. Uns wurde die Möglichkeit geboten einen kurzen Einblick in moderne Forschungsgebiete, wie zum Beispiel erneuerbare Energien, zu erhaltenund einzigartige Forschungsanlagen zu besichtigen.

Wir wurden mit einem Bus am Bahnhof abgeholt und zum „JuLab“ gebracht, wo uns zunächst etwas über die verschiedenen Forschungsgebiete und Arbeitsmöglichkeiten in Jülich, insbesondere natürlich im Hinblick auf Ausbildungsplätze in naturwissenschaftlichen Bereichen, berichtet wurde. In zwei Gruppen unterteilt, fuhr die erste Gruppe zum Institut für Energie- und Klimaforschung, welches sich mit der Arbeit in der Photovoltaik auseinandersetzt. Die zweite Gruppe hat sich währenddessen mit der Nanoelektronik und deren technischem Fortschritt beschäftigt. Dafür durften wir das Hemholtz Nanoelectronic Facility (HNF) besichtigen, ein Institut, bestehend aus drei ineinander konstruierten Baukomplexen, welches einen Raum besitzt, in dem starke Schutzmaßnahmen die Arbeiten ungehindert von Staubpartikeln und äußeren Einflüssen, wie z.B. Erschütterungen, möglich machen. Dort wurde vor allem an der Möglichkeit geforscht, mehr Informationen auf geringeren Platz zu komprimieren, in diesem Fall auf den sogenannten Nanodiscs.

Wieder mit der anderen Gruppe vereint, folgte als nächster Tagespunkt ein Vortrag über die Brennstoffzellentechnologie. Hierbei ging es neben der chemischen Zusammensetzung verschiedener Brennstoffe und Bauteile auch um die Problematik effektiver Energieumwandlung. Oftmals ist der Energieaufwand zur Bereitstellung der Brennstoffe nämlich um einiges größer als die im Endeffekt beim Betrieb der Brennstoffzelle erhaltene elektrische Energie. Da bei der Brennstoffzelle jedoch nicht unzählig viele hintereinander geschaltete Prozesse notwendig sind, um elektrische Energie zu gewinnen, son-dern Zwischenschritte eingespart werden, ist die Menge an verlorener Energie, insbesondere in Form von Wärme, geringer. Im besten Fall liegt der Endwert bei zirka 60% der Ausgangsenergie. Durch Variation der Ausgangsstoffe versucht man jedoch dieses Verhältnis zu steigern, um die Brennstoffzelle noch rentabler zu machen.

Um sowohl unserem Teamer als auch uns eine kleine Pause einzuräumen, sah das Programm ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant des Forschungszentrums vor. Das schöne Wetter lud außerdem regelrecht ein, sich einen Sonnenplatz mit entsprechendem Blick auf die Grünanlagen zu suchen.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es weiter zu SAPHIR. Darun-ter konnte sich natürlich zunächst keiner was vorstellen – aber dahin-ter steckt das Prachtstück des FZ Jülich: In einer speziellen, schlauch-förmigen Kammer lassen sich besondere Atmosphärenbedinungen si-mulieren, sodass photochemische Reaktionen erforscht werden kön-nen.

Nebenan befand sich ein Pflanzenforschungszentrum. In mehreren Gewächshäusern werden z.B. das Wachstumsverhalten und die Ertragssteigerung von Pflanzen untersucht. Besonders interessant wurde es, als wir in die Abteilung der Algenzucht, als Biomasse- und somit als Energielieferant, kamen. Besonders interessant ist dabei die Umstellung des Stoffwechselprozesses der Grünalgen auf Kohlenstoffdioxid als „Futter". Um möglichst viel Biomasse zu erhalten, werden verschiedene Zuchtmethoden getestet und ausgewertet. Dabei dürfen die Forscher besonders stolz auf eine ihrer Forschungskammern sein: In einer Halle lassen sich tropische Bedingungen simulieren. Sowohl Temperatur, Wind als auch Niederschlag: Alles lässt sich so einstellen, wie die Forscher es brauchen.

Und damit waren wir auch am Ende unseres Forschungsausflugs angelangt. Es war ein hochinteressantes und tolles Erlebnis, das FZ Jülich in verschiedenen Bereichen zu erleben.

5.-Klässler zeigen große Erfolge beim Wettbewerb „Chemie entdecken“

Drei Schülerinnen des Erftgymnasiums gehören zu den Preisträgerinnen bei der diesjährigen "Chemie entdecken"-Feier in Köln. Von dem Wettbewerb und der Preisverleihung berichtet Frau Sauer, Chemie-Lehrerin am Erftgymnasium.

Rund 8.500 Schülerinnen und Schüler aus NRW im Alter von 10 bis 16 Jahren machten in diesem Schuljahr bei den beiden Runden des Experimentalwettbewerbs „Chemie entdecken“ mit. Der Wettbewerb, der von einem Arbeitskreis im Kölner Modell an der Universität zu Köln ausgerichtet wird, steht unter der Schirmherrschaft von Schulministerin Sylvia Löhrmann. Am Mittwoch, 02. Juli 2014, findet eine Jahresfeier im Department für Chemie der Universität zu Köln statt, bei der sie durch den Leiter der Schulabteilung, Ralph Fleischhauer, vertreten wird. Er nimmt auch die Ehrung der 352 besten Teilnehmer zusammen mit dem „Chemie entdecken“-Team vor. Die Feier findet um 15.30 Uhr im Kurt-Alder-Hörsaal statt. Es nehmen auch der Prorektor für Lehre und Studium der Universität zu Köln, Prof. Dr. Stefan Herzig, Vertreter der Bezirksregierungen, der Chemischen Industrie, einiger Verbände, der Schulen und der Medien teil. Dr. Elke Schumacher, Leiterin des „Chemie entdecken“-Teams, berichtet über die beiden Wettbewerbsrunden des Schuljahres und führt durch das Programm. Einer der Höhepunkte ist wieder ein Experimentalvortrag von Prof. Dr. Gerd Meyer, Institut für Anorganische Chemie: „Wunderbare Welt der Gase“. Die Feier findet in diesem Jahr zum 16. Mal statt. Insgesamt haben sich seit dem Start des Wettbewerbs 1999 bereits rund 111.000 Jugendliche aus NRW beteiligt.

Vom Erftgymnasium sind folgende Schülerinnen und Schüler dabei: Josephine Kraszewski, Anna Lotz und Linda Scholz (Alle Klasse 5d). Die Schülerinnen nahmen nur an der zweiten Wettbewerbsrunde des Schuljahres teil.

Bei der zweiten Runde mit dem Thema „Aus alt mach neu – flot(t) und farbig!“ ging es um Experimente und Fragen rund ums Altpapier-Recycling und ums Papierfärben. Ausgangsmaterial war normales Zeitungspapier, das mit häuslichen Mitteln in (fast) weißes Papier verwandelt werden sollte. Dass dies gelingt und wie es geht zeigten viele eingesandte Fotodokumentationen und Papierproben. Mit Hilfe von viel Wasser, ein wenig Soda und Seife, einem elektrisches Handrührgerät und großen Schüsseln lässt sich das in der Praxis angewandte Flotationsverfahren zum Entfernen der Druckfarben (sog. „Deinking“) auch in der Küche erfolgreich nachmachen. Der von der Farbe befreite Papierbrei sollte anschließend zum Schöpfen „neuen“ Papiers verwendet werden, wobei einige Proben vor dem Schöpfen noch eingefärbt wurden. Die Qualität des selbst geschöpften Papiers wurde auch getestet, z. B. wie es sich beim Beschreiben mit Tinte verhält. Zusatzfragen für ältere Schüler zu Dispersions- und wasserlöslichen Farben und deren Problematik beim Altpapier-recyceln rundeten das Thema ab. Viele begeisterte Zuschriften der Schüler und sehr schön gestaltete eingesandte Grußkarten haben dokumentiert, dass die Experimente zum Altpapierrecyceln den jüngeren und älteren Schülern gleichermaßen viel Spaß gemacht haben.

Näheres unter www.chemie-entdecken.schule.de oder www.chemie-entdecken-nrw.org

Europatag am Erftgymnasium

Als Europaschule ist es für das Erftgymnasium immer besonders wichtig, den Europagedanken zu betonen und bei besonderen Anlässen eben auch zu feiern. So auch am Europatag am 9. Mai 2014, den das Erftgymnasium mit vielen Präsentationen unterschiedlichster Art und aus zahlreichen Fachschaften beging. Von dem Tag berichtet Herr Heimann, Lehrer für Englisch und Sport sowie Mitglied der Europagruppe am Erftgymnasium.

Was ist ein Ceileigh? Und wie wird er getanzt? Wo liegen die Shetland-Inseln? Was passiert, wenn Schottland sich im September unabhängig erklären sollte? Hat jeder Schotte eine Whisky-Brennerei im Keller? Eine Antwort auf diese und weitere Fragen konnten unsere Schüler beim diesjährigen Europatag am 09. Mai erhalten, der - aufgrund unserer in Schottland geborenen Fremdsprachenassistentin Carrie Mathieson - unter dem Schwerpunktthema Schottland stand.

Der 09. Mai gilt als der Geburtstag der EU und wurde einst ausgewählt, da der französische Politiker Robert Schumann an diesem Tag im Jahre 1950 seine Vorschläge zu einem organisierten und friedvollen Europa präsentierte. In der Vergangenheit stand der Europatag am Erftgymnasium bereits unter den Motti Irland, Polen und Finnland/Skandinavien.

In einem Ausstellungsbereich wurden an Stellwänden Plakate zu verschiedenen Themen präsentiert: u. a. ein Briefprojekt zwischen Schülern der Klasse 5d und Schülern aus Lerwick/Shetland, Informationen zu kulturellen Besonderheiten Schottlands (Klasse 6), Jugendsprache in Deutschland und Schottland (Klasse 8), das britische Schulsystem oder aber „Schottland und Globalisierung“ (jeweils Q1). Aber auch Themen mit allgemeinem Europabezug wie die anstehende Europawahl sowie ein Briefwechsel einer Klasse 7 mit unserer französischen Partnerschule in Chauny wurden ausgestellt.

Zusätzlich gab es Schülervorträge, z.B. zum Thema Cäsar bei den Kelten, es wurden Geistergeschichten der Klasse 6 vorgelesen (“The Ghost of Carbisdale“) und Videos von Schülern der Q1 gezeigt, in denen sie sich u.a. mit der Bedeutung von erneuerbaren Energien/Windenergie in Schottland oder aber den Ergebnissen der Pisa Studie auseinandersetzten. Zur zwischenzeitlichen Auflockerung konnten Schüler gegen Lehrer in einem Schottland Quiz-Duell antreten oder aber sich daran versuchen, britische Akzente zu erraten.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch schottische Folk- und Rockklänge. Aber auch Live-Musik und Tanz wurden geboten: so sang die Klasse 6 von Herrn Giepner zusammen mit dem Publikum die Lieder “Auld Lang Syne“ und “My Bonny is Over the Ocean“ und interessierte SuS konnten sich von der Klasse 7 von Frau Heckers zeigen lassen, wie man Ceileigh tanzt. Wer danach noch Energie hatte, wurde in der Sporthalle von Herrn Senge in die raue Welt des Rugby eingeführt…

Dank gilt an dieser Stelle vor allem Frau Mathieson für die tolle Mithilfe bei der Erarbeitung der unterschiedlichen Themen im Unterricht, aber natürlich auch den Schülern für ihre kreativen und gelungenen Beiträge zum diesjährigen Europatag, die dazu beigetragen haben, den Besuchern „Land und Leute“ - auch abseits der gängigen Klischees – näher zu bringen.

Umgang mit Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft

Es gibt wenige Themen, die so persönlich sind, mit denen schwerer umgegangen werden kann und die doch von so großer individueller und gesellschaftlicher Relevanz sind. Corinna Faber, Schülerin der Jahrgangsstufe Q1, hat sich dem Thema im Rahmen eines von den Hospizen des Rhein-Erft-Kreises initiierten Projektes für Schulen gestellt und berichtet uns.

Ungefähr 100 fragende, gespannte Augen schauen mich an. Ich räuspere mich. Fange an.

So ungefähr fühlte ich mich, als ich meinen Text zum Thema „Leben und Tod“ auf der Abschlussfeier des Schulprojekts „Bewusst leben - menschenwürdig sterben“ vorlas. Doch was war das für ein Projekt?

Die Leiter der Hospizvereine im Rhein-Erft-Kreis waren der Meinung, dass der Tod in unserer Gesellschaft und auch an unseren Schulen viel zu sehr totgeschwiegen wird. Also wurden insgesamt 200 Schülerinnen und Schüler von 12 Schulen dazu ermutigt, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und ihre Gedanken zu teilen. Doch was ist ein Hospiz? Um diese Frage zu klären, besuchte Gerd Felder, der Leiter des Projekts alle Klassen. Bei einem Hospiz handelt es sich um entweder ambulante Anlaufstellen oder auch Häuser, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Menschen in ihren letzten Jahren ein gutes und angenehmes Leben zu bereiten. Hierbei geht es keinesfalls um Sterbehilfe.

Felder regte die Schüler an, sich mit dem Thema „Tod und Ster-ben“ zu beschäftigen. Um ihre Gedanken festzuhalten, wurden Texte geschrieben, Collagen gebastelt, Bilder gemalt oder Fotos gemacht.

Bei der Abschlussfeier wurden dann einige der Projekte und Ergebnisse vorgestellt und präsentiert. So konnten wir von der Singklasse des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Hürth ein Lied hören, von einem Mädchen eine Geschichte hören und von wie-der einer anderen Schülerin eine Collage bewundern.

In einer Gesprächsrunde auf der Bühne vertraten Frau Paeßens, stellvertretenden Schulleiterin des Erftgymnasiums, und Adriano Volpe, Schüler aus der Q1, unsere Schule und erklärten die Durchführung des Projekts bei uns.

Außerdem wurden aus der Q1 des Erftgymnasiums zwei Texte präsentiert. Dana Lucero trug den Text „Einer von vielen“, verfasst von Alina Baars vor, in dem es um Amokläufe ging. Und ich las meinen eigenen Text „Taub“ vor, der sich mit dem Thema Suizid befasste.

Insgesamt sahen wir viele interessante Ergebnisse und Präsentationen. Das ganze Projekt hat uns doch zum Nachdenken angeregt und wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Leitungswechsel beim Junior-Orchester

Abschied nehmen fällt schwer – traditionell nach den musischen Wochen in Blankenheim geben die Abiturienten, die am Erftgymnasium eine der beliebten Musikgruppen leiten, ihren Dirigentenstab ab. So mussten sich auch die bisherigen Leiter des Junior-Orchesters, Viktoria Lux und Philipp Hamer, von ihren musikalischen Schützlingen trennen, zeigten aber beim Schulkonzert im April noch einmal einen stimmungsvollen Auftritt mit einem Rondo von Wolfgang Amadeus Mozart und der „Morgestimmung“ von Edward Grieg. Die Leitung des Junior-Orchesters übernimmt nun Nele Köpke (Q1) und Christina Ullrich (Q1). Wir wünschen ihnen viel Spaß und Erfolg.

Schüler des Erftgymnasiums laden zur ihrer ersten Ausstellung ins Medio ein

Weiß! Zunächst ist alles nur weiß. Wie füllen wir dieses große Weiß, vor dem wir so großen Respekt haben?

Wie wagen wir uns auf die große leere Fläche, um unserer bunten Geschichten zu erzählen? Brauchen wir überhaupt Farbe? Auch im Schwarz sehen wir Farbe. Mit Bleistift, Buntstift, Filzerund Pinsel begeben wir uns auf die Suche nach Farbe.

Mit dieser künstlerischen Herausforderung begaben sich die Schülerinnen und Schüler des Erftgymnasiums auf die Spurensuche nach Farben und farblichen Gestaltungsmöglichkeiten – heraus kam unter der künstlerischen und organisatorischen Leitung von Frau Britta Wagner, Lehrerin für Kunst am Erftgymnasium, eine beeindruckende Ausstellung mit dem Titel „... auf der Suche nach Farbe“. Seit der erfolgreichen Ausstellungseröffnung am Dienstag, 3. Juni, sind die spannenden künstlerischen Arbeiten noch bis 24. Juni (montags bis Freitag 14 Uhr bis 18 Uhr) im Medio in Bergheim zu bewundern.

Großer Erfolg mit Latein

Stolz und glücklich präsentieren die sechs Prüflinge, die sich der Erweiterungsprüfung zum Abitur unterzogen hatten, ihr frisch erworbenes Latinumszeugnis. Es wurde ihnen überreicht vom Prüfungsvorsitzenden, Herrn OStR Sabel von der Bezirksregierung Köln. Lena Bürgel, Susanne Burgert, Laura Enkel, Andrea Glasmacher, Jean-Pierre Poc und Christoph Schwarz hatten sich über drei Jahre mit der römischen Literatur, Geschichte und Philosophie beschäftigt und dabei Texte insbesondere von Plinius, Seneca und Ovid übersetzt. Mit dem Latinum ist nun der verdiente Lohn eingefahren. Das Erftgymnasium gratuliert zu dieser tollen Leistung!

Brandneue CD der Big Band erschienen

Zur diesjährigen Feier des 30. Jubiläums der Big Band des Erftgymnasiums am 12. September 2014 haben sich die Musiker rund um Big Band-Leiter Dr. Franz-Josef Hummelsheim leidenschaft-lich in die Produktion ihrer neuen CD gestürzt. „Music`s our live“ heißt die Jubiläums-Scheibe und der Titel ist nicht einfach so daher gesagt. „Bereits der Titel beweist, dass Musik für uns weit mehr ist. Sie ist eine Passion, die wir mit diesem Album festhalten möchten.“, heißt es im von den jungen Musikern verfassten Booklet. Für die Produktion hat sich die Aula des Erftgymnasi-ums für zwei Tage in ein Tonstudio verwandelt, wo die CD professionell aufgenommen wurde. Nicht nur aktuelle Mitglieder der Big Band gaben an diesen Tagen musikalisch alles, was sie vorzuweisen haben, auch ehemalige Mitglieder unterstützten die Aufnahmen eifrig. Heraus kam ein vielseitiges Al-bum mit Stücken im satten Big Band Sound, melancholisch-besinnlichen Melodien, fetzigen Big Band Klassikern und auch von den Mitgliedern der Big Band eigens arrangierten Stücken. Reinhören lohnt sich! Die CD kann für 12 Euro im Sekretariat des Erftgymnasiums erworben werden.

Schulplaner

Die Klassen 5-8 werden auch im Schuljahr 2014/15 einen speziell für das Erftgymnasium gestalteten Schulplaner erhalten.

 

Eindrücke vom Solistenkonzert