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Erft-News 60 (Dezember 2015)

Wir trauern mit unseren französischen Freunden und gedenken der Opfer von Paris

Der Terroranschlag von Paris, der weit über 100 Todesopfer gefordert hat, hält uns noch immer in Atem. Es war ein Angriff auf unsere gemeinsamen Werte unseres freien Europas. Insofern sind wir alle getroffen und trauern in unerschütterlicher Solidarität mit der französischen Nation und unseren Freunden in den Partnerschulen in Chauny.

Kondolenzschreiben an unsere Partnerschulen in Chauny

Der neue stellvertretende Schulleiter Herr Beilharz stellt sich vor

Liebe Mitglieder der Schulgemeinde, liebe Leserinnen und Leser,

seit dem 19. Oktober 2015 bin ich in der Funktion des stellvertretenden Schulleiters neu am Erftgymnasium und möchte die Gelegenheit nutzen, mich Ihnen und Euch kurz vorzustellen.

Mein Name ist Joachim Beilharz, ich bin nunmehr 46 Jahre alt und verheirateter Vater eines mittlerweile studierenden Sohnes und dreier Töchter (24, 15, 5 und 3 Jahre alt).

Bislang war ich mit meinen Fächern Katholische Religionslehre und Deutsch seit 2003 am Städtischen Gymnasium in Eschweiler tätig, an derselben Schule absolvierte ich 1989 mein Abitur (in den Fächern Mathematik, Geschichte, Deutsch und Spanisch). Zwischenzeitlich begann ich meinen Schuldienst nach dem Referendariat am Ritzefeld-Gymnasium Stolberg, dann in Kaarst am dortigen Albert-Einstein-Gymnasium. Im Laufe der Jahre unterrichtete ich nicht nur in meinen eigentlichen Fächern, sondern auch Literatur, Latein und Geschichte. Letzteres studierte ich ebenfalls in Aachen. Zudem war ich viele Jahre als SV-Lehrer, Lehrerratsvorsitzender, Mediatorenausbilder und Vorsitzender der Fachkonferenz Katholische Religionslehre und zuvor auch Deutsch tätig. In den letzten 10 Jahren betreute ich als Beratungslehrer Oberstufenjahrgänge und war zudem stellvertretender und zwischenzeitlich auch kommissarischer Oberstufenkoordinator.

Mein Lebensmittelpunkt bleibt weiterhin Eschweiler, dort verbringe ich gerne Zeit mit den Kleinsten, zudem interessiere ich mich für Fußball, spiele Billard und koche und backe (und esse) gerne. Wichtig ist uns als praktizierenden Christen zudem das vielseitige Engagement in der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Eschweiler. Auf die Zeit am Erftgymnasium bin ich sehr neugierig: neue Kolleginnen und Kollegen, neue Schülerinnen und Schüler, damit auch neue Eltern, neue Abläufe und Gewohnheiten, zudem für mich persönlich neue Aufgaben und Herausforderungen – somit also eine Fülle von Chancen und Möglichkeiten, die ich gerne mit allen Mitgliedern der Schulgemeinde gemeinsam angehen und nutzen möchte.

Personalsituation

Lehrerwechsel und Stundenplanänderungen - Manche Klassen und Kurse haben in den letzten Wochen mehrfach Lehrerwechsel in Kauf nehmen müssen, was auch für die Schulleitung nicht wünschenswert ist, obwohl Kernlehrpläne und schulinterne Curricula eindeutige Vorgaben für eine möglichst kontinuierliche Bildungsarbeit darstellen. Allerdings bedeutet Unterricht immer auch eine persönliche Kommunikationssituation zwischen Menschen, die sich längerfristig aufbaut und festigt. Sie werden sich sicherlich fragen, ob der relativ häufige Personalwechsel verbunden mit entsprechenden Stundenplanänderungen notwendig ist.

Welche Gründe gibt es dafür? Seit 2014 gelten auf ein Jahr verkürzte Elternzeiten, wenn die Kolleginnen ihre Stelle an der Schule nicht verlieren wollen. Schon dadurch entsteht eine größere Fluktuation während des Schuljahres, weil die Rückkehr nicht an Halbjahre und Schuljahre gebunden sind, sondern an den Geburtstermin des Kindes. Zusätzlich müssen Krankheiten während der Schwangerschaft, damit in Zusammenhang stehende Beschäftigungsverbote, Mutterschutzzeiten, Langzeiterkrankungen und sonstige Fehlzeiten aufgefangen werden. Auch die erfreulichen Neueinstellungen von Lehrerinnen und Lehrern im laufenden Schuljahr (so etwa zum 16. November 2015) schaffen ein „Luxusproblem“, indem sie Stundenplanänderungen nach sich ziehen. Diese Schwierigkeiten finden sich aber keineswegs nur am Erftgymnasium, sondern stellen eine Herausforderung für viele Schulen dar.

Wie reagieren wir am Erftgymnasium auf unvorhersehbar ausfallende Lehrerinnen und Lehrer? Vermehrte Unterrichtsausfälle sind für uns kein Mittel der Wahl. Zunächst versuchen wir mit eigenen Fachkräften die defizitäre Situation zu bewältigen, bis wir eine längerfristige Lösung über angeforderten Vertretungsunterricht bieten können. Ehe eine Vertretungskraft allerdings eingestellt werden kann, vergeht eine geraume Zeit, weil zunächst die Beantragung der Stelle von der Schulaufsicht genehmigt werden muss. Dann erfolgt die Ausschreibung durch die Schule, die aber mindestens eine Woche online bleiben muss, bevor wir nach vorgeschriebenen Kriterien auswählen dürfen. Ist dies geschehen, können wir einen entsprechenden Antrag zur Einstellung einer bestimmten Lehrkraft stellen. Sodann fertigt die Bezirksregierung einen Vertrag. Erst wenn dieser die Schule erreicht hat und die Lehrkraft die Unterschrift geleistet hat, kann der Unterricht aufgenommen werden. So vergehen schon einige Wochen vom Ausfall bis zur Übernahme des Unterrichts durch die Vertretungskraft. Leider ist damit aber noch keine Sicherheit für das laufende Halbjahr gegeben, da fortlaufend neue Feststellen ausgeschrieben werden, auf die sich die auf Zeit beschäftigten angestellten Vertretungslehrer/innen bewerben. So werden laufende Verträge sofort aufgelöst, wenn eine Vertretungslehrkraft eine Festanstellung an einer anderen Schule annimmt. Solche Fälle gab und gibt es auch am Erftgymnasium, was die Suche nach Vertretungslehrern nach dem oben beschriebenen zeitaufwändigen Verfahren wieder in Gang setzt.

Der häufige Stundenplanwechsel bedeutet eine enorme logistische Herausforderung für die Schulverwaltung und insbesondere für diejenigen, die diesen gestalten und vollziehen müssen. Dennoch sehen wir keine für uns in Frage kommende Alternative. An der Anzahl der Stundenplanänderungen können Sie also das verantwortungsvolle Handeln einer Schule im Hinblick auf die Unterrichtsversorgung ablesen.

Abgänge und Zugänge - Zu Beginn des Schuljahres haben wir uns über zwei neue Kollegen in Festanstellung gefreut. Mit Frau Nascimento (Englisch/Deutsch) und Herrn von Frantzius (Mathematik/Chemie) haben wir notwendige Verstärkungen erhalten und ab 16.11.2015 ergänzen Frau Seidler (Englisch/Französisch) und Frau Hilsamer (Latein/Kath. Religion) das Kollegium. Froh sind wir auch über die inzwischen ausgesprochenen Festanstellungen von Frau Pracht und Frau Wagner, die schon seit längerer Zeit für die Schule erfolgreich tätig sind.

Als Vertretungslehrer konnten wir Frau Zakowski, Frau Marthiensen und Frau Raff (Deutsch/Englisch) und Herrn Dr. Schieffer neu gewinnen. Allerdings mussten wir uns inzwischen von Frau Zakowski (Festanstellung) und Frau Marthiensen (Berufswechsel) wieder verabschieden. Ebenso verließ uns Frau Droick (Festanstellung), die über einen längeren Zeitraum als Vertretungslehrerin für Latein und Geschichte am Erftgymnasium beschäftigt war.

Franz-Josef Hummelsheim

Sportfest 2015

Wie in jedem Jahr wurde auch das letzte Schuljahr durch unser allseits beliebtes Sportfest abgerundet. Petrus erwies sich als guter Sportsfreund und beglückte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Helferinnen und Helfer mit einem angenehmen Mix aus viel Sonne und nur wenigen dunklen Wolken und Regentröpfchen.

Bereits im Vorfeld beriet sich die Sportfachschaft über nötige Veränderungen und Anpassungen, um zum einen noch mehr unseren Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden und zum anderen mit den personellen Möglichkeiten einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können.

Die intensive Vorbereitung machte sich bezahlt. Alle Schülerinnen und Schüler erfreuten sich an einem breiten Sportangebot. Neben diversen Laufwettkämpfen traten die einzelnen Jahrgänge, angepasst an ihre Altersstufe, in Sportspielen wie Streetball, Hockey, Fußball, Volleyball und Völkerball gegeneinander an. Vor allem durch die große Mitarbeit der Kolleginnen und Kollegen, die die Sportarten und/oder die einzelnen Klassen betreuten, aber auch durch das fleißige Engagement und die hohe Motivation unserer Schülerinnen und Schüler wurde das Sportfest zu einem großen Erfolg. Die vielen Jubel- und Anfeuerungsschreie der Klassenteams machten diesen Erfolg auch hörbar. Für einen tollen Tag sorgten aber auch die Schülerinnen und Schüler der Q1, die mit viel Einsatz bei der Durchführung halfen und neben musikalischen Akzenten auch für das etwas andere leibliche Wohl sorgten und Speisen und Getränke zu schülerorientierten Preisen verkauften. Falls es dann doch einmal nicht so ‚rund‘ lief, wie man sich es wünschen würde, verarzteten die eifrigen Helferinnen und Helfer der Sanitäts-AG die kleinen und großen Wehwehchen der Kinder und Jugendlichen. In der Mittagspause konnten alle die Schülerinnen und Schüler im Fußballduell gegen das Lehrerteam anfeuern und wurden dort bestens unterhalten. Am Ende des Tages gingen alle Beteiligten glücklich und viele Kinder sowie Klassen/Kurse vor allem auch sehr erfolgreich nach Hause.

Wir danken allen für dieses gelungene Event. Durch die vielen tollen Wettkämpfe und dem dort demonstrierten sportlich, fairem Ehrgeiz und großartigen sozialen Miteinander, präsentierte sich unsere Schule ein weiteres Mal von ihrer ganz besonderen Seite. Auf weitere tolle Sportfeste an unserem Erftgymnasium – wir freuen uns darauf!

Ein besonderer Dank gilt allen, die sich im Vorfeld oder am Sportfesttag selbst engagiert haben und besonders auch unserem ehemaligen Kollegen Herrn Heidemann, der das Fest durch eine tolle Organisation vorentlastete.

Eure Sportfachschaft

Congratulations on Cambridge Certificates

Auch im Schuljahr 2014/2015 hat sich wieder eine Reihe von Schülerinnen und Schülern des Erftgymnasiums einem Sprachtest der Universität Cambridge gestellt und damit ein international anerkanntes Sprachzertifikat erworben. Die schriftlichen Arbeiten, die sich im Format deutlich von Klassenarbeiten unterscheiden, fanden an zwei Samstagen im März statt. Da das Erftgymnasium Prüfungsschule ist, kamen die englischen Prüfer am 06.03. 2015 zu den mündlichen Tests nach Bergheim.

Den Preliminary English Test (Niveau B 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens) legten 34 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse ab, ein First Certificate in English (Niveau B 2 des GER = mittleres Abiturniveau) erlangten 4 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q 1 und ein Certificate in Advanced English (Niveau C 1 des GER) erwarben 6 Abiturientinnen und Abiturienten. Das Certificate in Advanced English attestiert Sprachkompetenz auf akademischem Niveau und ist z.B. die Qualifikation, die Lehramtsstudenten erreichen müssen, um an der Grundschule Englisch unterrichten zu können.

Seit den Sommerferien 2014 bereiteten Frau Preuß, Frau Bartsch und Frau Hempel die Kandidatinnen und Kandidaten in Arbeitsgemeinschaften auf die Prüfungen vor und am Tag des Sponsorenlaufes wurden die Zertifikate überreicht. Wir freuen uns besonders darüber, dass etliche unserer Schülerinnen und Schüler die Prüfung sogar mit Auszeichnung bestanden haben und nun im Besitz bedeutsamer Dokumente für Bewerbungen oder für das Anlegen ein persönlichen Sprachenportfolios sind.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Vielfältige Tage zwischen zwei Kontinenten: Die Afrika-Europa-Woche

Auch in diesem Herbst haben wir wieder eine tolle Woche – dieses Mal zum Thema Europa und Afrika – verbracht. Im und neben dem Unterricht gab es sowohl praktische als auch theoretische Angebote zu herausfordernden Spannungsfeldern zwischen den beiden so unterschiedlichen und doch so ähnlichen Kontinenten.

So bereicherten uns viele qualifizierte Referenten mit Workshops zu Themen wie Fair Trade, Stereotypen oder unseren Partnerschulen im Benin.

Ganz konkret erleben konnte man afrikanische Kultur in den allseits beliebten Trommel- und Gospelworkshops oder im Gespräch mit Lukas Michalak, der von seinem freiwilligen sozialen Jahr bei den Steyler Missionaren in Ghana erzählte. Außerdem wurde das aktuelle afrikanisch-europäische Thema „Migration“ durch die Vorführung des prämierten Films „Die Piroge“, der die gefährliche und oft tödliche Flucht in einem Fischerboot aus dem Senegal zu den kanarischen Inseln in anschaulichen und bewegenden Bildern zeigt, aufgegriffen.

Dank der Unterstützung von „Stimmen Afrikas Köln“ gelang es, eine Lesung des aus dem Französischbuch bekannten Comicromans „Aya“ zu organisieren und dessen international bekannte Autorin Marguerite Abouet einzuladen, die anschließend Fragen der Schüler/innen beantwortete.

Die Integration der Projekte in den normalen Stundenplan gelang wieder und auch die Öffnung der Schule nach außen durch Veranstaltungen, wie das afrikanische Abendlob am Dienstagabend in der Georgskapelle, den afrikanischen Schulgottesdienst mit Kinduku und erstmalig durch das Konzert der Gruppe African Roots im Medio in Zusammenarbeit mit BM.CULTURA. Am Freitagabend wurde zu Klängen der African Roots ausgelassen getanzt.

Das Fest der Begegnung und der Sponsorenlauf

Abgeschlossen wurde die Afrika-Europa-Woche mit dem Fest der Begegnung. Während die SchülerInnen aller Klassenstufen für die Sponsorengelder ordentlich Runden machten, konnten Gäste, Eltern und SchülerInnen neben dem gemütlichen Beisammensein bei Essen und Trinken auch selbst afrikanisches Flair erleben, die Ergebnisse der Woche bewundern, selbst trommeln, Gospel singen oder T-Shirts zum Thema bedrucken.

Nicht nur durch diese bunten Angebote, sondern vor allem durch den Anteil jedes Einzelnen, der an diesem Tag kurz oder weit, schnell oder langsam gelaufen ist, konnte dieser Tag zu einem gelungenen Abschluss dieser besonderen Woche werden. Für unser Projekt „Schulbauten im Benin“ konnten dieses Jahr fast 16.000 Euro eingenommen werden. An alle fleißigen Läufer/innen, Helfer und Sponsoren dafür einen herzlichen Dank!

Schule der Zukunft

Ein Preis für eine besondere Woche und ein nachhaltiges Projekt – Die Auszeichungsfeier zur Schule der Zukunft am 05.11.2015 in Hürth

Im Rahmen der landesweiten Kam-pagne „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wurde das besondere Konzept und die Vielfältigkeit unserer Projektwoche sowie unser Projekt „Schulbauten im Benin“ - in diesem Jahr – wie auch schon im Kampagnenzeitraum 2004-2008 – erneut prämiert, sodass das Erftgymnasium wieder die Auszeichnung als Schule der Zukunft erhalten hat.

Tanja Hannappel & Christoph Freihals

Europa erleben

Europa erleben. Dieses Motto gaben sich 29 Lehrer/innen von verschiedenen Europaschulen aller Schulformen in NRW und fuhren gemeinsam vom 15. -17. September 2015 zu eine Fortbildung nach Brüssel. Gesponsert durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung und durchgeführt von der Karl-Arnold-Stiftung reiste für das Erftgymnasium Sebastian Emig drei Tage in die belgische und „europäische“ Hauptstadt.

Der erste Programmpunkt führte die Teilnehmer/innen zum Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, eine Institution der EU, die vielen Personen nicht bekannt war. Diese Tatsache verwunderte jedoch, da gerade dieser Ausschuss die Interessen der europäischen Zivilgesellschaft vertreten soll. So hatten die Fortbildungsteilnehmer/innen direkt einen Anknüpfungspunkt zur Diskussion, zu welcher ein Mitarbeiter des Ausschusses anwesend war. Anschließend wurde Brüssel noch durch eine Stadtführung erkundet.

Am zweiten Tag setzten sich die Lehrer/innen mit unterschiedlichsten Themen auseinander. Zum einen gab es einen intensiven Austausch, wie man die Europathematik noch besser und intensiver an Schulen verankern kann. Hierzu wurde innerhalb der Gruppe diskutiert und auch eine Mitarbeiterin der europäischen Kommission konnte Input zur länderübergreifenden Berufsausbildung geben. Weiterhin informierte ein Mitarbeiter der europäischen Kommission über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, das zur ausgiebigen Diskussion anregte.

Der letzte Tag stand im Zeichen der weiteren „großen“ Institutionen der EU. In der einzigen Institution, die direkt von den Bürger/innen der EU gewählt wird, dem Parlament, sollte die Fortbildungsgruppe Glück haben. Nach dem Gespräch mit dem Abgeordneten Herbert Reul konnte eine Debatte und Abstimmung des Parlaments zu Flüchtlingshilfen von der Besuchertribüne aus beobachtet werden. Faszinierend ist dabei auch, dass es sich um ein multilinguales Parlament handelt, in dem alle Beiträge der Abgeordneten in die 24 europäischen Amtssprachen übersetzt werden und so jeder in seiner Muttersprache folgen kann.

Zu guter Letzt wurde noch der Rat der europäischen Union besucht. Die zentrale Thematik war dabei die europäische Wirtschaftskrise und die Zukunft Europas. Es wurde klar, dass die positiven Errungenschaften der EU nicht selbstverständlich sind und negative Aspekte und Probleme gelöst werden müssen. Gerade auch wir als Europaschule spielen dabei eine kleine aber nicht unbedeutende Rolle.

Insgesamt war die Fortbildung sehr bereichernd. Neben dem Lernen vor Ort und den direkten Einblicken in die Institutionen der EU, war auch der Austausch mit anderen Europaschulen sinnvoll und hat zu neuen Ideen angeregt. Die Teilnehmer/innen können also durchaus davon sprechen Europa erlebt zu haben.

Sebastian Emig

Talente rocken die Aula des Erftgymnasiums

Am 30.10.2015 veranstaltete die Q2 den jährlichen Talentabend.

Der Abend stand unter dem Motto Halloween. Mit knapp 19 Talenten und einer ausverkauften Aula war für gute Stimmung gesorgt.

Am meisten überzeugen konnte das Tanzduo Lara und Hannah aus der 5. Klasse. Sie vertraten die Tanzschule Fun&Dance.

Auch die anderen Talente, wie die Lehrer-Schüler-Band Johnny Flash, brachten die Aula zum Beben. Sogar ehemalige Schüler, wie Jan Andreas, unterstützten die Q2 mit ihrem großen Talent. Der Talentabend trägt zur großen Unterstützung des Abiballs bei.

Zuletzt ein Dank an Frau Krey, Herrn Bensch, Herrn Giepner, Herrn Röntgen und den Hausmeister für die kräftige Unterstützung. Die Q2 bedankt sich recht herzlich für den schönen Abend.

Anne Wellens und Janine Tessenow

Begegnungen mit Polen - "Freundschaft durch Begegnung"

Im Oktober waren 20 Schülerinnen und Schüler aus der EF und Q1 für acht Tage in Polen in der Kleinstadt Kozy zu Gast an unserer Partnerschule, dem Lyzeum. Kozy liegt im Süden Schlesiens in der Nähe von Krakau.

Gleich am ersten Tag unseres Aufenthalts durften wir die unglaubliche Gastfreundschaft der Polen zu spüren bekommen, als wir in unseren polnischen Gastfamilien offenherzig willkommen geheißen wurden. Wir merkten schnell, dass es für eine mehr oder minder gelungene Kommunikation nicht mehr bedarf als ein paar Worte Polnisch, Hände und Füße und (ganz wichtig!) den Google-Übersetzer. Natürlich durfte auch der Einblick in die kulinarische Seite des Landes nicht fehlen. So probierten wir während der Woche viele polnische Spezialitäten wie Duszonki oder Piroggen.

Am ersten Tag unternahmen wir eine Stadtrallye in die nahegelegene Kreisstadt Bielsko Biała. Darauf folgte ein gemeinsamer Ausflug ins malerische Krakau, das zu Recht von Vielen als Polens schönste Stadt bezeichnet wird. In einem Vorort Krakaus besichtigten wir auch die Fabrik Oskar Schindlers.

Der Ausflug ins Konzentrationslager Auschwitz am Samstag sorgte schon im Voraus für gemischte Gefühle. Letzten Endes war es für jeden aus der Gruppe interessant, andererseits aber auch sehr bewegend. Wir legten im Gedenken an die unschuldigen Opfer an der Rampe von Auschwitz Blumen nieder. Die Bedrückung verflog im Nachhinein beim gemeinsamen Kaffeetrinken in der Begegnungsstätte der Aktion Sühnezeichen.

Nach einem entspannt verbrachten Sonntag in den Gastfamilien fuhren wir nach Bochnia ins Salzbergwerk, das mittlerweile UNESCO Weltkulturerbe ist.

Und schon - viel zu schnell - war der letzte Tag gekommen, welchen wir mit der ganzen Schule unter dem Motto „Die 70er Jahre“ in lustigen Kostümen und mit Wettspielen feierten. Abends kochten wir gemeinsam über dem Lagerfeuer „Praszonki“, einen polnischen Eintopf.

Ob man wollte oder nicht, schließlich war der Tag des Abschieds gekommen und wir mussten uns alle von unseren Gastfamilien trennen. Doch Abschiedstränen sollten schon bald den vielen schönen Erinnerungen und Erfahrungen mit unseren Austauschpartnern weichen, die wir gesammelt hatten.

Auch wenn alle der Auffassung waren, die Woche sei viel zu kurz gewesen, hatten die paar Tage doch ausgereicht, um einen tiefen Einblick in die polnische Kultur und Lebensweise zu bekommen und zu verstehen: egal, woher man kommt, egal, wie unterschiedlich man ist, letztendlich sind wir alle nur Menschen, die in Frieden und Harmonie zusammenleben möchten!

Isabell Fenten, Q1

139. Konzertabend im Erftgymnasium: Schulische Musikgruppen präsentieren sich in Bestform

Die Aula des Erftgymnasiums war bis auf den letzten Platz besetzt, als am Freitagabend das Orchester die Bühne betrat, um den 139. Musikabend der Schule zu eröffnen. Nachdem Schulleiter Dr. Franz-Josef Hummelsheim das Publikum und die Ehrengäste – unter ihnen auch Bürgermeisterin Maria Pfordt – begrüßt hatte, begann der Konzertabend ganz klassisch, aber mit ebenso viel frischem Elan interpretierten die jungen Instrumentalisten Wolfgang Amadeus Mozarts "Eine kleine Nachtmusik". Das nächste Stück, die Titelmusik zu Game of Thrones, hatten die Schüler eigens für diesen Anlass selbst arrangiert und präsentierten es auf beachtlich hohem Niveau.

Dann machten aber zunächst die jüngsten Musiker der Schule auf sich aufmerksam. Mit dem Lied „Teppich“ und hoher Musikalität entführte der Chor der Stufen 5 und 6 das Publikum in die Traumwelt der fliegenden Teppiche, bevor die Flötengruppe unter anderem mit dem französischen Weihnachtslied „Die Engel“ überzeugte. Das Publikum bedankte sich mit reichhaltigem Applaus. „Sing, sing, sing“ hieß es dann beim „großen“ Chor und der Titel dieses Liedes von Jazz-Legende Louis Prima war gleichermaßen Programm. In sicherer Mehrstimmigkeit füllten die Sänger/innen die Aula mit ihrem vollen Chorklang und natürlich dem nötigen Swing, der die Zuhörer sofort mitriss. Mit „Something told the wild geese“ und „Leaving on a jet plane“ folgten zwei weitere Chorstücke, die nicht weniger überzeugten und das Publikum mit einer gelungenen a cappella-Einlage in die Pause entließen.

In der zweiten Konzerthälfte kamen die Big Bands der Schule zum Zuge. In der Basic Big Band III spielen Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen. Sie erlernen hier ein Instrument, um später in der „richtigen“ Big Band spielen zu können. Unter der Leitung von Philip Palubicki, Adrian Krieger und Johannes Heuer proben sie auch bereits das Zusammenspiel als Band und setzten das Anfangsprogramm des Abends mit gekonnten Darbietungen von Traditionals wie „Scarborough Fair“ und „When the Saints go marching in“ fort. Beim Auftritt der Big Band übernahm dann wieder der Schulleiter das Dirigat und die Moderation. Die beiden an dengestellten Stücke von Michael Jackson seien, so Hummelsheim, Klassiker der Popmusik und hochaktuell zugleich. So setze sich der „Earth-Song“ kritisch mit ökologischen und gesellschaftlichen Fragenauseinander, während „Heal the world“ die entsprechende Antwort gebe und den Zuhörer entsprechendem Handeln auffordere: „Heile die Welt, mache sie zu einem besseren Ort – für dich und für mich und die ganze Menschheit“.

Unter den weiteren Darbietungen des Ensembles ist wohl vor allem der „Wild Cat Blues“ mit einem beeindruckenden Klarinettensolo von Adrian Krieger hervorzuheben. In atemberaubendem Tempo und stets souverän begleitet von der Big Band meisterte der Solist die virtuose Partie. Wie auch die begeisterten Reaktionen des Publikums bestätigten, war dies zweifellos eines der Highlights des Abends.

Den nächsten Musikabend des Erftgymnasiums gibt es im Februar im Anschluss an eine intensive Probenwoche in Blankenheim. Man darf sich schon jetzt auf das freuen, was die jungen Musikerinnen und Musiker dann auf die Bühne bringen werden.

„Sichtbarmachen unserer Kinder“

Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion des Erftgymnasiums Bergheim, der dortigen Schulpflegschaft und der Polizeiwache Nord / Bergheim mit dem Ziel, dem Unfallgeschehen in der dunklen Jahreszeit präventiv entgegen zu wirken, wurden am heutigen Montagmorgen insgesamt 110 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 mit Reflektorenbändern mit der Aufschrift „Europaschule Erftgymnasium“ ausgestattet.

Zusammen mit dem Schulleiter des Erftgymnasiums, Herrn Dr. Franz-Josef Hummelsheim, besuchten die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Frau Stefanie Parpart, sowie der zuständige Bezirksdienstbeamte der Polizeiwache Nord, Polizeihauptkommissar Wolfgang Stübner, die vier fünften Klassen.

Ziel der Maßnahme war es, die Erkennbarkeit der Schülerinnen und Schüler als Fahrradfahrer und Fußgänger bei Dunkelheit, Dämmerung und schlechten Witterungsverhältnissen zu verbessern und dadurch zugleich Gefahrenpotenziale bei der Teilnahme im Straßenverkehr zu minimieren. Vom Tragen und Anlegen der Reflektorenbänder an Hand, Arm oder Bein soll eine „Signalwirkung“ auf die übrigen Verkehrsteilnehmer erzeugt werden.

Im regen Gesprächsaustausch in den Klassen wurden Zweck und Sinnhaftigkeit der Maßnahme erläutert. Die Schülerinnen und Schüler nahmen den damit in Verbindung stehenden Präventionsgedanken auf und äußerten spontan „…. das Band nicht nur auf dem Schulweg, sondern bei Dunkelheit auch in der Freizeit oder beispielsweise auf dem Weg zum Training tragen zu wollen….“

Schulleiter, Pflegschaft und Polizei sind sicher, dass „….im Zuge der Maßnahme mit relativ geringem Aufwand Großes erreicht werden kann, wenn es darum geht, die Anzahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von (Schul-)Kindern enorm zu senken….“.

Wolfgang Stübner

Sammelaktion Verbandskästen

Die Sanitäts-AG sammelt abgelaufene Verbandkästen zu Übungszwecken. Wir bitten Sie daher, Ihre Verbandkästen im Auto zu kontrollieren und falls diese abgelaufen sein sollten, diese der Sanitäts-AG zu spenden. Wir bedanken uns schon einmal im Voraus für Ihre Mühe und Spende.

Sanitäts-AG des Erftgymnasiums