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Archiv alter Beiräge

Erftgymnasiasten erfolgreich bei DELF

Schon im vergangenen Schuljahr haben sich SchülerInnen der Jahrgangsstufen 8 bis Q1 neben dem Unterricht in AGs (Niveau A2 und B1) auf die Sprachzertifikatsprüfung DELF vorbereitet und im Mai 2018 dann die Prüfung in Köln abgelegt. Auch wenn die sehr positiven Ergebnisse schon länger feststanden, so konnten Frau Heuckmann und Herr Bovians, die in den AGs auf die Prüfungen vorbereitet hatten, den SchülerInnen erst vor kurzem ihre Urkunde überreichen. (T. Bovians)

Das Foto zeigt die Übergabe im PZ. Die Fachschaft Französisch gratuliert Fabiana Tute, Jana Jakobs, Phillip Lang, Karl Dues, Fritz Dues, Isabelle Dietrich, Emilia Sobetzko, Hannah Stübner sowie Xenia Görzen, Enya Stadler und Timo Löffler (alle drei nicht auf dem Bild) zu ihrem tollen Erfolg!

52. Austausch mit Frankreich – SchülerInnen des Erftgymnasiums in Chauny

Am 20. März 2019 brachen die TeilnehmerInnen des 52. Schüleraustauschs nach Chauny auf, um dort 8 Tage mit ihren PartnerInnen zu verbringen, die sie im November 2018 schon in Bergheim kennengelernt hatten. Nach 5 Stunden Fahrt kamen unsere SchülerInnen am Collège Victor Hugo an, wo sie bereits erwartet wurden. Der Nachmittag stand den Familien zur freien Verfügung, da der Mittwochnachmittag der einzige freie Nachmittag in der Schulwoche in Frankreich ist. So gab es die Gelegenheit, sich erstmal in der neuen Umgebung einzufinden.

Ab Donnerstag, dem 21. März startete dann das abwechslungsreiche Programm, das die französischen Deutschlehrerinnen Madame Vassart und Madame Bray vorbereitet hatten. Eine Schatzsuche in der Stadt Chauny, ein Führung durch das Rathaus zum Thema „Art Deco“, ein Empfang beim Bürgermeister, Schulführungen, eine Filmvorführung und natürlich auch der Besuch von Unterricht waren nur einige der vielen Aktivitäten in der 12.000-Einwohner Stadt der Region Hauts de France. Viel Vergnügen hatten die SchülerInnen bei den von Madame Bray organisierten „Jeux picards" und "Bretons“. Dies sind traditionelle nordfranzösische Spiele, in denen es um Geschick und wie bei jedem Spiel auch um Glück geht.

Highlights waren selbstverständlich die Ausflüge, die die SchülerInnen in diesem Jahr nach Reims und wie immer nach Paris führten. Eine Schülerin resümierte hierzu: „Ich hätte nie gedacht, dass man an einem Tag so viel von Paris sehen kann.“

Nach acht ereignisreichen Tagen stand die Rückkehr nach Bergheim an. Doch bevor es in den Bus ging, gab es noch ein gemeinsames Frühstück und die Präsentationen der Projektarbeit zu den Themen Musikgeschmack von jungen Franzosen und Französinnen, Clichés und Nutzung von sozialen Medien. Beim Abschied flossen auch einige Tränen. In diesem Fall ein gutes Zeichen, zeigte dies doch, dass man den Austauschpartner oder die Austauschpartnerin nach nur zwei Wochen Austausch ins Herz geschlossen hatte. So bilanzierten alle TeilnehmerInnen des Austauschs denn auch, dass sie sich in ihren Gastfamilien sehr wohl gefühlt und eine tolle Woche in Frankreich verbracht hatten.

T. Bovians

 

Probier’s mal mit Musik

Beim Instrumentenkarussell entdeckten unsere Fünftklässler die verschiedenen Musikinstrumente der Basic Big Band

Klarinette? Klar, kenn’ ich. Trompete? Ja sicher! Und hast du auch schon mal eines dieser Instrumente gespielt? Diese Frage können rund 50 Schülerinnen und Schüler unserer fünften Klassen nun mit „ja“ beantworten. Sie alle kamen am Donnerstag den 13.06.2019 in die Aula, um am Instrumentenkarussell teilzunehmen und verschiedene Musikinstrumente auszuprobieren. Trompete, Posaune, Klarinette, Saxofon und Querflöte wurden an fünf Stationen von Mitgliedern unseres Schulensembles präsentiert und erklärt. Dann kamen die Fünftklässler an die Reihe und ließen bei ihren ersten Musizierversuchen bereits großes Talent erkennen. Nicht wenige meisterten sogar auf allen Instrumenten erste Töne und fanden im Instrumentenkarussell ihr Lieblingsinstrument. Dieses können sie nun auch langfristig erlernen, wenn nach den Sommerferien unsere nächste Basic Big Band startet. In Kooperation mit der Musikschule „La Musica“ bietet das Erftgymnasium seinen Schülerinnen und Schülern hier die Möglichkeit Instrumentalunterricht zu erhalten, ein Leihinstrument zu nutzen und gemeinsam mit Gleichaltrigen in einer Band zu spielen.

(Stephan Giepner)

Insektenwiese am Erftgymnasium

Weltweit sterben immer mehr Insekten. Ein Forscherteam aus Krefeld hat herausgefunden, dass zwischen 1989 und 2013 75% der Insekten verschwunden sind. Auf der ganzen Welt sind 33% der Insektenarten in den letzten Jahren ausgestorben. Gründe dafür sind der flächendeckende Einsatz von Insektengiften und der Anbau von riesigen Monokulturen. Die Folgen für unser Ökosystem sind dramatisch: so können z.B. immer weniger Pflanzen bestäubt werden.

Gegen dieses Insektensterben wollte die Klasse 5c etwas unternehmen und hat im Rahmen des Biologieunterrichts bei Herr Braunschädel eine Insektenwiese auf dem Rondell zwischen Mensa und dem großen Schulhof gepflanzt. Dort sollen bestäubende Insekten wie z.B. Honigbienen durch die Vielfalt an einheimischen Blütenpflanzen geeignete Nahrungsquellen vorfinden.

Wir freuen uns schon auf eine bunt blühende Wiese mit summenden Insekten und bitten alle SchülerInnen, nicht über die frisch ausgestreute Erde zu laufen.

Fußgängerzone durch Kunst des Erftgymnasiums aufgewertet

Die Idee kam aus der Bergheimer Bürgerschaft. Warum leerstehende Geschäfte nicht mit Kunstobjekten aufwerten? Seit dem 04.06.2019 ist diese Idee nun umgesetzt. Das ehemals verwaiste Ladenlokal in der Hauptstraße 72 ist nun bestückt mit Kunstwerken von Schülerinnen und Schülern aus dem Archiv des Erftgymnasiums. Unter dem Motto „It’s Partytime“ wählte die Kunstlehrerin Frau Britta Wagner aus der Stilrichtung „Popart“ verschiedene Arbeiten aus und zeigte sich begeistert: Dies ist eine tolle Möglichkeit die Fußgängerzone attraktiver zu machen und die tollen Schülerarbeiten zu würdigen. Vielleicht können wir in Zukunft noch weitere leerstehende Ladenlokale verschönern“. Weitere Fotos finden Sie hier.

Erfolgreiche Latinumsprüfung am Erftgymnasium

Erleichtert, stolz und glücklich zeigten sich die drei Prüflinge, die sich der „Erweiterungsprüfung im zeitlichen Zusammenhang mit dem Abitur“ (= Latinum nach zweieinhalb Jahren durch eine zusätzliche Sprachprüfung) unterzogen hatten, nach der erfolgreich bestandenen mündlichen Prüfung. Der Prüfungsvorsitzende, Herr OStR Riedel von der Bezirksregierung Köln, gratulierte Sheila Rüschstroer, Emilia Sobetzko und Nahari Ibrahim sehr herzlich. Sie hatten in der Oberstufe Latein als neu einsetzende Fremdsprache gewählt und sich intensiv mit der römischen Literatur, Geschichte und Philosophie beschäftigt und dabei Texte insbesondere von Plinius, Seneca und Ovid übersetzt. Mit dem Latinum ist nun der verdiente Lohn eingefahren. Das Erftgymnasium gratuliert zu dieser tollen Leistung! Das Zeugnis wird den Prüflingen auf der Abiturfeier verliehen.

Religionskurs sammelt 80 Handys für den guten Zweck

Im Rahmen des Themas „Schöpfung bewahren“ hat sich der katholische Religionskurs der Klassen 8c und 8d bei Frau Hilsamer mit den Auswirkungen der modernen Handyproduktion auseinandergesetzt. Als Abschluss des Themas stellte der Kurs eine Sammelbox des Projekts „Mission Schutzengel“ von Missio auf und machte mit selbstgestalteten Flyern, Plakaten und Vorträgen Werbung für die Aktion. In der Sammelbox konnten alte und kaputte Handys und Smartphones zum Recycling abgegeben werden. So verstauben die Handys nicht einfach nutzlos in der Schublade. Für jedes noch brauchbare Handy geht zudem ein kleiner Betrag an ein Hilfsprojekt von Missio, das im Zusammenhang mit dem Abbau von Rohstoffen, die für die Smartphoneproduktion benötigt werden, steht. Dadurch sollen faire Abbaubedingungen gefördert werden.

Nachdem die Box nun einige Monate vor dem Sekretariat stand, ergab unsere Zählung am Ende der Sammlung 80 Handys, die abgegeben wurden. Diese wurden von Frau Hilsamer Missio in Aachen übergeben. Der Religionskurs bedankt sich bei allen, die eines oder sogar mehrere Handys eingeworfen haben.

 

Europatag/Europawoche 2019 am Erftgymnasium Bergheim

Vom 06. bis 10. Mai wurde am Erftgymnasium die Europawoche 2019 gefeiert. Aufgrund des 20-jährigen Jubiläums des Benin-/Afrikaprojektes, bei dem das Erftgymnasium den von Frau Astrid Toda koordinierten Bau von Schulen in der westafrikanischen Republik unterstützt, lautete daher der Schwerpunkt der diesjährigen Europawoche „Europa und Afrika“. Dabei wurden das Verhältnis und die Bedeutsamkeit einer guten Partnerschaft der beiden Kontinente im Unterricht sowie in verschiedenen Veranstaltungen in den Mittelpunkt gerückt.

So diskutierten die eingeladenen Referenten von der Organisation Bildung trifft Entwicklung, Frau Susanne Souaré-Michel und Moses Sikaala, mit Schüler/innen der Oberstufe die Themen „Kolonialgeschichte in Afrika: Wie beeinflusst diese bis heute die Beziehungen zwischen Afrika und Europa“ bzw. „Leben in Sambia/Afrika vs. Leben in Deutschland/Europa“.

Ein Schwerpunkt des Europatages am 09. Mai war es, möglichst viele Schüler/innen für das Benin-Projekt zu sensibilisieren und zu begeistern. Daher berichteten die beiden am Erftgymnasium unterrichtenden Lehrer Frau Hannappel und Herr Freihals von der ersten bis zur vierten Stunde allen Schüler/innen der Sekundarstufe I von ihrer beeindruckenden Reise in den Benin im Februar 2019. Vor Ort konnten sie u.a. die Grundschule in Gbedaconou, die im Jahre 2002 im Rahmen des Benin-Projektes aus der Ferne eröffnet wurde und das Logo des Ertfgymnasiums trägt, sowie die neue Partnerschule in Gbetagbo besuchen. Die beiden zeigten sich besonders begeistert von dem Treffen mit der Deutschlehrerin Armelle Allacada und ihrem Deutschkurs in Gbetagbo. Im Gepäck hatten sie auch Steckbriefe unserer Schülerinnen und Schüler und einen Film über das Erftgymnasium, der im Rahmen der Afrika-Europa-AG entstanden ist. So ergab sich schon vor Ort ein reger Austausch, der durch Brieffreundschaften zwischen den Schülerinnen und Schülern in Deutschland und im Benin vertieft wird. Außerdem waren Frau Hannappel und Herr Freihals dort bei der feierlichen Eröffnung zweier neuer Schulgebäude anwesend. Am Ende des Vortrages waren die Schüler/innen in der abschließenden Fragerunde u.a. sehr überrascht davon, dass viele Kinder, die im Benin in die Schule kommen, erst noch Französisch lernen müssen, da sie zu Hause eine der weiteren siebzig im Benin vertretenen Sprachen sprechen (vor allem Fon).

Parallel dazu fand im „PZ“ ein abwechslungsreiches Programm zum Themenschwerpunkt statt. Beim ersten Programmpunkt „Vielfalt am Erftgymnasium“ berichteten Schüler/innen über ihren persönlichen Bezug zu ausgesuchten afrikanischen Ländern, über die Gründe, warum ihre (Groß-) Eltern in der Vergangenheit ihr Heimatland verlassen haben, ihre ersten in Europa/Deutschland gemachten Erfahrungen sowie ihr heutiges Leben in Deutschland. So konnten die anwesenden Schüler/innen in hervorragenden Vorträgen landeskundliche Informationen zu den Ländern Marokko, Tunesien, Gabun und der Demokratischen Republik Kongo bekommen. Aber auch die unterschiedlichen Verbindungen zwischen Europa und Afrika wurden eindrucksvoll dargestellt, etwa die unterschiedlichen Beweggründe, warum die Großeltern damals nach Deutschland gekommen sind (z.B. als Gastarbeiter angeworben, aus wirtschaftlichen Gründen oder aber vor dem Krieg geflohen). Besonders im Gedächtnis bleiben werden den Zuhörern vermutlich die berührenden Schilderungen über die Folgen der Coltangewinnung im Kongo, ohne die z. B. unsere Smartphones nicht funktionieren würden. Im zweitärmsten Land der Welt sind seit 1996 nämlich 6-8 Millionen Menschen im Bürgerkrieg den Folgen des „Rohstofffluchs“ zum Opfer gefallen.

Bei dem darauffolgenden Programmpunkt ging es um die Frage „Abi – was nun?“ Viona Faßbender und Georg Vossemer berichteten über ihr Freiwilliges Soziales Jahr in Tansania bzw. in Tschechien. Aufmerksam folgten die anwesenden Schüler/innen den Schilderungen der beiden über die Vorbereitungen ihres FSJ, ihre Erlebnisse vor Ort sowie ihre Persönlichkeitsentwicklung. Auf die Frage, was denn ihr größter „Kulturschock“ gewesen sei, antwortete Frau Faßbender, die ihr FSJ in einem Kinderheim in Tansania absolvierte, erstaunlicherweise, dass sie diesen erst nach ihrer Rückkehr nach Deutschland erlebte, als sie vom Überangebot im Supermarkt überwältigt wurde. Herr Vossemer gab Einblick in die schönsten Erfahrungen als Deutschlehrer im tschechischen Brünn und zeigte sich begeistert von den guten Deutschkenntnissen, dem Fleiß und der Kreativität der Schüler/innen vor Ort.

Da es als Europaschule ein besonderes Anliegen des Erftgymnasiums ist, seine Schüler/innen dabei zu unterstützen, einen Auslandsaufenthalt während ihrer Schulzeit durchzuführen, sei es während eines Schüleraustausches, eines Praktikums, einer Kursfahrt oder eines individuellen Auslandsjahres, hielten die Schülerinnen Enya Stadler und Maria Bräuer in der darauffolgenden Stunde Präsentationen über ihre Schulzeit und ihr Leben in Carlow/ Irland bzw. in Braila/Rümänien. So zeigte sich Enya Stadler sehr begeistert von Irland, der Freundlichkeit und Offenheit der Menschen, dem abwechslungsreichen Schulleben – etwa mit dem Schulfach Irisch oder interessanten Angeboten wie der Hurling AG oder Trad AG (Traditional Irish Music) - und welche enorme Bereicherung der Aufenthalt im Südwesten Irlands für sie war. Die Schülerin Maria Bräuer erzählte, dass sie ihren Auslandsaufenthalt ganz alleine organisert hat; sie konnte während ihres Aufenthalts im Osten Rumäniens bei ihrer Großmutter wohnen und hatte aufgrund ihrer bereits vorhandenen Rumänischkenntnisse keinerlei „Eingewöhnungsschwierigkeiten“. Sie berichtete über die herzliche Aufnahme durch ihre Mischüler/innen, das überraschend hohe Niveau des Schulsystems und wie sehr ihr das Leben in Braila gefallen hat.

Danach wurde es politischer, denn der Schwerpunkt lag auf dem Thema Menschenrechte in Europa und Afrika. Frau Ursula Kleinert-Gentz vom Bezirksteam Amnesty International Köln berichtete nach einem kurzen historischen Überblick über die Entstehung und Entwicklung von Amnesty über ihre persönlichen Beweggründe, sich für das Thema Menschenrechte zu engagieren und stellte sich dann einem von Lisa Sehmsdorf und Florian Kaldowski aus der Q1 durchgeführten Interview. Dabei ging sie sehr anschaulich auf die Fragen der beiden ein und stellte Bezüge zu aktuellen Menschenrechtsverletzungen in Afrika (u. a.) etwa die aktuelle Situation eines im Benin inhaftierten Journalisten, der zu kritisch über die Regierung berichtete sowie die verheerende Situation im Kongo; s. o.), machte aber auch deutlich, dass die aktuellen Entwicklungen in Polen oder Ungarn belegen, dass auch in einigen Ländern Europas die Meinungs- und Pressefreiheit zunehmend eingeschränkt wird.

Der Europatag ist auch immer eine gute Möglichkeit, um Schüler/innen für ihre besonderen Leistungen bei Veranstaltungen mit Europabezug zu ehren. So konnten die Fünftklässler Tim Adrian (zum Thema „Augen auf“) sowie Leonie Hanke, Lena Krämer und Melinay Sözüdogru (mit einem Beitrag zum Thema Parlament der Tiere: Verschmutzung der Meere) einen Bundespreis beim 66. Europäischen Wettbewerb gewinnen. Aber auch schulinterne Beiträge wie kleine Pixibücher über Europa (z. B. „Little Miss Italy“), Plakatwettbewerbe zum Thema „Afrika-Europa“ und weitere Kunstprojekte wurden vorgestellt und gewürdigt. Der Oberstufenchor beendete die Veranstaltung mit einem Coldplay Song und machte vorher noch einmal auf die Afrika-Europa-Woche vom 15.-21. September aufmerksam.

Während der Europawoche spielte aber natürlich auch die Europawahl eine wichtige Rolle: so führten die Schüler/innen der Q1 eine Juniorwahl durch und das Lehrerkollegium nahm an einem EU-Wahl- Tippspiel teil, um auch die „politische“ Diskussion unter den Lehrer/innen zu fördern.

 

Europa am Erftgymnasium

Hier können Sie sich eine Auswahl aktueller Projekte im Fach Kunst zum Thema Europa anschauen.

Große Erfolge beim Börsenspiel

Nachdem schon in den letzten Jahren Schülerinnen und Schüler des Erftgymnasiums immer wieder ihr strategisches Talent beim Börsenspiel unter Beweis stellten, hatten auch beim letzten Durchgang zwei Schüler unserer Schule großen Erfolg. Giorgio-Gerlando Cantavenera und Linus Valentin aus der 9e belegten den zweiten bzw. vierten Platz und zeigten so cleveres sowie taktisches Vorgehen bei ihren Anlageentscheidungen. Im Nachgang des Börsenspiels waren die beiden Schüler immer noch begeistert: „Nach einigen Monaten der harten Arbeit wurden wir benachrichtigt. Erst dachten wir uns nichts dabei, aber wir belegten doch tatsächlich den zweiten und vierten Platz. Wir konnten es kaum glauben, aber es war wahr. Durch clevere Taktiken und viel Geduld haben wir es geschafft und auch beim nächsten Mal werden wir auf jeden Fall wieder dabei sein.“

Erftgymnasium Bergheim gewinnt Platz 3 beim Science Tube Wettbewerb

Für immer Hotel „Mama“ oder welcher Beruf kommt für mich in Frage?

Schülerinnen und Schüler aller Schulformen des Rhein Erft Kreises hatten beim Science Tube Wettbewerb auch in diesem Jahr die einmalige Chance, dieser Frage hautnah auf den Grund zu gehen. In einem selbst produzierten Film erklärten sie einen selbst gewählten Beruf aus dem MINT- Bereich so, dass auch jüngere Schüler diesen verstehen. Das Medio Rhein Erft in Bergheim erstrahlte am 14. Mai 2019 im Kino-Design für das Finale aller jungen Filmproduzenten.

Da simma dabei…

„Wollen wir es dieses Mal noch einmal wagen und wenn ja, welchen Beruf wollen wir vorstellen?“ Das waren Fragen, die nicht nur Kerstin Dachsel, Lehrerin am Erftgymnasium Bergheim durch den Kopf gingen. Ein Team aus 8 Schülerinnen und Schülern der 8., 9. und 10. Klassestufe beschlossen, gemeinsam mit dem Erftverband Bergheim den vielseitigen und wenig bekannten Beruf „Fachkraft für Abwassertechnik“ vorzustellen. In Ulrike Räuschel als Koordinatorin, Ralf Herde als versiertem Meister für Abwassertechnik und Jochen Buir als Fachkraft und Hauptakteur des Films, hatten das Filmteam kompetente Vertreter an seiner Seite.

Filmdreh auf der Kläranlage Bergheim Kenten…

Nachdem für alle am Filmprojekt Beteiligten nach dem Besuch der Kläranlage Kenten, Klarheit über Tagesabläufe, Tätigkeiten und Funktionsweisen bestand, kam der große Moment: „Film ab“. Mit Drohne und Kamera wurden alle Arbeitsbereiche eingefangen. Geduldig stellte sich der sympathische Jochen Buir allen Fragen des Interviews und gewährte Einblicke in die Vielfalt seines MINT-Berufes zu. Sogar Bereiche der Forschung, wie die Rückgewinnung von Spurenstoffen (z.B. Medikamente, Mikroplastik) aus dem Abwasser und Vision einer 4. Reinigungsstufe kamen ins Gespräch.

Was bleibt?…

Auf alle Fälle die Erinnerungen an ein erlebnisreiches Finale, die Worte von Schulministerin Yvonne Gebauer, das Daumendrücken des Bergheimer Bürgermeisters Volker Mießeler, die spritzige Moderation des KiKa-Stars Andre Gatzke und die Urkunde bzw. das Geschenk aus den Händen der Geschäftsführung für Wirtschaftsförderung des Rhein- Erft -Kreises. Vielleicht aber auch der ein oder andere Klick auf den Youtube-Kanal des Science Tube Rhein- Erft und der Entschluss , sich für einen der vorgestellten Berufe zu entscheiden. Dann hätte es sich für alle Akteure des Science Tube Rhein Erft im doppelten Sinne gelohnt.

Europawahl auch ohne Volljährigkeit

Am Sonntag, den 26. Mai, werden in Deutschland die Wahlen zum Europaparlament durchgeführt. Bereits im Vorfeld konnten Schülerinnen und Schüler des Erftgymnasiums an der dazugehörigen Juniorwahl teilnehmen.

Die Juniorwahl ist ein gemeinnütziges Schulprojekt, welches eine Wahl, wie in diesem Fall die Europawahl, realistisch simulieren soll. So werden Wahlzettel mit den original Parteien und Kandidaten ausgegeben, so dass eine authentische Wirkung entsteht. Das Ziel dieses Projektes ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler intensiver mit Demokratie und Wahlen auseinandersetzen und folglich auch das Interesse und die Partizipation steigen.

Am Erftgymnasium wird die Juniorwahl schon seit vielen Jahren auch zu Bundestags- und Landtagswahlen von der Fachschaft Politik/Sozialwissenschaften durchgeführt. Zur diesjährigen Europawahl nahmen verschiedene Politik bzw. Sozialwissenschaftskurse der Sekundarstufe I und II teil. Der Politiklehrer Sebastian Emig zeigte sich begeistert vom Format der Juniorwahl: „Die Wahl ist eine tolle Möglichkeit den Schülerinnen und Schülern demokratische Prozesse näherzubringen. Dabei helfen auch die tollen und realitätsnahen Materialien, die kostenlos bereitgestellt werden.“

Die Ergebnisse der teilnehmenden Schulen können ab dem 26. Mai 2019 um 19:00 Uhr unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.juniorwahl.de/

Probenwochenende des Literaturkurses von Frau Schmitt

Auch in diesem Schuljahr hat es den Literaturkurs von Frau Schmitt gemeinsam mit Frau Wollenhaupt nach Hellenthal verschlagen. Das Wochenende vom 29.-31. März verbrachten die Schüler in der dortigen Jugendherberge, um fleißig für ihre Theateraufführung zu proben. Schließlich wurden auch durch das Engagement jedes Einzelnen hervorragende Ergebnisse erreicht. Anknüpfend an die langen Vorbereitungen stand ein gemeinsamer Abend am Lagerfeuer mit Stockbrot, Marshmellows und alter/entspannter Musik auf dem Plan. Besonders schön war der Blick in den klaren Sternenhimmel, umgeben von dem Wald der Eifel. Während die meisten Schüler nach Mitternacht mit Frau Schmitt aufgrund der frühen Aufstehzeiten auf ihre Zimmer gingen, erkundeten andere bei einer Nachtwanderung in Begleitung von Frau Wollenhaupt den dunklen Wald und erlebten ihren ersten Zeitsprung. Am Tag der Rückfahrt schafften es alle nach weiteren Proben und einer schönen Zeit mit viel Lachen wieder zurück nach Bergheim. (René Schampel)

Produkte aus dem Unterricht - Gedichte im Deutschunterricht Jgst. 9

Peter Koch aus der Klasse 9E hat im Rahmen einer Lyrikreihe mit Schwerpunkt auf Farben in Gedichten ein Gedicht mit dem Titel "Jahreszeitengefühle" verfasst. Lesen Sie hier das Gedicht.

Rechtskunde-AG am Erftgymnasium

In 2018 fand im Zeitraum zwischen den Herbst- und den Winterferien die Rechtskunde-AG statt. In zwölf Doppelstunden wurden wir von der Rechtsanwältin Frau Ariane Fazil in verschiedene juristische Themen eingeführt. Die Schwerpunkte lagen dabei in den Privatrechten (Kauf-, Arbeits-, Familien- und Erbrecht), der Zivilcourage, dem Kunsturhebergesetz, dem Schulgesetz NRW, dem Drogenkonsum und dem Jugendarrest. Währenddessen thematisierten wir auch Straftaten, wie z.B. Sachbeschädigung, Diebstahl und Raub. Dies wurde uns anhand von Filmen und durch die Arbeit an Beispielfällen, die die Aufgaben eines Juristen verdeutlichten, vermittelt. Dadurch wurden die Stunden abwechslungsreich, kurzweilig und anschaulich und haben uns sehr viel Spaß gemacht.

Der Höhepunkt war natürlich der halbtägige Ausflug in das Amtsgericht Bergheim. Wir durften drei öffentlichen Gerichtsverhandlungen beisitzen, die nicht nur lehrreich, sondern auch überaus spannend waren, da sie doch anders abliefen, als durch das Fernsehen vermittelt wird. Wir erlebten den Ablauf einer solchen Verhandlung und konnten hautnah dabei sein, wie Zeugen befragt und das Urteil verkündet wurden. Es war uns sogar am Ende möglich, dem Richter und der Staatsanwältin Fragen zu stellen, wodurch wir noch mehr Einblicke in die juristischen Berufsfelder gewannen.

Die AG und der Teilnehmer selbst werden vom Land NRW direkt unterstützt, was man an unseren Urkunden und den vielen kleinen Geschenken erkannte. Bei einer Bewerbung für ein Praktikum oder einer Arbeitsstelle kann die Teilnahme an dieser AG einen positiven Eindruck vermitteln. Daher empfehle ich jedem, der Jura studieren möchte oder einfach nur Interesse an rechtskundlichen Themen hat, mitzumachen. Dies bestätigte auch Lena Bartsch, eine weitere Teilnehmerin der AG: „Aus meiner Sicht kann ich sagen, dass diese Erfahrungen wirklich toll waren.“ (Philipp Nagelschmitz)

Die AG richtet sich an Schülerinnen und Schüler der aktuellen Jahrgangsstufe 8. Bei Interesse meldet euch bitte bis 09.05.19 bei Herrn Emig oder im Sekretariat.

Ein Wochenende in London: 35 Schülerinnen und Schüler der Q2 auf Shakespeares Spuren

Am Abend des 24. Januar 2019 brachen 35 Schülerinnen und Schüler der Q2 mit Frau Nascimento, ihrem Ehemann und Frau Rabeler an der Schule auf, um gemeinsam ein Wochenende in London zu verbringen. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht über die Fahrt. 

Besuch im Benin und Aufbau einer Partnerschaft mit der Sekundarschule in Gbetagbo

Am 23. Februar war es soweit. Ein Traum ging in Erfüllung, als wir als Repräsentanten des Erftgymnasiums nach 20 Jahren Unterstützung des Schulbaus im Benin zusammen mit dem Vorsitzenden des Bildungswerk Westafrika im Jubiläumsjahr nach Westafrika fliegen durften.

Ziel war es, unsere bisher unterstützten Projekte zu besuchen, die Arbeit der École de Solidarité und des Bildungswerks Westafrikas noch besser kennenzulernen, aber vor allem einen Kontakt mit LehrerInnen und SchülerInnen unserer neuen Partnerschule in Gbetagbo herzustellen, um in Zukunft einen noch intensiveren Austausch zu ermöglichen. Lesen Sie hier den Bericht von Tanja Hannappel und Christoph Freihals.

Disneyheim 2019

57. Musische Woche des Erftgymnasium im „märchenhaften“ Blankenheim

Von Johanna Berg und Fabienne Frick (Lehrerinnen des Erftgymnasiums)

Die traditionelle Musische Woche fand in diesem Jahr vom 3. - 8. Februar statt. 104 Schülerinnen und Schüler sowie 7 begleitende Lehrerinnen und Lehrer erreichten am Sonntagmorgen das verschneite „Disneyheim“ in der Eifel. Die 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahrgangsstufe Q2 hatten den „Jugendhof Finkenberg“ in eine Märchenwelt verwandelt. So schliefen und probten die neun Ensembles u.a. im Dschungel, Märchenschloss, auf dem Königsfelsen oder in Entenhausen. Auch das Freizeitprogramm wurde vom Abschlussjahrgang gestaltet: Talentabend, Rallye und Disko waren nur einige der Highlights. „Dieses Engagement der Jahrgangstufe Q2 ist wohl die schönste Tradition der Musischen Woche“, meint Musiklehrerin Miriam Stappenbeck.

 

Dennoch stand wie immer das Singen und Musizieren im Mittelpunkt der Woche. Jeden Vor- und Nachmittag wurde in den Gruppen oder einzeln geprobt, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden. „Durch das gemeinsame Proben lernt man die Stärken und Schwächen der anderen kennen und kann sich so gegenseitig helfen“, beschreibt der elfjährige Saxofonist Leo Lizon seine Erfahrungen. Offensichtlich wurde der Fleiß während einer Aufführung am Donnerstagabend, für die auch viele Familienmitglieder der Musizierenden den Weg in die Eifel fanden. Als roter Faden zog sich das Thema „Filmmusik“ durch das zweistündige Programm. Songs wie „Skyfall“ (James Bond), „Probier's mal mit Gemütlichkeit“ (Das Dschugelbuch) oder „Shallow“ aus dem aktuellen Kinofilm „A Star is Born“ waren das Ergebnis vieler Stunden Arbeit.

An diesem letzten Abend war es außerdem an der Zeit Ehrungen und Geschenke zu verteilen. Helmut Jäger, selbst ehemaliger Musiklehrer der Schule und über viele Jahre Leiter der Musischen Woche, ehrte mit einer „Mappe der Erinnerungen“ Schülerinnen, die ihre gesamte Zeit am Erftgymnasium musisch engagiert waren. “Doch hauptsächlich geht es um den Zusammenhalt“, erklärt Emilia Sobetzko, Schülerin des diesjährigen Abiturjahrgangs und Mitglied des Organisationsteams, „man verbringt gemeinsam Zeit und freut sich jedes Jahr aufs Neue auf die nächste Musische Woche“. Zum Ende der Fahrt wurde das Organisationsteam für seine Anstrengungen ausgezeichnet, aber auch die Lehrerinnen und Lehrer für ihre Geduld und ihre Mühen mit ausgesuchten Präsenten bedacht. „Ich freue mich, dass die Musische Woche weiter wächst und sich auf vielen Ebenen entwickelt, dabei aber immer das „Blankenheim“ bleibt, das die Schülerinnen und Schüler lieben.“ fasst Stephan Giepner, Leiter der Fahrt und durch das Organisationsteam geehrter „Held der Woche“, zusammen. Die Ergebnisse der Musischen Woche werden beim 145. Musikabend des Erftgymnasiums einem breiteren Publikum präsentiert.

Erftgymnasium erfolgreich als Europaschule bestätigt

Durch die Rezertifizierung als Europaschule im Jahre 2018 wird die kontinuierliche und erfolgreiche Europaarbeit am Erftgymnasium zur Unterstützung der europäischen Integration gelobt.

Das Erftgymnasium Bergheim ist nach dem Besuch eines Mitglieds der Arbeitsgemeinschaft Europaschulen (ARGEUS) nach 2013 zum zweiten Mal als Europaschule rezertifiziert worden und darf nun für mindestens fünf weitere Jahre den Titel Europaschule tragen.

Zu den verpflichtenden Kriterien, die eine Europaschule erfüllen muss, zählen u.a. ein erweitertes Fremdsprachenangebot, bilingualer Unterricht, internationale Partnerschaften und Projekte, die Teilnahme an europäischen Wettbewerben, die Durchführung von Austauschprogrammen, die Ermöglichung von Schülerbetriebspraktika im Ausland, eine vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht sowie eine deutliche Ausrichtung des Schulprogramms am Europaprofil.

Das „Ministerium für Schule und Bildung“ in NRW lobte die „engagierte und kreative Arbeit als Europaschule“ und hob hervor, dass die Europaarbeit während der vergangenen fünf Jahre in einigen Bereichen sogar vertieft werden konnte. Besonders die Teilnahme am erasmus+ Projekt “The Opportunities of Migration for Multicultural Europe“, die inhaltliche Gestaltung der Europawochen sowie das große Angebot an Fremdsprachenzertifikaten wurden lobend herausgestellt.

Daher zeigte sich auch Kai Heimann, Europaschulkoordinator am Erftgymnasium, sehr zufrieden: „Die Rezertifizierung ist ein großer Erfolg für unsere Arbeit und die Energie, die wir in europarelevante Themen und Projekte investieren.“ Auch die Schulleiterin Annette Rabeler gratulierte dem gesamten Kollegium für die geleistete Arbeit und freut sich, dass der Gedanke europäischer Integration weiterhin am Erftgymnasium gelebt und kritisch begleitet wird.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums als Europaschule sowie des 20-jährigen Bestehens des Benin-/ Afrikaprojektes, liegt der thematische (Europa-)Schwerpunkt im kommenden Schuljahr auf einer stärkeren Vernetzung der Themenbereiche Europa und Afrika. Höhepunkte werden die Europawoche vom 06. bis zum 10. Mai 2019 sowie die Afrikawoche vom 16. bis 21.September 2019 sein, für die die Vorbereitungen bereits laufen und spannende Programmpunkte sowie interessante Gäste erwartet werden.

Folgende Personen sind auf dem Bild zu erkennen: Annette Rabeler, Schulleiterin; Kai Heimann, Europakoordinator des; Erftgymnasiums; Olga Merzlikina, Schülerin, die beim Austauschprogramm erasmus + teilgenommen hat; Julian Brinkhofer, Schüler, der beim Austauschprogramm erasmus + teilgenommen hat

Konzertbesuch des Q2 Grundkurses Musik: „In Memoriam 80 Jahre Reichspogromnacht 2018“

Erfahrungsbericht und Konzertkritik

„In Gedenken an die Reichspogromnacht fand in St. Remigius am 9. November 2018 ein Konzert statt. Unter der Leitung von Manfred Hettinger wurde das Mozart Requiem nebst jüdischer Musik dargeboten und von der jüdischen Geschichte in Bergheim berichtet.

Das Requiem war Teil unserer Unterrichtsreihe, also bot sich ein Besuch an. Welche Erwartungen ich hatte? Die Wahrheit wird manchem nicht schmecken, aber vielen vertraut vorkommen. Zu einem Konzert gehen nur Wichtigtuer. Die Leute ziehen ihre neuen Anzüge an, klatschen am Ende und baden im Gefühl der Überlegenheit. Anders gesagt: Ich wollte nicht hin! [...]“ (Marco Hamacher)

„Regionalkantor Manfred Hettinger hatte nach eigener Aussage die Idee, das Requiem dolchartig in seiner Gesamtheit zu torpedieren und den Hörer einer Art Wohlfühlatmosphäre zu entziehen. Dies gelang auch, jedoch ging dadurch, dass meist längere Unterbrechungen zwischen den einzelnen Sequenzen lagen, die Magie des Werks verloren, die doch das Requiem, nicht zuletzt aufgrund der sagenumwobenen Entstehungsgeschichte, ausmacht. [...]“ (Tim Bröhl)

„Der Kirchenchor sollte mit semiprofessionellem Orchester meine Lieblingsstellen hinbekommen und ich würde auch laut klatschen. Beurteilen möchte ich die Qualität der Aufführung anhand der vier Teilstücke Kyrie, Dies Irae, Lacrimosa und Benedictus. Das Kyrie ist der TÜV des ganzen Requiems: als zweites Stück zeigt es das Können und die Klasse einer Besetzung, da nun der erste Schwall Nervosität abebbt. [...] Das Ende des Kyrie, gewaltig komponiert, gefiel mir am besten. Im Dies Irae geht es nicht um die relative Stärke der Stimmgruppen, sondern um die Masse. Das Jüngste Gericht muss laut und tosend heranbrausen. Hier demonstrierte der Pauker die Stärke seines Instruments. Das Lacrimosa ist elegant, doch auch traurig. Die Geiger spielten das Seufzer-Motiv gut, aber in Verbindung mit dem Chor kamen sie nicht gut hervor. Der Moment des Leidens war hierdurch abgeschwächt. Das Benedictus schafft durch das Solistenquartett Intimität. Hier muss ich Bass und Tenor hervorheben. Wo im Chor die Quantität in den Männerstimmen fehlt, da stimmt bei den Solisten die Qualität umso mehr. [...]“ (Marco Hamacher)

„Das Ensemble „Capella Remigiana“ konnte durchaus überzeugen. Speziell die Posaune brauchte im Tuba Mirum das Publikum durch ihren vollen und klaren Klang zum Staunen. Insgesamt betrachtet stach der Chor besonders positiv hervor, da er dem Publikum verschiedenste Klänge professionell und überzeugend darbot.“ (Tim Bröhl)

„Ich war zum ersten Mal in einem Konzert und ich war positiv überrascht. Ich muss zugeben, dass ich stark davon überzeugt war, mich langweilen zu müssen. Dies war aber nicht der Fall. Erstaunlicherweise ging die Zeit sehr schnell vorbei und ich hätte nicht gedacht, dass ich nach dem Konzert ein positives Feedback geben würde.“ (Hilal Gülsin)

„Das Requiem hat mich besonders angesprochen. Da ich es im Unterricht schon äußerst interessant fand, war es umso schöner, es live zu hören.“ (Vanessa Robens)