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Lateinexkursion der Kurse EF L6, EF L0 und Q1 L0 nach Trier am 09.07.18

Bei uns war die Vorfreude sehr groß: Wir waren die ersten Lateinkurse an unserer Schule, die nach Trier fahren durften, um uns dort – in der ältesten Stadt Deutschlands – selbst ein Bild davon zu machen, wie die Römer gelebt haben.

Am 09.07.18 war es dann soweit, die Fahrt nach Trier begann. Direkt nach der Ankunft begaben wir uns zum Amphitheater, welches wir nach zwei kurzen und informativen Referaten selber besichtigen durften. Dabei erhielten wir einen Einblick in die Katakomben des Theaters und testeten selbst die gute Akustik des Baus. Vom Theater aus gingen wir in die Kaiserthermen. Da Trier eine relativ kleine Stadt ist, war alles sehr einfach zu Fuß erreichbar. Zudem hatten wir sehr großes Glück mit dem Wetter. In den Thermen angekommen, durften wir sie in kleinen Gruppen erneut selbst erforschen. Besonders interessant war das gut erhaltene unterirdische Heizsystem, das sogenannte Hypokaustum, welches wir vor lauter Aufregung fast übersehen hätten. Als nächstes machten wir uns auf den Weg zur Konstantinbasilika. Interessant am Außenbau der alten Audienzhalle der römischen Kaiser, welche nun als evangelische Kirche dient, ist, dass sie direkt am Kurfürstlichen Palais anliegt. Der Ziegelsteinbau der Basilika bildet einen großen Kontrast zu dem renaissancistischen Architekturstil des Palais. Dieser Kontrast spiegelt die Vielfalt Triers besonders gut wieder.

Im Anschluss bekamen wir die Möglichkeit das Zentrum der Stadt an der Mosel selbst zu besichtigen. Eine kleine Rätseltour, bei der wir römische Inschriften im Stadtzentrum finden und übersetzen mussten, zeigte uns nochmal, wie präsent die römische Kultur bis heute in Trier ist.

Der Tag endete mit der Besichtigung der Porta Nigra. Das gut erhaltene römische Stadttor bietet einen Ausblick auf die gesamte Innenstadt von Trier und einen schönen Abschluss der kleinen Reise.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Ausflug nach Trier nicht nur informativ, sondern auch wirklich schön war. Trotz der geringen Größe Triers konnte man dennoch sehr viel sehen und besichtigen. Die Stadt wirkt zudem behaglich und ist sehr gut an einem Tag zu besichtigen. Die älteste Stadt Deutschlands gewährt einen unverbauten Einblick in die Architektur des alten Roms, welchen es sonst nirgendwo gibt.

Malwina Czajkowska, Q1