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Großer Erfolg des Erftgymnasiums beim Europäischen Wettbewerb

„Europäischer Wettbewerb“ bedeutet sich mit Europa inhaltlich zu beschäftigen

Beim 66. Europäischen Wettbewerb, dem ältesten Schulwettbewerb überhaupt, haben in diesem Schuljahr über 70.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland teilgenommen.

Kinder und Jugendliche dürfen zwar noch nicht wählen, doch dieser Wettbewerb verschafft ihnen eine Stimme, in dem sie in kreativen Beiträgen ihre Bedürfnisse, Meinungen und auch Forderungen formulieren können.

Die Beiträge dürfen in eigenen Texten, Bildern, Plakatkampagnen, Poetry Slams oder in Form von Videos eingereicht werden. Selbstkomponierte Musik und internationale eTwinning Projekte runden die mögliche Medienvielfalt ab. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, so dass man die gestellten Aufgaben auch nicht eindeutig einem Schulfach zuordnen kann. Die Arbeitsphase beginnt jeweils jährlich kurz vor den Herbstferien, wenn die Aufgabenstellungen für die einzelnen Altersklassen bekannt gemacht worden sind, und endet Ende Januar des Folgejahres

In diesem Schuljahr haben Schülerinnen und Schüler des Erftgymnasiums mit sechs Teilnehmergruppen am Wettbewerb erfolgreich teilgenommen.

Nur zwei Arbeiten wurden nicht mit einem besonderen Preis ausgezeichnet. Die betreffenden Schülerinnen aus der Ober- und Unterstufe konnten sich aber über eine Teilnahmeurkunde und über die Auszeichnungen ihrer Mitschüler freuen:

 

1. Leonie Zwolek und Malin Kings (Klasse 7a) hatten sich dem Thema „Du hast eine Stimme“ gewidmet. Die Jury urteilte: „In ruhigem Tonfall erheben Leonie und Malin ihre Stimmen gegen die Ermordung der Wale. Für den sinnlosen Kommerz lassen Wale auf dieser Welt brutal ihr Leben und dies wird in schonungslosen Bilder gezeigt.“ Dieser Beitrag wurde auf Landesebene ausgezeichnet.

 

2. Carolina Lipek (Klasse 5 b) hatte sich mit dem Thema „Parlament der Tiere“ auseinandergesetzt. Die Jury befand: „Eine fein ausgearbeitete Bilderfolge aus Bleistiftzeichnungen zeigt eine Auseinandersetzung unter den Tieren, die zu mehreren Lösungsvorschlägen führt. Mit einer demokratischen Abstimmung wird ein Beschluss gefasst. Alle Tiere setzen diesen gemeinschaftlich zum Wohle der Neuankömmlinge um.“ Dafür erhielt Carolina einen Landespreis und eine Auszeichnung auf Bundesebene.

 

3. Auch Leonie Hanke, Melinay Sözüdogru und Lena Krämer (Klasse 5b) hatten sich in einer Gruppenarbeit mit dem gleichen Thema beschäftigt und die Jury schrieb dazu „Das Parlament der Tiere hat sich den aktuellen Themen Integration und Respekt angenommen. Nach einer lebendigen Diskussion wurde eine demokratische Lösung unter Berücksichtigung fairer Kriterien für eine sinnvolle Verteilung aller Neuankömmlinge gefunden.“ Ihr Beitrag reichte für den 1. Platz in Nordrhein-Westfalen und für eine Auszeichnung auf Bundesebene. Dies ist bei der Teilnehmerzahl von 11.396 in diesem Modul umso bemerkenswerter!

 

4. Tim Adrian (Klasse 5c) hatte das Thema „Augen auf“ gewählt. Die Jury urteilte dazu: „Tim stellt in seinem Film drei Gastronomiebetriebe vor, die stellvertretend für die kulinarische Vielfalt in Europa stehen. Menschen unterschiedlicher Herkunft bereichern unser tägliches Leben auch in kleinen Dingen.“ Tim wurde auf Landesebene mit einem zweiten Platz ausgezeichnet. Die Bundesjury bedachte ihn mit einem besonderen Sachpreis.

Bei einer Teilnahme von über 70.000 Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland wurden insgesamt nur 532 der 1716 von der jeweiligen Landesjury eingereichten Beiträge auf Bundesebene ausgezeichnet. Zu den wenigen herausragenden Arbeiten gehört die Arbeit von Tim Adrian. Am 24. Mai fand in einem feierlichen Rahmen in Leverkusen die Siegerehrung für die Schulen im Regierungsbezirk Köln statt. Dort gab es nicht nur die Preisverleihung, sondern alle ausgezeichneten Beiträge wurden dem anwesenden Publikum präsentiert, so dass man sowohl vergleichen konnte als auch Anregungen für den nächsten Wettbewerb bekam. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich auch der „Best of“-Kurzfilm auf: https://youtu.be/5hpxt2-xPZM. Zudem wurden die Lehrkräfte mit einer Urkunde bedacht, deren Schüler mit einem Bundespreis ausgezeichnet wurden. Herr Michael Meyersieck hat sich sehr über die Auszeichnung gefreut und zeigte sich begeistert vom Engagement der Schülerinnen und Schüler. Allen Teilnehmern hat es Spaß gemacht, mitzumachen und die meisten wollen auch nach den Sommerferien am 67. Europäischen Wettbewerb teilnehmen. Das Erftgymnasium als Europaschule ist stolz auf die Schülerinnen und Schüler, die an Wettbewerben teilnehmen und gratuliert allen recht herzlich.