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60. Young Leaders Akademie in Berlin

In den Pfingstferien besuchte ich, Lena Spillner, die 60. Young Leaders Akademie in Berlin/Strausberg. Vorab ein paar Informationen über den Veranstalter der Akademie. Die Young Leaders GmbH ist ein Unternehmen für Bildungsarbeit, welches die fördert, die schon in frühen Jahren (15-20 Jahren) Verantwortung übernehmen und soll engagierten Schülern und Studenten gelten. Die Akademie bietet Orientierung am (christlichen) Menschenbild mit zugehöriger Menschenwürde. Außerdem dient die Akademie auch dem Austausch zwischen Jugendlichen aus ganz Deutschland. Finanziert wird die Veranstaltung vom Ministerium der Verteidigung, verschiedenen Unternehmen sowie gemeinnützigen Stiftungen. Die Akademie wird organisiert von ehemaligen Teilnehmern.

Ich reiste am Dienstag per Bahn nach Strausberg, wo alle Teilnehmer herzlich in Empfang genommen wurden. Wir lernten uns alle schnell kennen und tauschten uns über verschiedene Interessen aus. Am Mittwoch begann das Programm. Professor Dr. Nicanor Austriaco aus den USA hielt vormittags einen Vortrag über Menschenwürde, Freiheit und Verantwortung. Nachmittags hielt er erneut einen Vortrag über Ethik und Biologie. Die Teilnehmer diskutieren angeregt über diese Themen im Plenum. Am Donnerstag hielt der Kapitän zur See Christian Dienst einen Vortrag über Vertrauen in Sicherheitsorgane. Am Nachmittag wurden wir über die Themen Geschichte, Theologie, Kultur, Recht und Politik mit einem Vortrag vom Islamwissenschaftler Dr. Carsten Polanz informiert. Am Freitag und Samstag veranstalteten wir mit verschiedenen Journalisten einen Jugendpressekongress. Wir erstellten eine Zeitung, ein Web-Magazin und ein TV-Magazin über verschiedene Themen wie Altersvorsorge, Medien in der Zukunft uvm. Am Samstagnachmittag wurden wir in verschiedene Workshops aufgeteilt. Zur Möglichkeit standen die Themen Körpersprache und Präsentation, Führungstraining, Rhetoriktraining und Verhandlungstraining. Sonntags fuhren wir gemeinsam nach Berlin-Hohenschönhausen, wo wir eine ehemalige „Untersuchungshaftanstalt“ des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR besuchten. Wir wurden vom Autor und Zeitzeugen Karl-Heinz Richter, auch bekannt als Brückenspringer der DDR, herumgeführt. Danach trennten sich unsere Wege am Berliner Hbf.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass sich eine Teilnahme an der Young Leaders Akademie lohnt. Ich habe sehr viel gelernt, neue Kontakte geknüpft und kann die Akademie nur empfehlen.  

(Lena Spillner, EF)