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Willkommen auf der Lateinseite des Erftgymnasiums*

Hier ist alles Wissenswerte über das Fach Latein am Erftgymnasium zu finden. Neben Grammatik, Historischem, Rätseln und Wörterlisten können Lehrpläne sowie eine Liste mit Gründen für Latein, die bei der Fremdsprachenwahl nützlich sein kann, angesehen werden.

Viel Spaß beim Umsehen!

 

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*Die Seite des Fachs Latein wurde von Marc André Hank gestaltet. Der Inhalt dieser Seiten ist nach deutschem Urheberrecht geschützt.

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Leistungskonzept im Fach Latein

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Test zur Selbstdiagnose nach dem ersten Lernjahr

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Limesfahrt 2012

Wir schreiben den 19.04 des Jahres 2012. Das Letzte, was man sah, war ein Bus von hinten...

Nach der 4. Stunde ging es donnerstags los. Ein Bus vollgepackt mit 31 Lateinschülern aus der EF und Q1 sowie Frau Haensch und Herrn Großmann machten sich auf den Weg, den Limes zu erkunden. Der Limes ist ein Grenzwall, der früher die Germanen vom Reich der Römer abgetrennt hat. Das Motto, das während der Fahrt galt, lautete: „Beatus ille, qui procul negotiis." (Glücklich ist der, der fern von Geschäften/Pflichten ist.).

Wir fuhren ca. 2 Stunden Richtung Süden, bis wir schließlich in der keltischen Siedlung „Glauberg" ankamen. „Wie lebten die Kelten eigentlich?" Diese Frage beschäftigte uns ca. 1-2 Stunden und wurde durch viele Vorträge unserer Mitschüler unterstützt. Wir erfuhren alles über die Kelten: wie sie gelebt haben, was ihre Bräuche waren, welchen Stellenwert die Frau dort hatte und noch vieles mehr. Das alles fanden wir in der Nähe des Taunus bei der Wetterau heraus. Die Überreste der Keltensiedlung halfen uns, die Gallier und ihr Leben zu verstehen.

Danach hieß es noch einmal eine Stunde Bus fahren, bis wir schließlich die Jugendherberge in Bad Homburg erreichten. Die Zimmer wurden eingeteilt und wir zogen für die nächsten 2 Tage in unser neues Zuhause. Danach ging es auch schon zum Abendessen und schließlich bummelten einige von uns in die Stadt, in der auch sehr schnell die ersten Schuhgeschäfte entdeckt wurden. Wir waren alle sehr müde, weshalb der Abend schnell ein Ende fand.

Am nächsten Morgen ging es dann um 9:15 Uhr los zur Saalburg, dem einzigen vollständig nachgebauten römischen Kastell. Wir schauten uns Thermen und die wieder errichtete Saalburg an, während uns Herr Großmann und ein paar Schüler einiges über die Geschichte des Limes sowie der Saalburg erklärten. Auch Frau Haensch klärte uns über die Zahlen und das Rechnen der Römer auf. Während wir Zeit auf der Saalburg verbrachten, sahen wir einen Film über die Geschichte des Limes, spielten einige römische Spiele und schauten uns Kleidungstücke und noch vieles mehr an. Danach ging es weiter, wir besuchten eine Nachbildung des Limes und verließen alle mal für kurze Zeit das „Römische Reich", was sich natürlich total verkehrt und falsch anfühlte. Schließlich suchten wir den Limes auch noch auf eigene Faust und wanderten mit einer Karte ein kleines Stück durch den Wald. Auch die Schilder hielten uns nicht davon ab, es trotzdem mit der Beschreibung aus dem Buch zu versuchen. Diesmal landeten wir mit viel Spaß an der Stelle, die wir suchten: die Überreste des Wachturms wp3/69, der etwas Abstand zum Limes hatte. Nach dem „sehr langen" Fußmarsch fuhren wir jedoch zurück zur Jugendherberge und ruhten uns etwas aus oder kauften die Schuhe, die wir am Abend zuvor entdeckt hatten.

Nach dieser kurzen Pause ging es zum Klettern in den Hochseilgarten. Es gab eine kurze Einführung für uns und das Wetter war auf unserer Seite. So kletterten wir alle möglichen Parkours, für fast jeden war etwas dabei. Ob es ein Parkour auf 5 oder auf 25m war, jeder kam auf seine Kosten.

Obwohl wir alle sehr müde waren, brachten wir in einem Gruppenspiel noch rohe Eier zum Fliegen und es ging nach dem Abendessen noch mal in die Stadt oder einfach gemütlich mit ein paar anderen auf ein Zimmer.

Die Nacht war für die einen normal und für die anderen kurz, das machte uns aber nichts aus. Am nächsten Morgen packten wir dann unsere Sachen und es hieß ein letztes Mal „Kommt bitte pünktlich zum Treffpunkt". Wir erkundeten Mainz und schauten uns die Fenster Chagalls in der St. Stephans Kirche an. Danach hatten wir noch in Kleingruppen zwei Stunden zu freien Verfügung. Diese Zeit wurde genutzt um sich den Dom anzuschauen oder einfach nur durch die Fußgängerzone mit ihren schönen Gässchen zu schlendern.

Auf der Rückfahrt waren alle dann etwas müde, aber das hielt uns nicht ab über die letzen tollen drei Tage zu reden.

Wir möchten auch Frau Haensch und Herrn Großmann für ihr Engagement und ihren Einsatz danken, der die Limes Fahrt erst recht zu einer sehr schönen Fahrt machte. Gratias ago! - Vielen Dank!

Ad multos annos!

(Leonie Kulik)