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Willkommen auf der Lateinseite des Erftgymnasiums*

Hier ist alles Wissenswerte über das Fach Latein am Erftgymnasium zu finden. Neben Grammatik, Historischem, Rätseln und Wörterlisten können Lehrpläne sowie eine Liste mit Gründen für Latein, die bei der Fremdsprachenwahl nützlich sein kann, angesehen werden.

Viel Spaß beim Umsehen!

 

Die Fachkonferenz Latein

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Gründe für Latein

 

*Die Seite des Fachs Latein wurde von Marc André Hank gestaltet. Der Inhalt dieser Seiten ist nach deutschem Urheberrecht geschützt.

Merkblatt zum Erwerb des Latinum

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Leistungskonzept im Fach Latein

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Test zur Selbstdiagnose nach dem ersten Lernjahr

Selbstdiagnose_zu_Cursus_1._Lernjahr.pdf

Besuch im lateinischen Theaterstück „Miles gloriosus“

Latein ist eine tote Sprache? Latein kann man nicht sprechen? Wer das denkt, muss unbedingt zum Theaterstück „Miles gloriosus“ der Lateinischen Theatergruppe der Universität Köln. Die Schauspieler werden euch definitiv vom Gegenteil überzeugen können.

Doch fangen wir beim Anfang an. Wir, eine Gruppe von zehn Mädchen der Lateinkurse der Oberstufe, versammelten uns am 16. November gemeinsam mit Frau Hilsamer am Bahnhof Bergheim. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir gegen 18.15 Uhr vor dem Campus der Universität Köln an. Da wir dem Geruch eines Imbissstandes nicht wiederstehen konnten, hielten wir an, um Pizza zu essen. Wohl gestärkt betraten wir die Räumlichkeiten der Uni und begaben uns in die Aula. Dort wurden wir von einem netten Römer empfangen, der zu Beginn der Show noch auf Deutsch sprach. Nach der kurzen Rede wurde das Licht gedämmt und die deutschen Übertitel durch den Beamer eingeschaltet. Auf diese Weise hatten alle Lateiner und Nicht-Lateiner die Möglichkeit, das Stück ohne große Probleme zu verstehen.

Das Stück erzählte die Geschichte von Pyrgopolynices, einem Hauptmann mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein, der einem jungen Athener seine Liebste raubt und sie zu sich nach Hause nach Ephesus entführt. Während er zufrieden mit sich selbst ist, braut sich nicht weit entfernt bereits ein Gewitter zusammen:  Palaestrio, ein gewitzter Sklave, welcher seinem ehemaligen Herren, dem jungen Liebhaber der Entführten, stets treu ergeben ist, tut alles, um die Liebenden wieder zusammenzubringen. Das Netz der Lügen zieht sich zu...

Wer in der ersten Hälfte keine Träne vor Lachen verloren hatte, tat dies spätestens in der zweiten Hälfte. Die Hauptfigur Pyrgopolynices ist eine sehr selbstverliebte Person, dessen Handlungen man nur belächeln kann. Verstärkt durch einige kleine Textpatzer kam man gar nicht aus dem Lachen raus. Alle Schauspieler spielten die Figuren unglaublich überzeugend, sodass man das Gefühl bekam die Komödie im echten Römischen Reich zu verfolgen. Und als stolze Lateinerin verstand man sogar das ein oder andere Wort. Die Theaterspieler ernteten nach der Vorstellung zu Recht tosenden Applaus. Gegen 23 Uhr trafen wir wieder in Bergheim ein und kehrten froh nach Hause zurück. Damit endete ein unvergesslicher Abend mit einer neuen Erkenntnis: Latein ist keineswegs eine tote Sprache, man kann sie sprechen, auch wenn es zunächst komisch klingen mag. (Nahari Ibrahim & Emilia Sobetzko)

Lateinexkursion der Kurse EF L6, EF L0 und Q1 L0 nach Trier am 09.07.18

Bei uns war die Vorfreude sehr groß: Wir waren die ersten Lateinkurse an unserer Schule, die nach Trier fahren durften, um uns dort – in der ältesten Stadt Deutschlands – selbst ein Bild davon zu machen, wie die Römer gelebt haben.

Am 09.07.18 war es dann soweit, die Fahrt nach Trier begann. Direkt nach der Ankunft begaben wir uns zum Amphitheater, welches wir nach zwei kurzen und informativen Referaten selber besichtigen durften. Dabei erhielten wir einen Einblick in die Katakomben des Theaters und testeten selbst die gute Akustik des Baus. Vom Theater aus gingen wir in die Kaiserthermen. Da Trier eine relativ kleine Stadt ist, war alles sehr einfach zu Fuß erreichbar. Zudem hatten wir sehr großes Glück mit dem Wetter. In den Thermen angekommen, durften wir sie in kleinen Gruppen erneut selbst erforschen. Besonders interessant war das gut erhaltene unterirdische Heizsystem, das sogenannte Hypokaustum, welches wir vor lauter Aufregung fast übersehen hätten. Als nächstes machten wir uns auf den Weg zur Konstantinbasilika. Interessant am Außenbau der alten Audienzhalle der römischen Kaiser, welche nun als evangelische Kirche dient, ist, dass sie direkt am Kurfürstlichen Palais anliegt. Der Ziegelsteinbau der Basilika bildet einen großen Kontrast zu dem renaissancistischen Architekturstil des Palais. Dieser Kontrast spiegelt die Vielfalt Triers besonders gut wieder.

Im Anschluss bekamen wir die Möglichkeit das Zentrum der Stadt an der Mosel selbst zu besichtigen. Eine kleine Rätseltour, bei der wir römische Inschriften im Stadtzentrum finden und übersetzen mussten, zeigte uns nochmal, wie präsent die römische Kultur bis heute in Trier ist.

Der Tag endete mit der Besichtigung der Porta Nigra. Das gut erhaltene römische Stadttor bietet einen Ausblick auf die gesamte Innenstadt von Trier und einen schönen Abschluss der kleinen Reise.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Ausflug nach Trier nicht nur informativ, sondern auch wirklich schön war. Trotz der geringen Größe Triers konnte man dennoch sehr viel sehen und besichtigen. Die Stadt wirkt zudem behaglich und ist sehr gut an einem Tag zu besichtigen. Die älteste Stadt Deutschlands gewährt einen unverbauten Einblick in die Architektur des alten Roms, welchen es sonst nirgendwo gibt.

Malwina Czajkowska, Q1