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Willkommen auf der Seite des Fachs Geschichte

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Fach Geschichte am Erftgymnasium.

 

Konzept für den Fachunterricht

Das Fach Geschichte versucht den Schülerinnen und Schülern bei der Ausbildung eines selbstständigen historischen Urteilsvermögen behilflich zu sein. Ein so gewonnenes Geschichtsbewusstsein befähigt die jungen Menschen, die Vergangenheit zu verstehen und zu deuten, versetzt sie in die Lage, die Gegenwart zu bewältigen und die Zukunft zu gestalten, und bereitet sie darauf vor, als mündige Bürger am demokratischen Gemeinwesen teilnehmen zu können.

Ziel des Geschichtsunterrichts ist nicht allein das Wissen um historische Ereignisse, Zusammenhänge und Strukturen, sondern vorwärts gewandt auch die Ausprägung einer positiven Identifikation mit der pluralistischen Gesellschaft und ihrer auf den Menschen- und Bürgerrechten aufgebauten demokratischen und rechtsstaatlichen Wertetradition.

Ebenso sollten sich die Schülerinnen und Schüler an unserer Europaschule mit dem europäischen Gedanken und mit den zukünftigen Herausforderungen Europas auseinandersetzen.

Am Erftgymnasium ist es uns ein Anliegen, bei Beachtung dieses theoretischen Konzepts den Unterricht durch besondere Aktivitäten den Jahrgangsstufen entsprechend praxisnah und handlungsorientiert zu gestalten. Deshalb haben regelmäßige, in der Fachkonferenz abgesprochene Exkursionen (so der Besuch von Museen, Gedenkstätten und Archiven), aber auch die Einladung und Befragung von Zeitzeugen durch die Schülerinnen und Schüler bei uns einen hohen Stellenwert.

 

Leistungskonzept im Fach Geschichte

Leistungskonzept_Geschichte.pdf

Bericht über das Kunst-Geschichte-Projekt der Klasse 6d, geschrieben von Luisa Jansen

Das Projekt begann damit, dass uns Frau Happe, unsere Geschichtslehrerin, einen Abschnitt des Buches „Mit Jeans in die Steinzeit“ von Wolfgang Kuhn vorlas. Dieses Buch handelte von einem 13-jährigen Mädchen, Isabelle, das ihre Ferien bei Verwandten in Südfrankreich verbrachte. Bei einem Ausflug fand sie zusammen mit ihren Vettern und ihrer Cousine den Eingang zu einer eiszeitlichen Höhle.

Danach sahen wir uns interessante Höhlenmalereien an und fanden heraus, aus welchen Gründen die Menschen früher gemalt haben. Zum einen stellten die Zeichnungen ihre Lebenswelt dar, zum anderen dienten die Zeichnungen kultischen Zwecken – so sollten die Geister der getöteten oder noch zu tötenden Tiere beschwört werden. Die Menschen malten früher vor der Jagd. Dazu benutzten sie Farben, die man aus der Natur gewinnen konnte, z.B. wurde aus Holzkohle die Farbe Schwarz, aus Ocker die Farbe Braun und aus Stierblut wurde Rot gewonnen.

Gemalt wurde früher mit selbstgebastelten Pinseln oder mit den Fingern. Die gebräuchlichsten Motive waren Tiere, die gejagt wurden, wie z. B. Mammuts, Stiere, Pferde etc.

Um auch so zu malen, wie es die Menschen früher taten, durften vier Kinder aus unserer Klasse Farben aus Kreidepulver zusammen mit Frau Dahmen, unserer Kunstlehrerin, anmischen. Dazu haben wir das Kreidepulver mit ein bisschen Wasser vermischt bis die Masse ungefähr die Konsistenz von Joghurt hatte. Dann haben ir noch eine Mischung aus Ei und Öl dazu gegeben. So entstand dann die Farbe.

In der Zwischenzeit sollten alle anderen eine Geschichte über den Jagdverlauf in der Steinzeit schreiben. Als dies erledigt war, bastelten wir Pinsel aus Stöcken, Schwämmen, Watte, Moos und Wolle. Dies geschah so, dass wir die Schwämme, Watte usw. an den Stöcken mit Draht oder Klebeband befestigten. Schließlich durften wir mit unseren Taschenlampen in die Höhle (den Keller) gehen und dort die Höhlenwände (das Packpapier, welches an den Wänden befestigt war) mit unseren selbstgebastelten Pinseln und unserer selbstgemachten Farbe stolz bemalen.

Multimediashow am Erftgymnasium

Schuman-Monnet-Adenauer: Gründungsväter Europas

Europa? Die EU? Was verbinden wir Schüler damit?
Wenn man an Europa denkt, dann denkt man vielleicht an Wirtschaftsverträge, den Euro oder verrückte Normen. Doch was ist Europa wirklich? Wie entstand es? Gerade für uns als Europaschule ist es wichtig, darüber Bescheid zu wissen.

Am 25.11. 2010 bekamen alle Schülerinnen und Schüler der EF, die einen Geschichtskurs belegt haben, die Gelegenheit ihr Wissen aufzufrischen. Herr Ingo Espenschied stattete uns mit seiner Multimediashow einen Besuch ab. Neben veranschaulichenden Grafiken oder Karten enthielt die Präsentation auch originale Videoaufnahmen aus den 50er Jahren. Dokumente und Verträge der ersten Vereinbarungen zwischen Frankreich, Deutschland und Italien und den Beneluxstaaten füllten die Leinwand. In etwa 60 Minuten schlug Herr Espenschied einen großen zeitlichen Bogen angefangen von Karl den Großen bis hin zum Schuman Plan und dessen Bedeutung für das Zusammenwachsen Europas. Dabei stand auch das Leben von Jean Monnet, Robert Schuman und Konrad Adenauer im Fokus der Show. Jean Monnet arbeitete den politischen Plan für eine Zusammenlegung der deutschen und französischen Kohle- und Stahlproduktion zunächst aus. Robert Schuman, der vom unermüdlichen Willen zur deutsch-französischen Aussöhnung angetrieben wurde, wagte es dieses Konzept umzusetzen. Auch Adenauer unterstütze Schumans Pläne, da diese eine Sicherung des Friedens aber auch eine Integration der Bundesrepublik in Europa bedeuteten.

Genau 5 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges, am 9. Mai 1950, wurde der Schuman Plan der Öffentlichkeit vorgestellt. Und er schlug ein wie eine Bombe! Neben Italien traten sofort auch Belgien, die Niederlande und auch Luxemburg bei.

Auf diesen Plan geht die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl am 18. Mai 1951 zurück. Deren sechs Mitgliedsstaaten (BRD, Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg, Niederlande) gründeten am 25. März 1957 in Rom die Europäische Gemeinschaft.

 

Annika Schulze und Kevin Olbertz