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Der Chor des Erftgymnasiums

Leitung: Helmut Jäger

 

Die größte musikalische Gruppe an unserer Schule ist der Chor.

Etwa die Hälfte der 60 Teilnehmer besuchen den Chor als freiwillige Mitglieder, also wie man an einer AG teilnimmt. Die anderen sind Schüler der Stufe 12, die den Chor als „Vokalpraktischen Kurs“ gewählt haben – mit Unterrichtsmaterial, Hausaufgaben, Gruppenarbeit, Referaten und Prüfungen.

Alle treffen sich dienstags von 13.30 bis 15.00 Uhr in der Aula zum Proben und Planen der jährlich etwa 10 - 12 Auftritte.

 

Das Programm ist sehr vielseitig:

Von Chorälen und Weihnachtsliedern, Gospeln und neuen geistlichen Liedern über Madrigale aus allen Jahrhunderten bis hin zu Musical-, Jazz-, Rock- und Popstücken reicht das Repertoire. Gesungen wird in allen nur denkbaren Sprachen.

Die großen Konzerte finden im Herbst und im Frühjahr statt. Die solistischen Qualitäten der besten Sänger und kleiner besetzten Gesangsgruppen bewähren sich im Sommerkonzert. Es findet in der letzten Schulwoche statt. Dann singen auch einmal ein Kinderchor, ein Männerchor, ein Terzett oder der Grundkurs Vokalpraxis allein.

Die Geschichte des Chores geht – soweit man weiß â€“ auf die 50er Jahre zurück. Klaus Weiler, jetzt Oberstudienrat im Ruhestand, erinnert sich: „Ich kam im April 1959 an das Gymnasium Bergheim und wurde bald mit Chor und Orchester aktiv. Der damalige Kreisjugendpfleger Bernhard Michalski lud mich in den Jugendhof Finkenberg bei Blankenheim ein. Er führte dort ‚Musische Wochen’ durch, deren Teilnehmer sich dem Singen, Musizieren und Fechten widmeten.“

Nach über 45 Jahren hat die Faszination dieser „Musische Woche“, der Atmosphäre, der Dramaturgie ihrer Rituale nicht nachgelassen. Sie ist ein regelrechter Kult geworden und kann auch einmal mit einem Feuerwerk beendet werden!

Unsere Ehemaligen hängen so sehr an dieser Institution, dass einige von ihnen die Musiklehrer bei den Proben und bei der Freizeitgestaltung der Schüler unterstützen. Im Januar 2008 sind es Sandra Düster und Markus Rahrbach, die sich in Blankenheim dieser ehrenvollen Aufgabe widmen.

Im Jugendhof Finkenberg können wir größere und technisch aufwändigere Musikstücke einstudieren. Hier eine Auswahl der letzten Jahrzehnte:

  • Mozart, Missa Brevis D-Dur
  • Haydn, Kleine Orgelsolomesse
  • Orff : Carmina Burana
  • Bernstein: West Side Story
  • Webber: Jesus Christ Superstar

Alle Schüler ab Klasse 7, die gut singen können und Spaß am gemeinsamen Musizieren haben, sind herzlich eingeladen, beim Chor mitzumachen.

 

Ein Konzertbericht des Kölner Stadtanzeigers vom 19.12.2007 mit Chorfoto

Auftritt des Chors bei der Hochzeit Knufmann in Paffendorf

An einem Samstag in diesem Juli war es soweit: Anna und Philipp Knufmann gaben sich das Jawort in der kath. Kirche in Paffendorf. Der Bräutigam war jahrelang aktives Mitglied in der Big Band. Er hat auch einige Musische Wochen mit seiner tatkräftigen und lustigen Art bereichert. Inzwischen ist er angehender Jurist.

Mit dabei war der Schulchor des Erftgymnasiums. Unter der Leitung von Helmut Jäger sang er drei Lieder, die sich das Brautpaar gewünscht hatten.

Wir wünschen den jungen Leuten alles Gute für die Zukunft!

Chorworkshop mit Martin Doepke

Am Samstag, dem 29. Mai, war der Bergheimer Komponist Martin Doepke im Erftgymnasium zu Gast. Mit interessierten Chorsängern und Solisten probte er einige Lieder aus seinen Musicals. Es ist vielleicht bereits bekannt, dass Doepkes Musicals in ganz Europa aufgeführt werden. Außerdem arbeitet er gelegentlich für Kino und TV, als Filmmusikkomponist und Arrangeur.
Seine Musik erklärte Doepke den Schülern so: „Sie ist Pop-Rock-orientiert, aber trotzdem anders.“ Begeistert wurden die „Welt der Magie“ und die Vorstellung der Dorfbewohner „Das Dorf am Rande der Stadt“ mitgesungen, beides aus „Die Schöne und das Biest“.

Erstaunt hörten alle, dass Doepke auch den „Kleinen Horrorladen“ vertont hat, auf deutsch und auf kölsch.

Das letzte Lied stammte aus „Robin Hood“; es schildert den Aufstand der einfachen Leute, die gegen den Sheriff nach Nottingham ziehen. Dabei stieg ein Solo-Tenor, Dominik Wieland (Stufe 12), spontan in die Titelrolle ein.
An diesem Tag kam auch Doepkes pädagogisches Talent voll zur Geltung. Bei einer bestimmten Passage lag ein junger Sänger immer knapp daneben. Doepkes humorvoller Kommentar: „Wir wollten ja dreistimmig singen – so haben wir sogar die Vierstimmigkeit erreicht.“

Frau Lingen, Musiklehrerin am Erftgymnasium, hatte diese Veranstaltung initiiert.

Sie zeigte sich erfreut, dass Martin Doepke den kostenlosen Workshop angeboten hatte, bedankte sich herzlich bei dem Leiter und war angenehm überrascht, als er eine mögliche Wiederholung ankündigte.
„Die Schöne und das Biest“ von Doepke kann man übrigens im Sommer sehen und hören: Es läuft im Xantener Amphitheater.

Helmut Jäger