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Theaterprojekt der Klassen 5

Im Rahmen der Unterrichtsreihe "Wir spielen Theater" besuchte die Klasse 5b das Theaterstück "Rettelbusch und Seidenschal" des Helios-Theaters Hamm im Medio Rhein-Erft. Diese Vorstellung fand statt im Rahmen des diesjährigen Kinder- und Jugendtheaterfestivals "Spielarten". Die Theaterpädagogin Birgit Günster führte die Schülerinnen und Schüler in einem zweistündigen Workshop zwei Tage vor der Vorstellung in das Stück ein. Eine Reporterin des WDR berichtete im WDR Internet über den Workshop. Ihren Bericht finden Sie auf folgender Seite:

http://www.wdr.de/radio/schulportal2007/schulwelt_hautnah/archiv/spielarten_festival/index.phtml

(Quelle: WDR)

 

C. Freihals, Deutschlehrer der 5b

Eine Szene als Standbild darstellen
Wer ist der blasse Moff?
Der Vorhang fällt gleich
Wer ist der blasse Moff?

Bericht über den Besuch des Stücks "Rettelbusch und Seidenschal" (von Julia Lisa Sobetzko, 5b)

Am 19.9.07 gingen Schüler des Erftgymnasiums und der Hauptschule in das Theaterstück "Rettelbusch und Seidenschal". Das Stück schien alle begeistert zu haben. Es bestand aus nur drei Schauspielern und einem Musiker. Sie schafften es sich neue Fans zu schaffen. Voller Erwartung schauten die Kinder und Jugendlichen auf die Bühne. Langsam ging das Licht an. Die Personen begannen zu sprechen. Die Augen weit aufgerissen vor Erstaunen erlebten alle Zuschauer mit, was Rettelbusch und Seidenschal in der schönen Stadt Malachit erlebten. Dort ging es um Entschlossenheit, Tapferkeit, ein wenig Liebe und die Befreiung einer Stadt von einem Dämon.

Rettelbusch und Seidenschal wollten in der Stadt Malachit bleiben. In ihr sahen sie ein Zuhause. Aber plötzlich kam der Blasse Moff über die Stadt. Alle Menschen kriegten schlechte Laune und wurden krank. Während Seidenschal unten in der Stadt blieb, zog Rettelbusch auf einen Berg außerhalb der Stadt. Dort hielt er Ausschau nach Schwächen des Blassen Moff. Eines Tages sah er eine Möwe, die sich in das Tal, in der die Stadt lag, verirrt hatte. Sie griff den Übeltäter an und er verlor an Kraft und Stärke. Rettelbusch sah, dass die einzige Möglichkeit, den Blassen Moff zu vertreiben, so viele Möwen wie möglich herzubringen war. Sofort machte er sich zum Stadtrat auf. Dieser hielt ihn für verrückt, weil er ein Hafenfest veranstalten wollte. Schließlich wurde dann doch gefeiert und die ganze Stadt spielte Theater! Aber keine Möwe ließ sich blicken. Es wurde schon spät  und das Fest war vorbei. Traurig gingen  Rettelbusch und Seidenschal durch die Straßen. Aber, was war das? Tausende von Möwen verdeckten den Himmel, die Stadt wurde gerettet!

Am Ende durften noch ein paar Fragen gestellt werden. Die Kinder waren ganz erstaunt, wie die Schauspieler die Stimmen so gekonnt umstellen konnten, dass es sich so anhörte, als ob sie wirklich andere Personen wären.

Die wichtigsten Requisiten waren Stühle. Sie sollten z. B. Häuser oder Mauern darstellen. Die anderen Bewohner von Malachit wurden aus Eierkartons gebastelt. Wenn die Schauspieler andere Leute darstellen wollten, setzten sie einfach einen Hut oder eine Brille auf, verstellten die Stimme und machten andere Bewegungen.

Mir hat die Mimik am besten gefallen. Die Darsteller waren mal lustig, mal ernst und manchmal sogar böse. Ich würde das Stück auf jeden Fall weiterempfehlen. Auf mich hat es lustig und einfach toll gewirkt. Es hat in mir die Lust zum Theaterspielen geweckt.