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Schülerkommentare zur Afrikawoche 2007

Frau Toda im Englischunterricht

In der Afrikawoche am Erftgymnasium in Bergheim hatten die Schüler der Klasse 6b das Glück Frau Astrid Toda im Englischunterricht kennen zu lernen. Frau Toda war extra aus Benin (Afrika) angereist, um den Kindern mal zu erklären, worum es in dem Projekt, das ihre Schule so fleißig unterstützt, überhaupt geht. Außerdem erzählte sie den Schülern auch etwas über das Land Benin, in dem sie wohnt und wo das Geld, das die Kinder am Sponsored Run zusammen bekommen, hingeht. Zum Projekt erzählte sie Folgendes: "Die Organisation baut Schulen. Mit dem Geld, das beim Sponsored Run zusammen kommt, wird Material zum Bauen von Schulen gekauft. Im Moment wird es zum Erbauen eines Gymnasiums auf dem Land gebraucht. Natürlich sitzen die Leute aus dem Dorf nicht einfach rum. Nein! Sie helfen mit, ist doch klar! Sie lassen sich helfen und tun selber auch etwas dafür! Das ist lobenswert! (An die Kinder gerichtet) Wenn ihr fleißig lauft und viel Geld sammelt, wird das Gymnasium bald fertig sein und die Kinder können endlich zur Schule gehen. Jetzt wollt ihr sicher noch etwas über Benin wissen. Nun es ist ein sehr kleines Land und dort werden sehr viele Sprachen gesprochen. Wie viele meint ihr sind es?" Die Vorschläge der Kinder lauten:

"3, 12, 36, 23, 13, 9, 100, 40" Schmunzelnd verrät Frau Toda die Lösung: „Es sind fast 90 Sprachen! Die Amtssprache ist Französisch. Ich erzähle euch das, weil es mal einen Mann gab, der eine Weile in Benin gelebt hat, und als der wieder zu Hause war, hat der seiner Frau erzählt, dass die Leute in Benin keine vernünftige Sprache haben. Wenn euch das mal jemand erzählt, dass die Leute in Benin keine richtige Sprache haben, dann könnt ihr jetzt das Gegenteil behaupten." Sie zeigte den Schülern noch wie die Leute in Benin aus einem einfachem Tuch eine Tragetasche für einen Säugling herstellen, ganz ohne einen Knoten in das Tuch zu machen. Dann war die Stunde um und Frau Toda wurde mit einem tosenden Applaus verabschiedet. Diese Stunde hat richtig viel Spaß gemacht.

Melek Y., 6b

 

Afrikanisch singen

Unsere Klasse durfte an 3 verschiedenen Workshops teilnehmen. Einer davon war der Workshop „Afrikanisch singen“. Wir haben tolle afrikanische Lieder gelernt. Ein Lied gehört seitdem sogar zu meinen Lieblingsliedern.

Als erstes bekamen wir das Lied vorgesungen, anschließend übersetzt. Zu den Liedern haben wir auch noch passende Tänze getanzt. Einige Kinder durften auf afrikanischen Instrumenten zu den von uns gesungenen Liedern spielen. Das klang richtig gut und gleichzeitig hat es auch viel Spaß gemacht. So hatten wir eine schöne Erholung zwischen den Schulstunden.

Toll fand ich, dass sich der Mann so viel Zeit für uns genommen hat, so geduldig mit uns war und es gleichzeitig auch unwahrscheinlich viel SPAß gemacht hat. So weiß ich jetzt mehr über unser Partnerland.

Franziska Heuer   6b

 

 

Denn wenn et Trömmelchen jeht...

Statt Mathe, Deutsch und Englisch stand für die Schüler und Lehrer des Erftgymnasiums Bergheim einmal Afrikanisch auf dem Stundenplan: Neben Literatur und Kochen bot sich für die Schüler auch die Möglichkeit sich ihre morgendliche Müdigkeit wegzutrommeln. Am Mittwoch Morgen zählten dann auch wir, der Deutschgrundkurs der 13, zu den Glücklichen, die unter Anleitung des Ghanaer  Michael Kofi Mensah in die traditionelle afrikanische Trommelkunst eingeführt wurden. Nach einer kleinen tänzerischen Einleitung, ging es direkt an die Trommeln, was unsere Koordination an erste Grenzen verwies. Zum einfacheren Lernen der Trommelrhythmen kombinierten wir diese mit lustigen, einprägsamen Texten, wie z.B. Scho-ko-la-de-schmeckt-furcht-bar-gut. Es folgten kniffligere Aufgaben, bis hin zu uns leicht überfordernden Kanons. Zwar schmerzten uns nach einer Stunde Dauertrommeln kräftig die Finger, ein zugegeben kleines Opfer für diesen Einblick in die Trommelkunst. Abschließend folgten erneut ein kleines Tänzchen und ein großer Trommelwirbel für den lieb gewonnenen Cheftrommler Kofi.

Marcus und Benjamin, Jgst. 13

 

Projektwoche am Erftgymnasium

In der Zeit vom 10.09. bis 15.09.07 fand am Erftgymnasium Bergheim ein Afrikawoche statt, dieses Mal unter dem Motto „Afrika erleben“. Die Schüler/innen hatten die Gelegenheit die afrikanische Kultur in verschiedenen Workshops kennen zu lernen.

Man las afrikanische Literatur im Deutsch- oder Französischunterricht, erfuhr mehr über die Vergangenheit des afrikanischen Kontinents im Geschichtsunterricht, lernte neue Lieder und Tänze, etc.

Mir persönlich hat jedoch der Trommelworkshop am besten gefallen. Diesen besuchte ich mit meinem Deutschkurs. Als wir die Aula betraten, standen wir einem strahlenden Kofi gegenüber, der sich sichtlich über unser Kommen freute.

Jeder suchte sich einen Platz aus und es ging los. Zum Aufwärmen brachte Kofi uns einen sehr lustigen Tanz mit dazugehörenden Sprechgesängen bei.

Dann ging es schließlich ans Trommeln. Jeder durfte seine Trommelfähigkeiten an einer in Handarbeit gefertigten echten, afrikanischen Trommel testen. Kofi zeigte uns, wie wir die Trommel mit den Knien fixieren sollten, damit wir einen bestmöglichen Klang hatten.

Im Laufe des Workshops lernten wir verschiedene Rhythmen mit zugehörigen Liedern kennen. Ein Text was sogar auf Deutsch und lautete: „Schokolade schmeckt, furchtbar gut!“ Er blieb uns noch lange in den Ohren und half einem auch wirklich nicht aus dem Takt zu kommen.

Am Ende versuchten wir uns sogar noch mit Kofis Hilfe an einem Kanon, der auch relativ gut klappte.

Insgesamt kann man sagen, dass der Workshop allen sehr viel Spaß gemacht hat und viele es trotz schmerzender Handflächen sehr bedauert haben, wieder in den normalen Unterricht gehen zu müssen.

Anne, Jgst.13