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Projekt Streuobstwiese

Gelber Köstlicher, Gala, Elstar, Jonagold- die Reihe gut klingender Apfelsorten läßt sich beliebig lang fortsetzen. Sie sind knackig, süß, bissfest, lange haltbar und strahlen uns mit ihren rotbackigen, schorffreien Gesichtern einladend an. Wer interessiert sich dagegen noch für die häufig kleineren Sorten einer Streuobstwiese: Kaiser Wilhelm, Rheinische Schafnase und Winterglockenapfel.

Was die meisten von uns nicht wissen, dass gerade die zuletzt genannten Apfelsorten reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind, vielen Gerichten und Süßspeisen ein vollmundiges Aroma verleihen und nicht wie ihre Plantagenverwandten zu Kreuzallergien führen. Doch warum  ist so kostbares Wissen für lange Zeit in Vergessenheit geraten?

Der Biochemiekurs Klasse 9 ging dieser und weiteren spannenden Fragen in ihrem Projekt „Streuobstwiese“ auf den Grund. Die Schüler untersuchten in Gruppen das Ökosystem  „Streuobstwiese“ unter verschiedenen Aspekten:

  1. Artenvielfalt, Bedeutung, Geschichte,  Obstanbau im Vergleich;
  2. Wissenswertes zum Thema Apfel: Kultur und Gesundheit, botanische Merkmale, Pflanz- und Pflegehinweise;
  3. Schutz und Erhaltung des Ökosystems „Streuobstwiese“.

Als kompetenter Ansprechpartner und Exkursionsleiter unterstützte uns Herr Dr. Rieve, der uns in allen praktischen Fragen, insbesondere beim Obstbaumschnitt zur Seite stand. Selbst gepresster Apfelsaft, den uns Herr Dr. Rieve als Energiespender kostenlos zur Verfügung stellte, überzeugte uns schnell von der hervorragenden Qualität alt bekannter Apfelsorten. Die zahlreichen Ergebnisse der bisherigen Recherche verarbeiteten die Gruppenmitglieder in einem Selbstlern-programm für die Schüler nachfolgender Differenzierungskurse. Diese hätten so den Vorteil, schnell und spielerisch zu Wissen zum Thema  â€žStreuobstwiese“ zu gelangen, um das Langzeitprojekt fortführen und eine Verbreitung ihres neu erworbenen Wissens  ermöglichen zu können.  

 

K. Dachsel