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Willkommen auf der Seite des Fachs Englisch

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Fach Englisch am Erftgymnasium.

Europa macht Schule und das Erftgymnasium ist mit dabei

Was gerade wegen der allgemein bekannten Umstände undenkbar wäre, war vor einigen Monaten, als das Coronavirus, Abstandsregeln, Reisewarnungen und Schulschließungen noch in weiter Ferne lagen, problemlos möglich:

Antonia, eine englische Studentin, besuchte unseren Englisch-Leistungskurs in der Q1. Frau Schößer hatte sich zuvor für die Teilnahme unseres Kurses an dem Programm „Europa macht Schule“, bei welchem europäische Student*innen während ihrer Auslandssemester in Deutschland an Schulen kommen und als Muttersprachler*innen mit den Schüler*innen Projekte in den Fremdsprachenfächern erarbeiten, angemeldet.

An einem verregneten Dezembertag saßen wir also gespannt in unserem Klassenraum. Antonia hatte sich zu einem ersten Kennenlernen angekündigt und nachdem sie den Weg von der Universität in Köln ins beschauliche Bergheim und schließlich auch zum richtigen Raum im Erftgymnasium gefunden hatte, stand sie endlich vor der Tür. Das Eis war schnell gebrochen, in einer lockeren Unterhaltung auf Englisch lernten wir einander kennen. Antonia, die Deutsch und Italienisch mit dem Ziel, Dolmetscherin zu werden, studiert, erzählte uns, dass sie in Durham studiert, in dessen bei Touristen beliebter Kathedrale Aufnahmen für zwei Harry Potter Filme gedreht wurden.

Im neuen Jahr stieg sie mit uns mit einem Großbritannien-Quiz zu Geschichte und Politik in unser neues Thema „United Kingdom“ ein und stellte uns in einer unterhaltsamen Präsentation das Vereinigte Königreich vor. Anschließend fanden wir uns in Kleingruppen zusammen, um mit Recherchen zu unseren Podcast-Themen zu beginnen. Ziel des von Frau Schößer und Antonia betreuten Projekts im Rahmen von „Europa macht Schule“ war es nämlich, Podcasts zu verschiedenen „britischen“ Themen aufzunehmen. So informierten wir uns über den Brexit, das „British Empire“, die Parlamentswahlen in 2019 sowie über Schottland und Nordirland. Dabei standen uns beide Betreuerinnen zur Seite und Antonia berichtete uns von ihren eigenen Erfahrungen und Beobachtungen. So erzählte sie uns von dem Tag nach dem Brexit-Referendum, welchen sie als Mitarbeiterin eines Fastfood-Unternehmens in dessen Geschäft verbrachte. Sie sei von den bestürzten Reaktionen vieler Kunden, die für einen Austritt gestimmt hatten und nun aber von dem tatsächlichen Ergebnis überrascht gewesen seien, erstaunt gewesen und habe gleichzeitig gemerkt, dass vielen Briten erst dort das Ausmaß ihrer abgegebenen Stimme tatsächlich bewusst geworden sei. In diesem Zusammenhang bekam auch ihr irischer Pass, von dem sie berichtete, eine neue Bedeutung.

Nachdem wir unsere Rechercheergebnisse nun in Texten für die Podcasts verarbeitet und diese einen sprachlichen Feinschliff von der hilfsbereiten Muttersprachlerin und unserer Lehrerin erhalten hatten, besuchte Antonia unseren Kurs ein letztes Mal. Jetzt ging es darum, die richtige Aussprache einzuüben. Schließlich wurden die Podcasts in den einzelnen Gruppen aufgenommen und im Verlauf der Unterrichtsreihe angehört und bewertet. Leider war es aufgrund der Schulschließung nicht mehr möglich, alle Podcasts anzuhören.

Insgesamt war die Teilnahme an „Europa macht Schule“ definitiv eine Bereicherung für unseren Kurs! Wir konnten mit einer Muttersprachlerin sprechen und so auch die ein oder andere „typisch britische“ Formulierung mitnehmen, haben uns intensiv mit unserem jeweiligen Gruppenthema beschäftigen und nicht zuletzt auch an unserer eigenen Aussprache arbeiten können.

Insbesondere von einer während des Projektes erlangten Kompetenz konnten wir während des Homeschoolings jedoch erneut profitieren: Jetzt, wo Besuche aus England und Gruppenarbeiten in der Schule nicht mehr möglich sind, haben wir während des Unterrichts auf Distanz erneut Podcasts aufgenommen – dieses Mal zu unserem neuen Thema „Voices from the African Continent: Focus on Nigeria“.

Ein Artikel von Enya Stadler

 

Englandfahrt der Q2

Genau zwischen Megxit und Brexit haben 33 Schüler und Schülerinnen der Q2 gemeinsam mit Frau Otremba und Herrn Braunschädel vom 23.01. bis zum 26.01.2020 die Gelegenheit ergriffen, die Turbulenzen im Vereinigten Königreich vor Ort mal selbst unter die Lupe zu nehmen.

Nach einer mehr oder weniger geruhsamen Nachtfahrt kamen wir freitags pünktlich zum morgendlichen Berufsverkehr in London an. Da unser Bus nicht durch die Londoner Tunnel passen wollte, entschlossen wir uns spontan, die Themse auf der berühmten Tower Bridge zu überqueren und erlebten so schon die erste Sehenswürdigkeit.

Nachdem wir den Check-In an unserem Hostel direkt an der Themse hinter uns gebracht hatten, fuhren wir per Underground in die Londoner Innenstadt, wo mittags ein Walk entlang des House of Parliament, Buckingham Palace und anderen Sehenswürdigkeiten erfolgte. Abends erkundeten manche London auf eigene Faust, während andere erschöpft von dem langen Tag ins Bett fielen. Der zweite Tag startete mit einem echten englischen Frühstück im Hostel. Nachmittags trafen wir uns dann im Stadtteil Shoreditch zu einer geführten Street Art Tour. Dabei lernten wir viel über den Unterschied zwischen Street Art und Graffiti, die Geschichte der Londoner Street Art Szene und den Einfluss des weltbekannten Künstlers Banksy.

Nachdem sich alle im Umfeld des Spitalfields Market für die Rückfahrt gestärkt hatten, ging es per Bus in Richtung Dover, wo die Fährüberfahrt nach Frankreich erfolgte. Am frühen Morgen kamen wir dann alle erschöpft, aber erfüllt von einem intensiven und gelungenen Wochenende in London zurück im Rheinland an.

Wir bedanken uns bei allen Schülern und Schülerinnen sowie dem Busfahrer für eine angenehme Atmosphäre und eine rundum gelungene, wenn auch viel zu kurze Fahrt! Wollen wir hoffen, dass auch nach dem Brexit in Zukunft eine unkomplizierte Ein- und Ausreise möglich sein wird…

Leistungskonzept im Fach Englisch

Leistungskonzept_Englisch.pdf