Im Schuljahr 2025/26 wurden durch die Schulentwicklungsgruppe diese Prinzipien des sprachsensiblen Unterrichtens erarbeitet.
Sie dienen als Leitfaden bei der Unterrichtsgestaltung.
10 Prinzipien sprachsensiblen Unterrichtens am Erftgymnasium Bergheim
Wir fördern die Sprachrezeption (Spracherkennung, Sprachwahrnehmung und Sprachverstehen) sowie die Sprachproduktion (mündlicher Ausdruck, Schreiben) unserer Schülerinnen und Schüler, indem wir sie sprachsensibel unterstützen.
Dabei wenden wir die folgenden Prinzipien an:
- Lehrkräfte aller Fächer wirken als Sprachvorbilder.
- Der Unterschied zwischen Alltags-, Bildungs- und Fachsprache wird Schülerinnen und Schülern verständlich gemacht.
- Unbekannte Begriffe z.B. in Fachtexten, Arbeitsaufträgen, Tafelbildern werden erklärt oder durch z.B. Bilder oder Modelle vermittelt.
- Lernende erhalten sprachliche Hilfestellungen (z.B. Satzanfänge, Formulierungshilfen, Wortlisten), um ihre Bildungssprache zu fördern.
- Die Fachsprache wird systematisch aufgebaut, indem die Alltags- und Fachsprache verknüpft werden sowie zentrale Fachbegriffe systematisch eingeführt und angewendet werden.
- Mehrsprachige Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler werden als Lernchance verstanden.
- Die sprachlichen Anforderungen von Operatoren und Aufgabenformaten werden bewusstgemacht und systematisch eingeübt.
- Die Bewertungskriterien für sprachliche Leistungen werden transparent gemacht.
- Schülerinnen und Schüler erhalten Rückmeldungen sowohl im Hinblick auf fachliche Inhalte als auch auf ihre sprachliche Angemessenheit.
Lehrkräfte eines Faches nutzen eine abgestimmte und verständliche Korrektursprache.